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Golf gegen Polo - und gegen die Straßenverkehrsordnung

Mörderisches Rennen in der Mittagszeit auf der B1 endet im Crash - Trümmerspur 70 Meter lang

Montag 6. April 2020 - Hildesheim (wbn). Zwei Raser – ein 23-Jähriger im Golf und ein 21-Jähriger im Polo – haben sich im Mittagsverkehr an einer Ampel in Hildesheim spontan zum Duell verabredet und auf der Bundesstraße 1 Richtung Hameln ihre Fahrzeuge in Rekordzeit zu Schrott gefahren.

Auf einer 70 Meter langen Strecke waren die Trümmer verteilt! Ein 79 Jahre alter Golf-Fahrer, der in diesem Moment auf die B1 einbiegen wollte und von den PS-Chaoten überrascht wurde, konnte der Kollision nicht entgehen.

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An dem Golf des Senioren wurde die Fahrzeugfront abgerissen. Der 23-Jährige Raser hatte mit häufigem Fahrspurwechsel seine angebliche fahrerische Überlegenheit beweisen wollen und war in dem Moment als der 79-Jährige auf die B1 einbiegen wollte auf dessen Fahrspur gewechselt.
Es grenzt an ein Wunder, dass bei dieser irrsinnigen Raserei mit anschließendem Mehrfach-Crash niemand verletzt wurde. Dazu die Hildesheimer Polizei: „Gegen die beiden mutmaßlichen Raser wurde ein Verfahren wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennen, 315d StGB, eingeleitet. Zusätzlich wurde ein weiteres Verfahren, Gefährdung des Straßenverkehrs, gegen den 23- jährigen Unfallverursacher eröffnet.“
Nachfolgend der Polizeibericht: „Am Samstag, 04.04.2020, fand ein illegales Autorennen in Hildesheim statt. Während des Rennens kollidierte ein beteiligtes Fahrzeug mit einem unbeteiligten Pkw. Die Polizei stellte im Rahmen der anschließenden Maßnahmen die Führerscheine und die Fahrzeuge sicher.

Nach bisherigen Erkenntnissen verabredeten sich die Fahrzeugführer eines VW Golf und eines VW Polo gegen 11:45 Uhr an der rotanzeigenden Lichtzeichenanlage der B1 Ecke Kardinal-Bertram-Straße in Richtung Hameln zu einem Rennen.

Die 21- und 23-jährigen Hildesheimer ließen die Motoren aufheulen und beschleunigten, nach dem die Ampel auf Grün sprang, ihre hochmotorisierten VW. Der 23-jährige Fahrzeugführer des Golf wechselte während des Rennens mehrfach die Fahrspur.

Beim Fahrstreifenwechsel auf den rechten Fahrstreifen kam es dann zu dem Zusammenstoß mit einem anderen Pkw, der von einem Parkplatz auf die Bundesstraße auffahren wollte. Der Aufprall war so heftig, dass der Golf des 23-jährigen sich drehte, einige Meter entfernt gegen einen Bordstein prallte und entgegengesetzt der Fahrtrichtung stehen blieb. Zwei Reifen von dem Fahrzeug wurden stark beschädigt und zeigten aus dem Radkasten. Außerdem lösten die Airbags des Fahrzeuges aus. Bei dem zweiten verunfallten Fahrzeug handelte es sich ebenfalls um einen VW Golf.

Dieser war im Frontbereich stark beschädigt, ein Teil der Fahrzeugfront war abgerissen, und ebenso nicht mehr fahrbereit. Das Trümmerfeld des Verkehrsunfalls erstreckte sich über 50-70 m. In dem Fahrzeug, das mit dem Autorennen nicht in Verbindung steht, saß ein unbeteiligter 79-jähriger Fahrzeugführer und seine 77-jährige Frau aus Hildesheim.

Glücklicherweise wurden bei dem Zusammenstoß niemand verletzt. Gegen die beiden mutmaßlichen Raser wurde ein Verfahren wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennen, 315d StGB, eingeleitet. Zusätzlich wurde ein weiteres Verfahren, Gefährdung des Straßenverkehrs, gegen den 23- jährigen Unfallverursacher eröffnet.“

 

 

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