Das Ausmaß des Bedrohungspotentials wird jetzt erstmal sichtbar

Waffen und radioaktives Material! Brisanter Fund bei dem Mann (43), der seinen Chef töten wollte

Samstag 30. Oktober 2021 - Hildesheim / Braunschweig (wbn). Das Gefahrenpotential, das von einem 43 Jahre alten Mann aus Braunschweig ausgegangen ist, der seinen Chef offen bedroht hatte und daraufhin festgenommen wurde, war offenbar noch schwerwiegender als befürchtet.

Der Mann hatte mit einer Kündigung rechnen müssen und seinem Chef in einem Personalgespräch unmittelbar angedroht ihn zu töten. Der 43-Jährige befindet sich inzwischen in einer psychiatrischen Einrichtung. Bei der Durchsuchung seiner Wohnadressen stieß die Polizei auf radioaktives Material. Bei dem aufgefundenen Gefahrenstoff müsse von einer „nicht unerheblichen Gefährlichkeit“ ausgegangen werden.

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Die Polizei zitiert dabei einen Hinweis des Umweltministeriums in Hannover: "Bei einzelnen Funden handelt es sich um radioaktive Stoffe und potentiell kontaminierte Gegenstände.“ Auch wurden Waffen und waffenähnliche Gegenstände gefunden.
Die radioaktiven Stoffe wurden zur Untersuchung in das Strahlenschutzlabor des NLWKN in Hildesheim gebracht. Dort ist der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). Es wird nach Sicherstellung des Materials betont, dass keine Gefährdung der Bevölkerung und der Umwelt bestehe.“

Nachfolgend der Polizeibericht aus Braunschweig vom gestrigen Tag:  „Nach Hinweisen auf eine Bedrohungssituation eines Arbeitnehmers gegenüber seines Vorgesetzten (wir berichteten), ist die Polizei auf Gefahrensituationen in mehreren Objekten gestoßen. Dabei handelt es sich um einen Fund von Waffen, waffenähnlichen Gegenständen und verschiedenen Gefahrstoffen, bei denen nach jetziger Einschätzung von einer nicht unerheblichen Gefährlichkeit ausgegangen werden muss. Mit Fachexperten verschiedener Behörden werden derzeit die Beweismittel geborgen, gesichtet und analysiert. Nach aktueller Bewertung ist es durch das besonnene Agieren aller Beteiligten gelungen, offensichtlich Schlimmeres zu verhindern.“