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Ihr Fluchtwagen wurde den Tätern zum Verhängnis
SEK-Einsatz in Espelkamp: Zwei Festgenommene sollen für brutalen Überfall auf Ehepaar verantwortlich sein

Donnerstag 24. März 2016 - Espelkamp (wbn). Ermittlungserfolg im Mühlenkreis: Die Polizei hat Einzelheiten zum gestrigen SEK-Einsatz in Espelkamp bekanntgegeben. Zwei der festgenommenen Männer sind dringend verdächtig, in der vergangenen Woche ein älteres Ehepaar in Lübbecke brutal überfallen und dabei krankenhausreif geprügelt zu haben (die Weserbergland-Nachrichten.de berichteten).

Offenbar ist den Tätern ihr Fluchtwagen mit ausländischen Kennzeichen zum Verhängnis geworden. Die Männer waren bei der Zugriffs-Aktion in dem dunkelgrünen Audi A6 unterwegs gewesen, den die Polizei kurz nach der Tat zur Öffentlichkeitsfahndung ausgeschrieben hatte. Auf den Wagen waren anschließend zahlreiche Hinweise eingegangen.

 

 

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Inzwischen konnte noch ein weiterer Mann festgenommen werden. Alle vier stammen aus Polen. Sie sind 21, 23, 25 und 31 Jahre alt und schweigen zu den Vorwürfen.

 

Nachfolgend der Polizeibericht aus Minden:

„Die Festnahmen von drei Verdächtigen durch ein Spezialeinsatzkommando (SEK) in Espelkamp am Mittwoch – wir berichteten - stehen im Zusammenhang mit dem Überfall auf ein Ehepaar in Lübbecke-Alswede in der vergangenen Woche. Zwei der Männer gelten laut Polizei dem versuchten Raub als dringend Tatverdächtig. Nach dem SEK-Einsatz wurde noch am gleichen Abend ein weiterer Verdächtiger, ein 23-Jähriger, ebenfalls in Espelkamp von der Polizei festgenommen.

Die vier aus Polen stammenden Männer im Alter von 21, 23, 25 und 31 Jahren wurden zwischenzeitlich von den Beamten vernommen. Danach und nach weiteren Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass der 25-Jährige zusammen mit seinem 31-jährigen Komplizen den Überfall am Donnerstag (17. März) vergangener Woche verübte. Zu den Vorwürfen schweigt das Duo. Einer der Männer hat bereits wegen Raub und Diebstahl eine Haftstrafe verbüßt. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft werden die Beschuldigten am Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt.

Der in Tatortnähe in Alswede von mehreren Zeugen am Morgen des Überfalls beobachtete grüne Audi A6 wurde sichergestellt und mittlerweile von der Spurensicherung untersucht. Mit diesem mit polnischem Kennzeichen versehenen Wagen waren die drei Männer unterwegs, als am Mittwoch der Zugriff der Einsatzkräfte erfolgte. Im Fahrzeug fanden sich Hinweise, die den dringenden Tatverdacht noch erhärteten. Der Verdacht gegen die beiden 21 und 23 Jahre alten Männer konnte hingegen ausgeräumt werden. Sie befinden sich mittlerweile wieder auf freien Fuß. Den schnellen Fahndungserfolg führt die Polizei auch auf die aufmerksamen Zeugen zurück, welche wertvolle Hinweise zu dem grünen Audi lieferten.

Wie seinerzeit berichtet, waren zwei Männer gegen 8 Uhr an der Haustür des Ehepaares in Alswede aufgetaucht. Beim Öffnen der Tür wurde der Hausherr sofort mit zahlreichen Schlägen traktiert. Als seine Frau auf die Situation aufmerksam wurde, erhielt auch sie Faustschläge. Ohne Forderungen zu stellen, ließen die Angreifer plötzlich von ihren Opfern ab und flüchteten zu Fuß. Das Ehepaar kam mit erheblichen Verletzungen ins Krankenhaus. Nach einem Aufruf der Polizei hatten sich zahlreiche Zeugen bei den Ermittlern gemeldet, die übereinstimmende Angaben zu einem grünen Audi A 6 mit ausländischem Kennzeichen machten. Der Pkw wurde unter anderem am Kutscherdamm stehend bemerkt. Genau dorthin waren die Täter nach dem Überfall auch geflüchtet.“

 

 



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