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Zu traurig um zu lachen! Vereinsmitglied macht seinen Bison-Club mit Bonsai-Flammenwerfer obdachlos

Millionenschaden in Springe: Mit Propangas-Brenner das Unkraut abgefackelt - und die ganze Sporthalle gleich mit

Springe (wbn). Sowas kommt von sowas. Ein 38-jähriges Vereinsmitglied  des SC Bison-Calenberg hatte nur das Unkraut im Visier. Mit der brachialen Gewalt der Ordnungsliebe ging der Mann mit einem Propangasbrenner gegen das Unkraut vor. Es ist das Todesurteil nicht nur für das Unkraut, sondern auch für das Kleingetier in dem Pflanzenbewuchs. Und schließlich für eine ganze Sporthalle. Der Flammenwerfer im Bonsai-Format leistete ganze Arbeit. Millionenschaden!

Irgendwann quoll plötzlich  leichter Rauch aus der Dämmfassade der Sporthalle an der Bisonstraße. Wo Rauch ist, da ist auch Feuer – und rasch die Feuerwehr. Zunächst kam nur Rauch und ließ die Angelegenheit beherrschbar erscheinen. Doch je mehr Rauch kam, um so mehr Feuerwehren fuhren vor. Sogar die Drehleiter aus Bad Münder wurde in Marsch gesetzt, Berufsfeuerwehrkräfte aus Hannover machten sich ebenfalls auf den Weg. Die 120 Feuerwehrleute aus mehr als zehn Feuerwehren rissen mit Beilen und Flexmaschinen in Bahnenlänge Wandverkleidungen auf der Suche nach dem Schwelbrandnest ab, wurden aber nicht wirklich fündig. Bis gegen Mittag, zur klassischen High Noon-Zeit, die ganze Halle explosionsartig in voller Ausdehnung in Flammen stand. Ohnmächtige Feuerwehrleute, ein fassungsloser Gemeindebürgermeister und ein Verein, der mit einem Propangasbrenner im Unkrauteinsatz selbst die eigene schmucke Sporthalle abgefackelt hat. Das Unkraut vergeht nicht,  wird nachwachsen – die Halle nicht.

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Sachschaden: Gut 500.000 bis eine Million Euro. Personen wurden nicht verletzt. (Hinweis der Redaktion: Empfehlenswert der heutige NDZ-Videobericht von Felix Huppert mit einem Springer Bürgermeister, der anfangs noch von einer „kleinen Katastrophe“ spricht…) Hier der Polizeibericht aus Springe vom gestrigen Spätnachmittag:  „Heute Morgen gegen 10:50 Uhr ist es an der Bisonstraße in Springe zu einem Großbrand gekommen, bei dem eine Sporthalle vollständig niedergebrannt ist. Verletzte hat es nicht gegeben. Die Polizei geht von fahrlässiger Brandstiftung aus. Bisherigen Ermittlungen zufolge hatte ein 38-jähriges Vereinsmitglied des in der Halle ansässigen Sportvereins im Eingangsbereich mit einem Propangasbrenner Unkraut entfernt.

Hierbei kam es zunächst zu einem Schwelbrand an der Außenfassade des Gebäudes. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand nicht eindämmen. Die Flammen griffen von der Fassade auf das Dach der Halle über und breiteten sich auf das gesamte Gebäude aus. Die Sportstätte wurde durch den Brand komplett zerstört. Aufgrund starker Rauchentwicklung mussten elf Anwohner der nördlich gelegenen Wohnhäuser und mehrere Kinder eines in der nähe gelegenen Schullandheimes vorsorglich evakuiert werden. Die Löscharbeiten dauern zur Stunde noch an. Nach polizeilichen Schätzungen beläuft sich der Schaden auf zirka 500 000 Euro.“

 

 



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