Wo schlagen die Kriminellen am häufigsten zu?

Neues "Einbruchsradar" soll über die Aktivitäten der Einbrecher in Hannover und Umgebung informieren

Donnerstag 15. März 2018 - Hannover (wbn). Eine gute Idee für mehr Transparenz: Die Polizeidirektion (PD) Hannover wird ab Montag regelmäßig fortgeschriebene Zahlen zu Wohnungseinbruchdiebstählen für die Region Hannover - Landeshauptstadt und Umland - veröffentlichen.

Im Zuge der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) 2017 hat Polizeipräsident Volker Kluwe bereits erwähnt, dass die Polizeidirektion Hannover weiterhin einen Handlungsbedarf vor allem im Bereich Wohnungseinbruchdiebstahl sieht, da die Fallzahlen seit 2014 auf einem gleichbleibend hohen Niveau stagnieren. Darüber hinaus hat der Behördenleiter neben verschiedenen Maßnahmen angekündigt, ab Mitte März die Zahlen zu Wohnungseinbruchdiebstählen wöchentlich auf der Internetseite der PD Hannover zu veröffentlichen.

 

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Am kommenden Montag, 19.03.2018, wird die Behörde das Einbruchradar auf ihrer Internetseite (https://www.pd-h.polizei-nds.de/kriminalitaet/) für die Bürgerinnen und Bürger mit Stand Montag, 00:00 Uhr, zur Verfügung stellen. Dabei gilt es zu beachten, dass es sich bei den wöchentlich veröffentlichten Zahlen um sogenannte Eingangszahlen handelt. Darunter fallen ausschließlich aktuell angezeigte oder bekannt gewordene Taten. Diese Zahlen sind grundsätzlich nicht mit der Polizeilichen Kriminalstatistik vergleichbar, weil es sich bei dieser um eine Ausgangsstatistik handelt.

Die im Einbruchradar veröffentlichten, von der Polizei unbewerteten Daten, dienen der zahlenmäßigen, statistischen Entwicklung und sollen einen Überblick über die regionale Verteilung der Wohnungseinbruchdiebstähle im Zuständigkeitsbereich der PD Hannover geben. So werden Einbrüche sowie Einbruchversuche auf einer Gesamtkarte der Region Hannover auf kommunaler Ebene dargestellt, wobei für die Landeshauptstadt Hannover eine separate Karte zur Verfügung gestellt wird. Die Fallzahlen im hannoverschen Stadtgebiet werden für die 13 Stadtbezirke aufgeschlüsselt. Aus datenschutzrechtlichen Gründen wird es keine detaillierten Darstellungen, zum Beispiel auf Ebene einzelner Straßenzüge, geben.