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Niedersachsens Bildungsministerin verzichtet schon jetzt aufs Weitermachen in einem neuen Weil-Kabinett

Heiligenstadt will nicht mehr - und Weil bedankt sich sehr herzlich

Freitag 20. Oktober 2017 - Hannover (wbn). Sollte der derzeitige Ministerpräsident Stephan Weil nochmals in der Lage sein ein neues Kabinett zu bilden, dann wäre die jetzige Bildungsministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) nicht mehr dabei.

Am Mittwoch hat sie einem Bericht der Neuen Osnabrücker Zeitung zufolge mitgeteilt, dass sie bei einer neuen Regierungsbildung nicht mehr dabei sein werde. Noch vor der Niedersachsen-Wahl hatte sie durchaus Lust gezeigt weiter zu machen.

 

 

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In einer nunmehr vorliegenden Erklärung aus der niedersächsischen Staatskanzlei würdigt Ministgerpräsident Weil die Arbeit seiner Kultusministerin wie folgt: „Frauke Heiligenstadt hat sich fast fünf Jahre lang mit großem Elan für das Bildungswesen in Niedersachsen eingesetzt. Der qualitative und quantitative Ausbau des Ganztagsschulangebots, zusätzliches Personal und tausende weitere Plätze im Bereich der Krippen und Kitas sowie der Wechsel zurück zu G9 werden immer mit ihrem Namen verbunden sein.

Ich möchte mich sehr herzlich bei Frauke Heiligenstadt für die fast fünf Jahre guter und vertrauensvoller Zusammenarbeit bedanken. Sie wird auch in Zukunft in der niedersächsischen Politik eine wichtige Rolle spielen."

Zur heutigen Erklärung von Kultusministerin Frauke Heiligenstadt, nicht für eine weitere Amtszeit zur Verfügung zu stehen, schlägt die FDP-Opposition ganz andere Töne an. So erklärt der bildungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Björn Försterling:

„Der Schritt, sich vom Ministeramt zurückzuziehen, war lange überfällig und kommt nicht überraschend. Frauke Heiligenstadt hat in den vergangenen viereinhalb Jahren die Lage an den niedersächsischen Schulen nie in den Griff bekommen – mit katastrophalen Folgen für Schüler, Lehrer und Eltern. Sie alle werden von einer personellen Neuaufstellung im Kultusministerium profitieren.“

 

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