Beide Tiere sind sofort verendet

Dramatischer Aufprall in der Kurve - zwei ausgebrochene Pferde von Chevrolet mit "Bullenfänger" in die Luft geschleudert

Nordstemmen (wbn). Wieder ein schweres Pferdeunglück im Pferdeland Niedersachsen.  Dabei kamen zwei Tiere ums Leben als sie in einer Kurve mitten auf der Fahrbahn gegen einen Chevrolet gelaufen sind.

Der völlig überraschte Fahrer hatte keine Chance auszuweichen. Die „Großpferde“ – so die Polizei – liefen nebeneinander. Die beiden Pferde flogen bei dem Aufprall mit großer Wucht regelrecht über das Fahrzeug hinweg, das mit einem sogenannten Bullenfänger ausgerüstet war. Dennoch hatte der Chevrolet-SUV Totalschaden. Die Landesstraße 410 ist für drei Stunden gesperrt worden. Der schockierte Autofahrer wurde wie durch ein Wunder nicht verletzt.

 

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Nachfolgend der Polizeibericht aus Nordstemmen, Landkreis Hildesheim: „Die von einer Weide ausgebrochenen Pferde waren bei dem brutalen Aufprall sofort verendet. Glück im Unglück hatte am frühen Sonntagmorgen ein 40-jähriger Pkw-Fahrer aus Nordstemmen. Er war mit seinem Chevrolet/SUV auf der Landesstraße 410 von Rössing kommend in Richtung Nordstemmen unterwegs. Gleich nach einer Rechtskurve kamen ihm plötzlich auf seinem Fahrstreifen zwei Großpferde nebeneinander entgegengelaufen. Trotz einer sofort eingeleiteten Vollbremsung gelang es dem Fahrzeugführer nicht mehr den Pferden auszuweichen. Er kollidierte frontal mit beiden Tieren, die durch den Aufprall sofort verendeten.

Der Fahrer blieb wie durch ein Wunder unverletzt. Nach Angaben der aufnehmenden Beamten kam dem Unfallfahrer zugute, dass der Geländewagen mit einem sogenannten Bullenfänger ausgerüstet war. Dieser bewirkte, dass die Pferde zum Teil aufgeschöpft und über das Fahrzeug geschleudert wurden. Trotzdem entstand an dem Fahrzeug Totalschaden. Die Pferde waren aus einer etwa 300 m entfernt liegenden Weide ausgebrochen, die aus Nordstemmen kommenden Besitzer hatten über diesen Umstand bisher noch keine Kenntnis.

Die Fahrbahn war während der Unfallaufnahme und der anschließenden Bergung der verendeten Tiere sowie der notwendig gewordenen Reinigung der Fahrbahn durch ein Spezialunternehmen für etwa drei Stunden voll gesperrt.“