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Strom und Gasversorger Stadtwerke Weserbergland


Strom und Gasversorger Stadtwerke Hameln


KAW

 

 




Landrat Rüdiger Butte signalisiert: Haben dafür kein Geld
Stromschlag von E.on: Konzern will sich von seiner Tochter E.on Westfalen-Weser trennen - Rückkauf durch Kommunen?


Paderborn/Hameln (wbn). Hat der Riese inzwischen so wenig unternehmerische Energie? "Stromschlag" auf dem Energiesektor im Weserbergland: E.on will sich nach einem Bericht des in Bielefeld erscheinenden Westfalen-Blattes von seiner Tochtergesellschaft E.on Westfalen-Weser trennen. Das Blatt ist einer Pressemitteilung am heutigen Tage zuvorgekommen.

Unternehmenssprecher Michael Wippermann von E.on Westfalen-Weser wollte den Vorgang gegenüber den Weserbergland-Nachrichten.de heute Mittag nicht kommentieren, stellte aber für den Lauf des heutigen Nachmittags eine Pressemitteilung in Aussicht "in der viele Fragen beantwortet würden". Die E.on-Tochter ist neben dem ostwestfälischen Paderborn und Herford auch in Hameln vertreten. E.on Westfalen-Weser ist seinerzeit aus der Fusion der Regionalversorger Elektrizitätswerke Minden-Ravensberg (EMR, Herford), Pesag (Paderborn) und Wesertal (Hameln) entstanden.  An dem Unternehmen hat E.on einen Anteil von 63 Prozent. Die Städte Paderborn und Herford sind mit 21 Prozent dabei. Hinzu kommen die Landkreise mit etwa zwei Prozent. Der kommunale Minderheitsanteil beträgt 37 Prozent. 36 Kommunen der Region sind darin involviert. Offenbar sind jetzt bei einem möglichen Rückkauf im Zuge des Trends zur Kommunalisierung der Energieversorger die Städte und Gemeinden am Zug. Landrat Rüdiger Butte teilte heute Morgen den Weserbgergland-Nachrichten.de in einer ersten Stellungnahme mit, dass der Kreis Hameln-Pyrmont aus seiner Sicht dafür kein Geld in die Hand nehmen werde.

(Zum Bild: E.on-Strommast. Das Stromnetz in der Region von E.on Westfalen-Weser umfasst 31.500 Kilometer. Foto. E.on)


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Butte wies allerdings darauf hin, dass ihm noch keine offiziellen Informationen vorlägen. Der Landrat befindet sich auch heute noch dienstlich in Berlin. In Ostwestfalen-Lippe und im südlichen Niedersachsen betreibt E.on Westfalen-Weser 31.000 Kilometer Stromnetze. Das Erdgasnetz beträgt 4000 Kilometer. Die E.on-Tochter zählt 1040 Mitarbeiter und weist einen Jahresumsatz von 627,5 Millionen Euro auf.

500 Millionen Euro Investitionen

Seit dem Zusammenschluss der traditionellen, regionalen Energieversorger EMR, PESAG und Wesertal zu E.ON Westfalen Weser im Jahr 2003 hatte das Unternehmen rund eine halbe Milliarde Euro in sein Strom-, Gas- und Wassernetz in Ostwestfalen-Lippe und im Weserbergland investiert. „Das 31.500 Kilometer lange Stromnetz von E.ON Westfalen Weser ist eines der sichersten und ausfallärmsten Netze in Deutschland“, so Henning Probst, Vorstandsvorsitzender von E.ON Westfalen Weser im vergangenen Jahr bei der "Sommerpressekonferenz". Er schaute damals zuversichtlich in die Zukunft: „Versorgungssicherheit zu gewährleisten, ist und bleibt natürlich die Kernaufgabe unseres Unternehmens“, so Probst, „aber um dies auch für die Zukunft zu garantieren, gehen wir heute neue Wege und investieren in ein so genanntes intelligentes Netz.“

E.on Westfalen Weser baut intelligente Netze

Un das Unternehmen wollte im vergangenen Jahr weiterhin in der Region investieren, so die damalige Pressemitteilung: "Grund hierfür ist zum Beispiel die stetig steigende Zahl dezentraler Erzeugungsanlagen wie Photovoltaik, die in das Netz eingebunden werden müssen. Welche konkreten Folgen die massenweise Einspeisung dezentraler Anlagen in das Netz hat, ist wenig bekannt. Deshalb erforscht E.ON Westfalen Weser bereits seit dem Frühjahr 2010, welchen konkreten Mehrbelastungen das Niederspannungsnetz heute ausgesetzt ist. Dafür werden bis Ende 2011 100 sogenannte Ortsnetzstationen intelligent gemacht und so neue Einblicke in das Niederspannungsnetz ermöglicht. 28 sind es zurzeit – verteilt über die gesamte Region. Die Erkenntnisse und Daten von „Smart Grids“ werden ermöglichen, zielgerichtet und kosteneffizient in die Modernisierung und Verstärkung der Netze zu investieren."

 

 



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