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Zweimotorige Piper Aerostar stürzt in das Hafengelände von Hildesheim - Geschäftsführer tot

Drei Minuten nach dem Start stieg eine schwarze Rauchsäule in den Himmel - das Schicksal eines abgestürzten Piloten aus München

Hildesheim (wbn). 19.40 Uhr kam die Starterlaubnis vom Tower, 19.41 Uhr rollte die Piper PA 60 Aerostar an und hob ab. Zwei Minuten später markierte eine dicke Rauchfahne die Absturzstelle der zweimotorigen Geschäftsmaschine aus München. Es ging alles rasend schnell. Vermutlich hat die Maschine auch nach einem halben Kilometer nicht richtig Höhe gewonnen und der Pilot versuchte in einer Linkskurve umzukehren. Jedenfalls sah es vom Tower des Flugplatzes in Hildesheim so aus. Der Pilot (43) war allein an Bord.

Es handelt sich höchstwahrscheinlich um den Geschäftsführer einer Münchner Firma. Über die Absturzursache wird noch gerätselt. Es könnte ein technischer Defekt gewesen sein. Die Maschine zog in niederiger Höhe über Getreidesilos im Hildesheimer Hafengebiet. Sie stürzte in schräger Seitenlage auf den Betriebshof einer Kompostierungsfirma und explodierte beim Aufprall, wie ein Sprecher der Hildesheimer Berufsfeuerwehr den Weserbergland-Nachrichten.de mitteilte. Augenzeugen im Hafengebiet hatten hundert Meter nach dem auffallenden Tiefflug einen mächtigen Feuerball aufsteigen sehen. Die Maschine war offenbar frisch betankt gewesen. Der Leichnam des Piloten wurde in der ausgebrannten Pilotenkanzel gefunden. Hier der Polizeibericht von heute Mittag:  „Nach dem Absturz eines zweimotorigen Flugzeuges am gestrigen Abend, gegen 19.43 Uhr, auf einem Firmengelände im Bereich des Hildesheimer Hafens, Ruscheplatenstraße, bei dem der Pilot ums Leben gekommen ist, gehen die Ermittlungen der Hildesheimer Polizei und Bediensteten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen nach der Absturzursache weiter. Bei der verunglückten Maschine handelt es sich um eine Piper PA 60 Aerostar. Der Wert solcher Flugzeuge wird je nach Zustand zwischen 60.000 Euro und 100.000 Euro angegeben.

(Zum Bild: Das brennende Kerosin der Piper PA 60 setzte auch den Rindenmulch auf dem Betriebsgelände in Brand. 25 Feuerewehrleute - darunter neun Kameraden von der Freiwilligen Feuerwehr in Hildesheim - waren gestern Abend bei dem Flugzeugabsturz im Einsatz.Foto: Berufsfeuerwehr Hildesheim)

 

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Die durch den Absturz völlig zerstörte Maschine war zugelassen für eine Münchner Firma. Mit höchster Wahrscheinlichkeit ist der Geschäftsführer dieser Firma der ums Leben gekommene Pilot. Momentan gibt es keine vernünftigen Zweifel daran, dass es sich bei dem Verstorbenen um einen 43-Jährigen Mann aus Pullach handelt, der geschäftlich in Hildesheim zu tun hatte und der am Abend nach Hause fliegen wollte. Außer dem Piloten waren keine weiteren Personen im Flugzeug. Die Absturzursache, die den ersten Ermittlungen und Zeugenaussagen nach durch einen technischen Defekt entstanden sein kann, wird von Bediensteten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen aus Braunschweig (BfU) aus untersucht. Die Ermittlungen dauern an.“

 

 



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