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Auch Hameln beteiligt sich an Aktionstag: Münster wird grün angestrahlt

Städte gegen die Todesstrafe - in der Rattenfängerstadt werden die Glocken läuten

Hameln. (wbn). „Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe”: Unter diesem Motto steht ein internationaler Aktionstag am Freitag, 30. November. Die Initiative dazu geht von der Gemeinschaft Sant’Egidio aus. Die Stadt Hameln beteiligt sich zum fünften Mal an der Aktion und wird am Abend das Münster St. Bonifatius grün anstrahlen – ein Zeichen der Hoffnung. Außerdem werden die Glocken des Münsters zu jeder vollen Stunde läuten.

Mittlerweile ist die Zahl der beteiligten Städte auf fast 1.500 in 87 Ländern gestiegen. Auch 67 Hauptstädte haben sich der Aktion angeschlossen. In Deutschland ist die Zahl der Städte, die sich an der Aktion beteiligen, mittlerweile auf 147 angewachsen – nach Einschätzung der Gemeinschaft Sant’Egidio ein starkes Signal. In vielen größeren und kleineren Städten wird an diesem Tag ein charakteristisches Gebäude besonders angestrahlt: in Rom das Kolosseum, in Brüssel das Atomium, in Berlin der Rathausturm, in Würzburg die Festung oder in Nürnberg die Straße der Menschenrechte.

 

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Die Initiatoren wollen damit ihren Protest gegen die Unmenschlichkeit der Todesstrafe zum Ausdruck bringen. Erfolge der Kampagne sind nach Auffassung der Gemeinschaft Sant’Egidio klar zu erkennen: Mittlerweile haben 140 Staaten der Erde die Todesstrafe ganz abgeschafft oder wenden sie de facto nicht mehr an, nur eine Minderheit von 58 Staaten übt diese Praxis noch aus. In den vergangenen 14 Jahren, seit die Gemeinschaft eine  Unterschriftenkampagne für ein weltweites Moratorium der Todesstrafe gestartet hat, hat sich das Zahlenverhältnis zwischen den Ländern mit und ohne Todesstrafe umgekehrt.  Auf globaler Ebene erscheint die Tendenz zur Abschaffung der Todesstrafe laut   Sant’Egidio mittlerweile unumkehrbar. Trotzdem gebe es noch besorgniserregende Tendenzen, wie die Hinrichtung von Jugendlichen in einigen Ländern. „Daher sind Engagement und Aufmerksamkeit gegenüber diesem Thema weiterhin weltweit gefordert“, so die Initiatoren. Auch die aktuelle Kampagne sei von großer Bedeutung, um die Öffentlichkeit für dieses Thema zu sensibilisieren. Die Gemeinschaft Sant’Egidio ist eine christliche Laienbewegung mit mehr als 60.000 Mitgliedern in 70 Ländern der Welt, die sich für Frieden und Gerechtigkeit einsetzt. Sie engagiert sich unter Beteiligung zahlreicher Organisationen im Kampf gegen die Todesstrafe und hat die Aktion „Cities for life – Städte für das Leben“ gegründet. Der 30. November wurde für den Aktionstag gewählt, weil an diesem Tag im Jahr 1786 das Großherzogtum Toskana als erster Staat der Welt Folter und Todesstrafe für abgeschafft erklärte.

 

 



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