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Etwa 240 Helfer im Einsatz - 110 Heimbewohner zum Teil mit Drehleitern evakuiert

Albtraum-Situation für Feuerwehren und Rettungskräfte: Feuer im Seniorenheim

14. Juni 2014 - Hildesheim (wbn). Feuer im Seniorenheim. Alarm von Brandmeldeanlagen in Seniorenheimen gibt es aufgrund der hochsensiblen Auslösetechnik des öfteren - doch diesmal war es für die Feuerwehr in Hildesheim ein Ernstfall und damit eine Situation wie in einem Albtraum. In Rekordzeit mussten die Heimbewohner evakuiert werden.

Im Kellertrakt der Seniorenresidenz an der Hildesheimer Teichstraße war im Bereich des Treppenhauses ein Brand ausgebrochen. Die Feuerwehr löste Großalarm aus, 110 Bewohner mussten ins Freie gebracht werden. 26 davon wurden in die Krankenhäuser eingeliefert  - Verdacht auf Rauchgasvergiftung oder auf einen erlittenen Schock. 120 Feuerwehrleute und nahezu ebensoviele Rettungskräfte und Notärzte waren im Einsatz. Die Brandursache ist noch nicht bekannt.

 

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Klaus Schmitz, Leiter der Berufsfeuerwehr, schildert die angetroffene Situation wie folgt: „Bei Eintreffen des Einsatzzuges wurde eine Rauchentwicklung im gesamten Gebäude festgestellt. Der Einsatzleiter alarmierte darauf hin sofort alle Löschzüge der Feuerwehr Hildesheim und nach der Alarmplanung für einem Massenanfall von Verletzten die Einheiten des erweiterten Rettungsdienstes. Aufgrund eines Brandes im Kellerbereich eines Treppenraumes war es zu einer Verrauchung des gesamten Gebäudes gekommen. Alle Bewohner des Altenheims waren durch den Rauch gefährdet und mussten von der Feuerwehr teilweise über Drehleitern gerettet werden. Von der Feuerwehr und dem Rettungsdienst wurde auf der Steingrube ein Behandlungsplatz aufgebaut und es wurden alle Bewohner von insgesamt sieben Notärzten gesichtet und entsprechend nach Ihrer Behandlungspriorität kategorisiert." Die geretteten Altenheimbewohner wurden auf andere Senioreneinrichtungen in Hildesheim und Salzgitter verteilt.

Nachfolgend der Polizeibericht aus Hildesheim: "Heute Nachmittag, Samstag, 14.6.2014, um 17:29 Uhr, löste die Brandmeldeanlage der Seniorenresidenz Teichstraße in Hildesheim Feueralarm aus. Die ausgerückte Berufsfeuerwehr unter Leitung von Brandamtmannn Heiko Pfänder fand die Brandmeldung bestätigt. Rauchgase und Russaufschläge hatten sich zwischenzeitlich im gesamten Haus breit gemacht. Der Brand selbst war im Kellertrakt im Bereich des Treppenhauses und eines Fahrstuhlschachtes ausgebrochen, so dass sich der Rauch entsprechend ausbreiten konnte. Die nähren Umstände hierzu sind noch nicht abschließend geklärt.

Die Feuerwehr löste Großalarm aus und ordnete die komplette Evakuierung der Seniorenresidenz an. Die Rettungskräfte brachten insgesamt  110 Bewohner ins Freie und von dort aus zu einem auf der Sreingrube eigens eingerichteten Sammelplatz, wo eine Zeltstadt aufgebaut war.  Hier wurden sämtliche Bewohner ärztlich untersucht. 10 Bewohner wurden in Hildesheimer Krankenhäuser eingewiesen und dort wegen Schocks oder Rauchgasvergiftung stationär auf Normalstation zur Beobachtung aufgenommen.

Die anderen Bewohner brachten die Rettungskräfte in weitere Hildesheimer Seniorenheime mit freier Kapazität vorläufig unter. Insgesamt waren 120 Feuerwehrleute der Berufsfeuerwehr Hildesheim und Freiwilliger Feuerwehren im Einsatz. Weiterhin 120 Rettungskräfte sowie Notärzte. Die Berufsfeuerwehr hat zwei Servicenummern für Nachfragen von Angehörigen freigeschaltet. Diese lauten : 05121-12634 und 05121-12647.

Zur Brandursache oder zur Schadenshöhe können zur Zeit noch keine Angaben gemacht werden. Brandermittler des 1. Fachkommissariates der Hildesheimer Polizeiinspektion haben ihre Arbeit aufgenommen."

 

 



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