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Ergebnisse einer repräsentativen forsa-Umfrage
Die Norddeutschen sehen sich als ihres eigenen Glückes Schmied, die Ostdeutschen glauben an "sechs Richtige"

Montag 20. Oktober 2014 - Hameln (wbn). Die Norddeutschen glauben an sich, die Ostdeutschen an das Lotto-Glück. Auf diese simple Formel kann das Ergebnis einer entlarvenden forsa-Umfrage gebracht werden.

Ein Leben ohne finanzielle Sorgen und mit etlichen Annehmlichkeiten, davon träumen wohl fast alle. Doch welche Aspekte gehören für die Deutschen unbedingt zu einem Luxusleben dazu und wie lässt es sich am ehesten erreichen?

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Die Norddeutschen setzen dabei auf die Früchte ihrer Arbeit, während die Ostdeutschen eher auf einen Lotteriegewinn hoffen. Ein Drittel der Ostdeutschen glauben, mit dem Knacken des Jackpots sei ein Luxusleben am einfachsten zu erreichen. Bundesweit ist es immerhin jeder Vierte.

Die Nordlichter glauben dagegen deutlich stärker an die Wirkung durch Erfolg im Beruf. 38 Prozent von ihnen meinen, so könnten sie sich Luxus leisten.
Damit liegen sie sieben Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt. Im Osten glauben nur 25 Prozent an diese Möglichkeit. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Forschungsinstituts forsa unter mehr als 2.200 Deutschen im Auftrag von WestLotto. Axel Weber, Sprecher von WestLotto, erläutert: „Mit der Umfrage wollten wir herausfinden, was Luxus für die Menschen in Deutschland eigentlich bedeutet und wie sie diesen erreichen. Dass oberflächliche Statussymbole dabei nicht die dominante Rolle spielen, hat uns überrascht. Wichtig ist den Deutschen vielmehr ein Mix aus materiellen
und immateriellen Werten wie finanzieller Unabhängigkeit, Urlaub, teure Autos, aber auch mehr Zeit und Gesundheit.“

Mit dem Alter nimmt Vertrauen in beruflichen Erfolg ab
Bundesweit vertrauen besonders die Jüngeren auf beruflichen Erfolg. 51 Prozent der Befragten zwischen 18 und 29 Jahren setzen auf harte Arbeit, um sich Luxus leisten zu können. Unter den Deutschen im Alter von 45 bis 59 Jahren glauben nur noch 25 Prozent an den beruflichen Erfolg. „Wer bereits einige Zeit im Beruf steht und einiges an Lebenserfahrung gesammelt hat, kann einschätzen, dass ein Luxusleben für die wenigsten allein durch harte Arbeit zu erreichen ist“, interpretiert Weber das Ergebnis.

Ein Drittel der Deutschen träumt von einer eigenen Insel
Die Deutschen haben klare Vorstellungen darüber, welche materiellen Werte zu einem Luxusleben gehören. So ist für knapp 40 Prozent der Deutschen finanzielle Unabhängigkeit echter Luxus. Fast jeder Dritte träumt von einem eigenen Eiland. Besonders die Hannoveraner hegen diesen Wunsch. In der niedersächsischen Landeshauptstadt sagen 41 Prozent, die eigene Insel gehöre zu einem Luxusleben. Bei den Thüringern sind es dagegen nur 18 Prozent.

Frauen denken bei Luxus an ihre Gesundheit, Männer an Autos
Für jede vierte Frau in Deutschland bedeutet Gesundheit puren Luxus. Bei den Männern sind es hingegen lediglich 14 Prozent. Dagegen spielt für sie das teure Auto eine wichtigere Rolle als für Frauen. Für knapp jeden fünften Mann gehört ein teures Auto zu einem Luxusleben dazu. Bei den Frauen sind es dagegen nur 13 Prozent.

Kölner denken an Urlaub, Münchener an mehr Zeit
Urlaub ist Luxus – das sagen 23 Prozent der Deutschen. Unter den Kölnern sehnt sich sogar fast jeder Dritte nach Sonne, Strand und Palmen. Geht es um den Aspekt Zeit, liegen die Münchener bundesweit vorn. Für 34 Prozent von ihnen gehört es zu einem Luxusleben dazu, mehr Zeit zu haben. Im gesamten Bundesgebiet sind es dagegen nur 22 Prozent.
 

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