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Westfalen Weser Energie zeichnet elf besondere „Leuchtturmprojekte“ für bürgerschaftliches Engagement aus

Dienstag 24. Oktober 2017 - Herford / Paderborn (wbn). Der regionale Energiedienstleister Westfalen Weser Energie hat mehr als 100 Vereine für ihr bürgerschaftliches Engagement ausgezeichnet. Im Mittelpunkt standen bei der Preisverleihung in Herford elf von ihnen – sie wurden von der Jury als wegweisend und damit als Leuchtturmprojekte ausgezeichnet. Darunter sind Ideen aus Lügde und Holzminden.

Insgesamt 109 Vereine und Initiativen hatten sich mit ihren Projektideen für eines der 100 Förderpakete beworben, die das kommunale Unternehmen ausgeschrieben hatte. „Dieses Mal haben alle eins ergattert“, heißt es in einer Mitteilung des Energiedienstleisters.

 

 

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Westfalen Weser Energie hat 90.000 Euro für die ausgezeichneten Leuchtturmprojekte und die weiteren 98 Förderpakete bereitgestellt.

„Wir wollen gesellschaftliches Engagement nicht einfach nach dem Windhund-Prinzip fördern, sondern uns auch mit den Inhalten beschäftigen und dann ganz gezielt besondere Projekte und deren Realisierung anstoßen“, so Dr. Stephan Nahrath, Geschäftsführer Westfalen Weser Energie, bei der Preisverleihung. „Wir haben dabei in diesem Jahr sechs Schwerpunkte unter den Bewerbungen identifiziert. Das waren die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren, die Dorfentwicklung, der Bereich Kultur, die Kinder- und Jugendbildung, der Natur- und Tierschutz sowie der Sport. Aus diesen Bereichen hat die Jury dann auch die Leuchtturmprojekte hervorgehoben. Faszinierend war, das manche Projekte unterschiedliche Schwerpunkte verbunden haben“.

Für Dr. Nahrath ist die Aktion ein wichtiger Teil des regionalen Engagements der Unternehmensgruppe. Sinnvolle Ideen für ehrenamtliche Projekte sind seiner Einschätzung nach in der Region viele vorhanden. Manchmal fehle für die Umsetzung eine Anschubfinanzierung, die Westfalen Weser Energie gerne leisten möchten.

Vorbilder für andere Projekte fördern

Der regionale Energiedienstleister will mit seinem Förderkonzept eine hohe Transparenz bei der Vergabe der Fördermittel erzielen. Westfalen Weser Energie entwickelte das Förderkonzept gemeinsam mit Prof. Dr. Sebastian Braun, der seit vielen Jahren über bürgerschaftliches Engagement forscht. Braun machte bei der Preisverleihung deutlich, dass bei der Bewertung nicht die „Größe“ des Projektes ausschlaggebend sei. „Viel entscheidender ist, dass die Projekte kreative und innovative Ansätze verfolgen,. Wir wollen Projekte fördern, die auch Vorbild für andere sein können. Und die Pläne sollten zeitnah Realität werden können“, so Braun, der Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin ist. Die Höhe der Fördersummen werde maßgeblich von den Kosten beeinflusst, die die Vereine für die Umsetzung der Projekte benötigten.

Die Jury aus Prof. Dr. Sebastian Braun, Heidi Berthold, Freiwilligenakademie Niedersachsen, Andreas Kersting, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, und Dr. Stephan Nahrath, Geschäftsführer von Westfalen Weser Energie, hatte sich in der Sichtungsphase intensiv mit den eingereichten Projektideen auseinandergesetzt und schließlich die Leuchtturmprojekte identifiziert.

Die Leuchtturmprojekte – vorbildliche Projektideen 2017:

Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Vlotho:

Anschaffung eines Rauchdemohauses einschließlich des erforderlichen Zubehörs, um die Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung als wichtige Elemente zur Brandvermeidung zu verbessern

Förderverein Löschgruppe Almena der Freiwilligen Feuerwehr Extertal:

Anschaffung eines voll ausgestatteten Tragkraftspritzenanhängers als „Miniatur-Löschfahrzeug“ für die Jugendgruppe, der mit dem örtlichen Mannschaftstransportwagen bewegt werden kann und für Ausbildung, Übungen und Veranstaltungen zur Verfügung steht

Heimatverein Bökendorf e.V., Ludowinengarten Bökendorf, Brakel:

Installation eines Stelenkreises „Bökendorfer Romantikerkreis“ im Mehrgenerationengarten in Bökendorf, vielfältige Nutzungsmöglichkeiten sollen unterschiedliche Generationen in den Garten involvieren

MEC Stadthagen e.V., Industriekultur im alten Umspannwerk:

Thematisierung und Visualisierung der Industriegeschichte Schaumburgs mit Hilfe ausgewählter Modelle in historischem Gebäude

Förderverein Sabbenhausen e.V., Artenschutzturm, Lügde:

Umwandlung des ehemaligen Trafoturms von Westfalen Weser Netz mit Hilfe der Dorfgemeinschaft Sabbenhausen in einen Artenschutzturm

PaderFutterNapf e.V., Paderborn:

tiermedizinische Angebote für Haustiere, deren Halterinnen und Halter wegen einer finanziellen Notlage die Mittel fehlen

VFL 1919 Thüle e.V., Gemeinsamer Trimm-Dich- und Waldlehrpfad, Salzkotten:

Parallele Nutzung eines allgemein zugänglichen Trimm-Dich-Pfads für Sport- und Bewegungsaktivitäten sowie als Waldlehrpfad für Kindergärten und Schulen ermöglichen

TC Grün-Weiß Paderborn e.V., Tennis für Blinde und Sehbehinderte:

Förderung der Inklusion und Integration von Blinden und Sehbehinderten im Tennisverein und somit deren Teilhabe an sportlichen und geselligen Aktivitäten des Vereins

Förderverein der Comeniusschule, Bewegtes Lernen: Die Einmaleins – Treppe, Paderborn:

Verbesserung der Rechenleistungen von Grundschulkindern durch körperliche Bewegung in Verbindung mit optischer Verstärkung

Projekt Begegnung e.V., Jugendlobby und Politik selbstgemacht, Holzminden:

Vermittlung eines differenzierteren Verständnisses für begrenzte öffentliche Mittel und Budgetverantwortung an Jugendliche sowie Eröffnung einer Perspektive für bürgerschaftliches Engagement

Kulturvereinigung OWL; Paderborn:

Vernetzung und Unterstützung entsprechender Vereine, damit sie den immer komplexeren Anforderungen an Kulturveranstaltungen gerecht werden können

 

 



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