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PreussenElektra vergibt ersten Großauftrag zum Rückbau von sechs Kernkraftwerken

Dienstag 23. Januar 2018 - Hannover / Grohnde (wbn). Nächster Schritt in Sachen Atom-Ausstieg: Nach mehrmonatigen Verhandlungen hat das Energieunternehmen ‚PreussenElektra‘ kürzlich einen Großauftrag zur Zerlegung und Verpackung der Reaktordruckbehälter-Einbauten (RDB) in sechs seiner zum Rückbau anstehenden Kernkraftwerke vergeben. Dazu zählt auch das Kernkraftwerk Grohnde.

Der Auftrag geht an die Bieterge­meinschaft ‚ZerKon‘, bestehend aus den drei Gesellschaften GNS Gesellschaft für Nuklear-Service, Westinghouse Electric Germany und Westinghouse Electric Sweden.

 

 

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„Die Vergabe dieses Auftrags ist für uns ein wichtiger Meilenstein: Das Entfernen der Einbauten in den Reaktordruckbehältern hat für jeden einzelnen Rückbaustandort und für die gesamte Flotte entscheidende Bedeutung für die erfolgreiche Umsetzung unserer Rückbaustrategie“, so der für Stilllegung und Rückbau zuständige Geschäftsführer Jan Cornelis Homan.

Auftrag ist besonders anspruchsvoll

„Die Zerlegung und Verpackung dieser Einbauten gehört zu den tech­nisch anspruchsvollsten und komplexesten Projekten innerhalb des Rückbaus. Aus die­sem Grunde benötigen wir für diese Arbeiten erfahrene und bewährte Partner, die die Komplexität des Projekts einerseits und die Sensibilität in Sachen Arbeitssicherheit ande­rerseits in unserem Sinne sicher und zuverlässig umsetzen können. Wir sind überzeugt, dass wir diese mit den ausgewählten Firmen gefunden haben.“

GNS übernimmt die Füh­rung des Konsortiums und ist insbesondere verantwortlich für die endlagergerechte Ver­packung der Abfälle. Westinghouse übernimmt vorrangig die Zerlegung der RDB-Einbau­ten unter Verwendung bewährter Zerlegetechnik.

Arbeiten dauern mindestens zehn Jahre

Das Projekt ist auf mehr als zehn Jahre angelegt. „Zu den Einbauten im Reaktordruckbehäl­ter gehören maßgeblich Einrichtungen, die die Brennelemente im Behälter fixiert und die Durchströmung mit Kühlmittel sichergestellt haben“, heißt es. Die Zerlegung und Verpackung erfolgt dabei nach Angaben des Energieunternehmens fernhantiert unter Wasser.

Für die sechs Kernkraftwerke der PreussenElektra sind dabei insgesamt etwa 900 Tonnen in rund 1.100 endlagerfähige Be­hälter und Container zu verpacken.

 

 



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