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Die ersten 30 Minuten entscheiden

Gesundheitsamt verteilt Zahnrettungsboxen an alle öffentlichen Hallen- und Freibäder im Weserbergland

Hameln (wbn). Die ersten dreißig Minuten entscheiden über alles. Wenn ein Zahn bei einem Unfall ausgeschlagen worden ist, kann dieser noch gerettet werden. Voraussetzung ist die Aufbewahrung in einer „Zahnrettungsbox“.

Umfassende Prävention und Pflege sind die Basis für gesunde Zähne. Vor allem bei Kindern und Jugendlichen kann es trotz vorbildlicher Zahnpflege aber auch zu Unfällen kommen, beispielweise beim Spielen oder beim Sport. Im schlimmsten Fall droht dann sogar der Verlust eines Zahns. Für diese Notfälle verteilt das Gesundheitsamt ab sofort an alle öffentlichen Bäder im Landkreis entsprechende Zahnrettungsboxen. Mithilfe eines solchen Notfallsets kann der Patient den heraus gefallenen Zahn unversehrt zu einer Behandlung beim Zahnarzt transportieren.

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Immer wieder kommt es durch Unfälle beim Spielen und beim Sport zu Verletzungen der Zähne. Das betrifft häufig Kinder und Jugendliche. Vor allem öffentliche Bäder können Unfallschwerpunkte für Zahnverletzungen sein. Ein Sturz auf Fliesen oder auf rutschigem Untergrund können die Zähne gefährden. Für diese Fälle stattet die Jugendzahnpflege des Gesundheitsamtes des Landkreises Hameln-Pyrmont zurzeit einmalig alle 24 Hallen- und Freibäder des Landkreises mit so genannten Zahnrettungsboxen aus.  „Bei einem ausgeschlagenen Zahn sind die ersten dreißig Minuten jedoch die entscheidenden.

Innerhalb dieser Zeitspanne sollte ein Zahn in ein Nährmedium kommen, damit die Zellen auf den Wurzeloberflächen nicht absterben und eine Replantation durch den Zahnarzt möglich bleibt“, erläutert Jugendzahnarzt Hans-Jochen Ceyp. In einigen Fällen wird durch ein solches Trauma ein Zahn nicht nur abgebrochen, sondern "total luxiert", was nichts anderes heißt, als dass der Zahn ganz heraus fällt und vor einem auf dem Boden liegt. Wenn es sich um einen bleibenden Zahn handelt, kann es dem Zahnarzt gelingen, ihn wieder an den ursprünglichen Platz im Gebiss des Patienten einzusetzen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass Patient und Zahn möglichst schnell und unversehrt den Zahnarzt erreichen.Hier können sogenannte Zahnrettungsboxen sehr hilfreich sein. Diese kleinen Fläschchen enthalten eine Nährlösung, die einen sicheren Transport des aufgesammelten Zahnes ermöglicht. „Hierbei ist wichtig, den Zahn nicht selber zu säubern oder an der Zahnwurzel zu berühren“, so Ceyp.

Im Falle eines Zahnunfalls in diesen Einrichtungen können sich die Betroffenen an den Schwimmmeister wenden, der ihnen die Zahnrettungsbox zur Verfügung stellt. Sollte einmal keine Zahnrettungsbox zur Hand sein, empfiehlt Jugendzahnarzt Hans-Jochen Ceyp den Betroffenen: „Man kann den Zahn behelfsmäßig auch in kalter H-Milch oder einem Gefrierbeutel transportieren.“

 

 

 



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