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Eröffnung des Ausweisungsverfahrens

Das geplante Naturschutzgebiet Rehburger Moore rückt näher - schon Ernst Albrecht hatte davon gesprochen

 Nienburg (wbn). Das geplante Naturschutzgebiet „Rehburger Moore“ rückt näher. Ab Montag, 25. Oktober, können interessierte Bürger Einsicht in den Verordnungsentwurf und die zugehörigen Karten nehmen.

Die Unterlagen liegen bei der Stadt Rehburg-Loccum und der Samtgemeinde Landesbergen aus. Der Ausschuss für Landschaftspflege, Natur und Umwelt (ALNU) hatte jüngst der Eröffnung des Ausweisungsverfahrens für die „Rehburger Moore“ einstimmig zugestimmt. Schon zu Beginn der Planungen hatte die Verwaltung Vertreter verschiedener Interessengruppen eingeladen, sich aktiv an den Vorbereitungen zur Schutzgebietsausweisung zu beteiligen. „Durch die frühzeitige Mitwirkung des begleitenden Arbeitskreises konnten Bedenken bereits im Vorfeld ausgeräumt und wichtige Anregungen mit in den Verordnungsentwurf aufgenommen werden“, so Klaus Gänsslen, Leiter des Fachdienstes Naturschutz beim Landkreis Nienburg/Weser. Der von der Verwaltung initiierte begleitende Arbeitskreis habe sich damit bestens bewährt. Bereits seit den 80er Jahren bemüht sich der Landkreis Nienburg/Weser um die Renaturierung der Moorflächen.

Zum Bild: Klaus Gänsslen, Fachdienstleiter Naturschutz, erläutert dem Ausschuss die Inhalte des Verordnungsentwurfs direkt vor Ort. Foto: Landkreis)

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Schon 1986 lobte der damalige Ministerpräsident Ernst Albrecht die erfolgreichen Entwicklungsmaßnahmen. „Jetzt können allmählich die Früchte unserer jahrzehntelangen Bemühungen geerntet werden“, freut sich Klaus Gänsslen. Die Dynamik der weiteren Moorentwicklung verlange aber auch in Zukunft Geduld und engagierten Einsatz.  Um sich vom hohen Naturschutzwert der Moore und Moorwälder selbst zu überzeugen, hatte der Ausschuss für Landschaftspflege, Natur und Umwelt (ALNU) das geplante Naturschutzgebiet erst kürzlich bereist. Bislang steht das 840 Hektar große Gebiet teilweise unter Naturschutz oder unter Landschaftsschutz.

Ziel der Verwaltung ist es, die fünf bisherigen Schutzgebiete mit ihren unterschiedlichen Verordnungen zum Naturschutzgebiet „Rehburger Moore“ mit einer einheitlichen Verordnung zusammen zu fassen. Damit kommt der Landkreis auch seiner Verpflichtung nach, das FFH-Gebiet 093 „Rehburger Moor“ als Teil  des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000 fristgerecht nach Landesrecht zu sichern. Bis zum 25. November können Bürger in den Verordnungsentwurf und die zugehörigen Karten Einsicht nehmen und gegebenenfalls Anregungen und Bedenken vorbringen. Diese werden bei der Stadt Rehburg-Loccum, der Samtgemeinde Landesbergen oder der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Nienburg/Weser entgegen genommen.  Die Unterlagen sind ab Montag auch auf der Internetseite des Landkreises Nienburg/Weser (www.kreis-ni.de) unter dem Thema Umwelt & Verkehr / Naturschutz dargestellt.

 

 



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