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Der Kommentar

Muttertag reicht nicht, Berlin bekommt seinen "Frauentag"

Von Ralph Lorenz

Berlin bekommt, so ist es nun beschlossen, den Frauentag als neuen gesetzlichen Feiertag: Es ist der 8. März.

Damit würde daran erinnert, dass Frauen immer noch nicht gleichberechtigt sind, meint die Sprecherin der Grünen-Fraktion in Berlin Anja Kofbinger. Für sie sei der Tag ein "politisches Highlight". So kooft (Achtung: kooft ist Berlinerisch außer in Kreuzberg) man also Wählerinnenstimmen. Und es ist so billig. Denn die Rechnung für den arbeitsfreien Feiertag muss die Wirtschaft bezahlen. Überhaupt: Ausgerechnet Berlin. Berlin ist und bleibt milliardenschwerer Kostgänger der gesamten Republik. Der Rest der Republik muss wie selbstverständlich für die rot-rot-grün regierte Bundeshauptstadt arbeiten gehen.

 

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Natürlich, welche Frau hat schon was dagegen, dass sie am Tag der Frau einen Tag lang Frau sein kann? Passt das aber in die Genderzeit?

Was ist mit denen, die nicht Mann sind, aber auch nicht Frau. Von Gleichberechtigung, wenn sie schon ins Feld geführt wird, kann da keine Rede sein.

Und ganz nebenbei: An welche Zielgruppe wendet sich dann eigentlich der Superfrauentag, der Muttertag?

Hebamme des Gedankens eines Frauentages ist historisch die Linke und jetzt auch Grün-Linke. Ein Blick zurück: Frauentage hatten die sogenannte DDR. Aber auch Vietnam. Aber dort wurde den Frauen nicht etwa Erleichterung verschafft, sondern die musste aus volkswirtschaftlichen Gründen mit ran. Deshalb wurden auch die "Kitas" so früh eingeführt.

Malochen für wenig Kohle. Und natürlich haben die sich auch an Sonntagen für Extraschichten verpflichtet, das heißt ausbeuten und erpressen lassen. Motto: „Aufbausonntag ist heute wieder“. Aber das scheint alles vergessen im linken kollektiven Gedächtnis. Es war die unverblümte öffentliche Ausbeutung der Frau unter dem Vorwand der Gleichstellung im sogenannten realen Sozialismus – dagegen ist keine Linke auf die Straße gegangen.

Und wenn schon Frauentag. Wann gibt’s dann auch den Männertag?

Und wie läuft so ein Frauentag eigentlich ab?

Wie der Männertag ablaufen würde, ist schon klar. So wie der Vatertag. Bollerwagen und Ballermannstimmung, Kneipen, die bis zum Erbrechen (wörtlich gemeint) voll sind. Und da ich am Vatertag auch schon Bollerwagen-Frauen gesehen habe, die sich amüsierten wie Bolle, ganz ohne Männer und noch viel fröhlicher, kann ich mir vorstellen, dass dies der Gleichberechtigung mehr dienen könnte als ein emanzipatorisch überfrachteter Frauentag.

Nein, lassen wir diesen Humbug beiseite. Der einzige Tag, den Berlin, den wir alle bundesweit wirklich dringend brauchen, ist der taschenrechnerfreie Tag des Kopfrechnens.

Damit aller Welt klar wird, dass Rechnen wirklich was mit Köpfchen und Verstand zu tun hat. Und jeder Tag Nichtstun, jeder weitere gesetzliche Feiertag, dem Sozialstaat erbarmungslos an die Substanz geht. Denn wenn nicht gearbeitet wird fehlt abends was in der Kasse.

Und dann dürfte sich auch die Erkenntnis durchsetzen, dass es ein Sich-reich-sparen, wie es uns die Werbeheinis ständig weismachen wollen, gar nicht geben kann.

 

 

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