Landratswahl am 13. September: FDP scheitert mit Kandidatur

Am 13. September wählt der Landkreis Hameln-Pyrmont einen neuen Landrat. Der Kreiswahlausschuss hat vier Kandidaturen offiziell zugelassen. Ein fünfter Bewerber scheiterte an formalen Voraussetzungen.
Vier Kandidaten sind zugelassen
Für das Amt des Landrats beziehungsweise der Landrätin treten vier Personen an: Dominik Petters für die SPD, Elisabeth Meyer für die CDU, Elke Domeyer für die Grünen und Dirk Hüge für die AfD.
Der Kreiswahlausschuss prüfte alle eingereichten Wahlvorschläge. Die vier Bewerbungen erfüllten die gesetzlichen Anforderungen und wurden ohne Einschränkungen zugelassen.
FDP-Kandidat scheitert an formalen Hürden
Rüdiger Zemlin wollte für die FDP kandidieren. Sein Wahlvorschlag wurde vom Kreiswahlausschuss nicht zugelassen. Zemlin verzichtete anschließend auf eine Beschwerde und ficht die Entscheidung nicht an.
Die FDP hatte ihren Kreisvorstand gemeinsam mit weiteren Parteigremien hinter Zemlin versammelt. Ein formaler Fehler im Wahlvorschlag verhinderte seine Zulassung. Die FDP bleibt bei der Landratswahl damit ohne eigenen Kandidaten.
AfD-Kandidatur trotz Einspruch bestätigt
Die Kandidatur von Dirk Hüge für die AfD war zunächst umstritten. Nach eingehender Prüfung bestätigte der Kreiswahlausschuss seine Zulassung. Eine Beschwerde gegen seine Kandidatur blieb ohne Erfolg. Hüge darf am 13. September antreten.
Wahl am 13. September
Die Wählerinnen und Wähler im Landkreis Hameln-Pyrmont entscheiden am 13. September über die Nachfolge im Landratsamt. Zur Wahl stehen Kandidaten von SPD, CDU, Grünen und AfD. Neben der Landratswahl wird an diesem Tag auch der Kreistag gewählt. Der Landkreis zählt rund 123.000 Wahlberechtigte.



