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Nachrichten-Update:
Polizei ermittelt: Radfahrer vermutlich bei Rotlicht in den fließenden Verkehr gefahren

Dienstag 21. April 2015 - Eimbeckhausen (wbn). Erste Ermittlungsergebnisse der Polizei zum Verkehrsunfall bei Eimbeckhausen: Der am Mittag tödlich verletzte Fahrradfahrer (die Weserbergland-Nachrichten.de berichteten mehrfach) ist vermutlich bei „Rot“ in den Kreuzungsbereich eingefahren.

Zeugen bestätigten die Angabe des 47 Jahre alten Lkw-Fahrers aus Magdeburg, wonach die Ampel für ihn selbst grünes Licht gezeigt habe. Trotz Vollbremsung hatte der schwere Truck den Radfahrer erfasst. Ein Polizeibeamter, der noch vor dem Rettungsdienst vor Ort war, leistete zwar Erste Hilfe, konnte das Unfallopfer aber nicht ins Leben zurückholen. Für den unter Schock stehenden Sattelzugfahrer wurde ein Notfallseelsorger angefordert.

(Zum Bild: Spurensicherung vor Ort: Die Unfallstelle wurde aufwendig im sogenannten Phidias-Verfahren vermessen. Foto: Polizei)

 

 

Fortsetzung von Seite 1

 

Nachfolgend der Polizeibericht aus Hameln:

„Nach bisheriger Darstellung befuhr der beteiligte Sattelzug die Bundesstraße 442 von Bad Münder in Richtung Lauenau. An einer ampelgeregelten Kreuzung am Ende der Ortsumgehung Eimbeckhausen wollte der 47-jährige Fahrer aus dem Landkreis Magdeburg mit dem Sattelzug geradeaus der Bundesstraße folgen. Nach eigenen Angaben und nach Aussage von Zeugen fuhr er während einer für ihn anhaltenden Grünlichtphase in den Kreuzungsbereich hinein.

Zeitgleich gegen 12.20 Uhr kreuzte von rechts, aus Richtung Einbeckhausen kommend, ein Radfahrer im Bereich der Kreuzung die Bundesstraße 442. Dieser hatte offensichtlich das Rotlichtsignal missachtet.

Trotz eingeleiteter Vollbremsung wurde der Radfahrer vom Frontbereich des Sattelzuges erfasst. Ein vor den Rettungsdiensten eintreffender Polizeibeamter des Polizeikommissariat Bad Münder begann sofort mit Reanimationsmaßnahmen. Die alarmierte Notärztin konnte jedoch nur noch den Tod des Radfahrers feststellen, dessen Identität derzeit noch nicht geklärt werden konnte. Für den unter Schock stehenden Sattelzugfahrer wurde ein Notfallseelsorger angefordert.

Am Unfallort erfolgte eine umfangreiche Spurensuche und -dokumentation, zu der auch das Phidias-Verfahren eingesetzt wurde. Bei diesem Verfahren wird die Unfallstelle photogrammetrisch vermessen. Während der Unfallaufnahme musste die Bundesstraße 442 (Ortsumgehung Eimbeckhausen) bis 15:40 Uhr voll gesperrt bleiben.“

 

 



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