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Süßes Ergebnis im Weserbergland - Zuckerertrag von mehr als 12 Tonnen je Hektar

Heute endet die Kampagne: Zuckerrüben-Anbauer sind mit der Ernte zufrieden

Hildesheim/ Hameln/Holzminden (wbn). Heute endet die Zuckerrübenkampagne in der Region Weserbergland und die letzten Rüben werden in die Zuckerfabrik Nordstemmen gefahren. Damit kann nun auch eine abschließende Bilanz der Rübenernte 2013 gezogen werden.

Die Zuckerrübenanbauer sind zufrieden mit der letztjährigen Ernte. „Nach später Aussaat, kaltem Frühjahr und trockenem Sommer waren die Ernteerwartungen zunächst unterdurchschnittlich und die ersten Lieferungen Ende September enttäuschten“ beschreibt Dirk Wollenweber, Geschäftsführer des Zuckerrüben-Anbauerverbandes Südniedersachsen e.V., die Situation. „Doch im Oktober waren hohe Zuwächse zu verzeichnen, so dass in vielen Betrieben noch eine gute Ernte zu vermelden ist. Insgesamt fällt die Ernte leicht unterdurchschnittlich im Vergleich zum Fünf-Jahres-Durchschnitt aus“.

 

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Im Durchschnitt des Verbandsgebietes liegt der Rübenertrag bei rund 68 Tonnen je Hektar Anbaufläche. Und die Rüben waren mit Zuckergehalten von mehr als 18 Prozent vergleichsweise süß. Daraus resultiert ein Zuckerertrag von mehr als 12 Tonnen je Hektar, was umgerechnet 1,2 kg je Quadratmeter Ackerfläche entspricht.

„Eine tolle Leistung der Natur. Aus 10 Samen, die im Frühjahr je Quadratmeter ausgesät wurden, ist mit etwas Dünger und Pflanzenschutz und viel Pflege durch den Rübenanbauer diese Menge herangewachsen“, schwärmt Wollenweber. „Dazu trägt auch die konservierende Bodenbearbeitung, die sogenannte Mulchsaat, bei. Die meisten Anbauer praktizieren diese schonende Art der Bodenbearbeitung, bei der der Boden nicht mehr gepflügt wird.“

Rückblickend auf die seit Ende September andauernde Kampagne stellt Wollenweber fest, dass Rübenernte, Verladung und Transport unter akzeptablen Bedingungen erfolgten. Winterliche Verhältnisse haben die Rübenlogistik nicht beeinträchtigt und alles lief nahezu reibungslos. Auch die Rübenqualität sei bis zum Schluss gut gewesen, vor allem auch die Abdeckung der Rüben mit einem Schutzvlies. Durch die Abdeckung bleiben die Rüben bei der Lagerung nach dem Roden am Feldrand trocken und veratmen weniger Zucker. Und das Schutzvlies hätte die Rübenhaufen auch vor Frost geschützt. „Aber das war in der zurückliegenden Kampagne glücklicherweise nicht notwendig“ resümiert Wollenweber abschließend.

Der Zuckerrübenanbauerverband Südniedersachsen e.V. vertritt die Interessen von etwa 1.000 Mitgliedern, die auf 13.000 Hektar Zuckerrüben anbauen. Der Anbauerverband vertritt die Rübenanbauer im Gebiet zwischen Hildesheim und Nordhessen und vom Südharz bis an die Weser bei Holzminden/Hameln.

 

 

 



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