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Wer möchte seine Wohnung vermieten?
Stadt Hessisch Oldendorf sucht weiter nach Wohnraum für Flüchtlinge

Donnerstag 23. Juli 2015 - Hessisch Oldendorf (wbn). Die Stadt Hessisch Oldendorf sucht weiter nach Wohnraum für 24 Flüchtlinge, die in den kommenden Wochen in der Weserstadt eintreffen sollen.

„Die Hilfsbereitschaft der Hessisch Oldendorfer für die Menschen, die nach einer kräftezehrenden Flucht im Weserbergland ankommen, ist zum Glück groß. So konnte bereits für 50 Flüchtlinge in der ersten Jahreshälfte erfolgreich Wohnungen zur Verfügung gestellt werden“, berichten die Mitarbeiterinnen, die sich bei der Stadtverwaltung um die Flüchtlinge kümmern. Nun gilt es, für die 24 vom Landkreis angekündigten Neuankömmlinge Wohnraum zu beschaffen.

 

 

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Seit einigen Wochen wendet sich der Landkreis Hameln-Pyrmont dazu an Vermieter in der Region. Die Bürgermeister der Kommunen und der Landrat sowie weitere Funktionsträger werben mit ihrem Konterfei auf Plakaten für die Vermietung von Wohnraum an Flüchtlinge.

Auf der Landkreis-Internetseite heißt es: „Um auch zukünftig die Flüchtlinge dezentral unterbringen zu können, benötigen wir weiterhin die Mithilfe vieler Bürgerinnen und Bürger, die bereit sind, Wohnraum zu vermieten. Gerne steht der Landkreis Hameln-Pyrmont als Mietvertragspartner zur Verfügung, solange die Wohnungsbewohnerinnen und –bewohner Leistungen nach dem AsylbLG beziehen. Sämtliche Miet- und Nebenkosten werden – auch bei kurzfristigem Bewohnerwechsel – direkt an den Vermieter überwiesen.“

Bürgermeister Krüger: Bedarf an Wohnraum weiterhin groß

Da die erste Welle der damit eingeleiteten erfolgreichen Wohnungsakquise derzeit wieder etwas abebbt, weist Hessisch Oldendorfs Bürgermeister Harald Krüger (SPD) nochmals auf den weiterhin bestehenden Bedarf an Wohnraum für Flüchtlinge hin, der seiner Meinung auch so bald nicht abflauen wird. „Wir erleben Hessisch Oldendorf als weltoffene und menschenfreundliche Kommune, die den Neuankömmlingen mit Interesse und Unterstützung entgegentritt“, so Krüger mit gewissem Stolz auf seine Stadt und viel Anerkennung für das Engagement seiner Bürger.

Und das ist offensichtlich: Derzeit lassen sich 14 Integrationslotsen in einem Volkshochschulkurs ausbilden. Parallel dazu hat sich das Netzwerk „Hessisch Oldendorf hilft“ (HOH) gegründet, in dem sich ehrenamtlich engagierte und weltoffene Bürger aus dem gesamten Stadtgebiet für die verbesserte Integration und Willkommenskultur einbringen möchten.

In drei Arbeitsgruppen werden die Themen EDV-gestützte Vernetzung und Koordination von Spenden und erforderlichen Dienstleistungen, Sprachförderung, und Patenschaften bearbeitet. Erste Ergebnisse der Arbeitsgruppe EDV wurden jetzt in einem dritten Treffen von HOH vorgestellt.

„Runde Tische“ in den Ortschaften

Als ganz dringendes Anliegen wurde von der Stadtverwaltung auch hier die Wohnraumsuche an die Ehrenamtler und Aktiven weitergegeben. Eine wichtige Rolle könnten dabei die „Runden Tische“ in den Ortschaften mit ihren unmittelbaren Kontakten zu den Menschen vor Ort spielen. Aber auch andere wichtige Netzwerkpartner wie Kirchengemeinden und Sportvereine sind gefragt, denn mit der Wohnungssuche allein ist es nicht getan. Erfreulich ist nach Angaben von Bürgermeister Krüger, dass erste Unterstützungsangebote von Sportvereinen bereits vorliegen.

Ansprechpartnerinnen sind Anke Mielke ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) oder Heike Großardt ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ). Darüber hinaus gibt es zwei Flüchtlingssozialarbeiterinnen des Landkreises, die u.a.  für die Betreuung der Flüchtlingsfamilien zuständig sind: Bianka Hellmich ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )  und Hannelore Woltemate ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ).

 

 



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