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Die Linke im Kreistag bestätigt Buttes Bedenken zum Katastrophenschutzplan im Weserbergland

Pook:  Katastrophenschutzplan des Landkreises im Fall eines Reaktorunglücks in Grohnde vollkommen unzureichend

Hameln (wbn). Hameln-Pyrmonts Landrat Rüdiger Butte bekommt mit seiner realistischen Einschätzungen der stark begrenzten Möglichkeiten auf Landkreisebene bei einem AKW-Unfall in Grohnde unerwartet von dem linken Kreistagsabgeprdneten Frank Pook recht.

"Die Menschen im Landkreis können sich nicht darauf verlassen, dass sie sofortige und ausreichende Hilfe bekommen, sollte es im AKW Grohnde zu einem Unglück kommen. Der Katastrophenschutzplan ist vollkommen unzureichend," so  Frank Pook, Kreistagsabgeordneter der Linken in Hameln-Pyrmont. "Ich kann Herrn Landrat Butte nur zustimmen, dass ein Reaktorunglück  ,nicht nur den eigenen Zuständigkeitsbereich, sondern auch die logistischen  Möglichkeiten einer kommunalen Gebietskörperschaft wie den Landkreis Hameln-Pyrmont' überfordert". So teilte es Landrat Butte dem  Niedersächsischen Innenminister Uwe Schünemann nach dem GAU von  Fukushima mit. Fakt ist: Es gibt im Landkreis nur eine Dekontaminationsdusche, die 40 Menschen pro  Stunde dekontaminieren kann.


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(Mit Dekontamination ist die Entfernung von lebensgefährlichen Anhaftungen gemeint – die Red.)  "Das ist doch wohl eher ein Tropfen auf den heißen Stein als eine wirkliche Hilfe," so Frank Pook.  Auch seien nur lediglich 100 Strahlenschutzanzüge vorhanden. Genauso seien die Ressourcen an Bussen um eine mögliche Evakuierung der Bevölkerung zu gewährleisten, nicht ausreichend. Es müssten "gegebenenfalls auch überregionale Busse zum Transport der zu evakuierenden Bevölkerung angefordert" werden.  Wenigstens scheint die Zahl von 190 ermächtigten Ärzten nicht vollends  unterdimensioniert. Diese sind allerdings auf ganz Niedersachsen verteilt.

Um der Bevölkerung einen besseren Schutz für den Ernstfall zu bieten, müssten  die Betreiber zur Kasse gebeten werden, meint der Linke aus dem Kreistag. Von ihren Atomkraftwerken gehe „die  Gefahr aus und sie verdienen sehr gutes Geld damit, deshalb sollten sie auch die Sicherheit der Bevölkerung gewährleisten. Jetzt und auch nach dem  Abschalten der Meiler. Denn auch, wenn ein Atomkraftwerk keinen Strom  produziert ist es trotzdem noch eine Gefahr für Umwelt und Bevölkerung.“  Nur  ein stillgelegtes AKW sei ein wirklich sicheres AKW, so Frank Pook in seiner Stellungnahme, die er heute Mittag gegenüber den Weserbergland-Nachrichten.de abgab.

 

 

 

 



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