SkF Warburg schützt seit 32 Jahren Frauen im Kreis Höxter
Hinweis: Das Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt.
Für viele Frauen im Kreis Höxter gibt es nur einen Ort, an dem sie Schutz finden: das Frauenhaus in Warburg. Betrieben wird es vom Sozialdienst katholischer Frauen, kurz SkF Warburg. Seit 32 Jahren schützt die Einrichtung Frauen vor häuslicher Gewalt. Sie ist die einzige dieser Art im gesamten Kreisgebiet.
Ein Ort im Verborgenen
Die Adresse des Frauenhauses ist nicht öffentlich. Das ist Absicht. Nur so können die Frauen vor ihren Gewalttätern sicher sein. Das Haus ist rund um die Uhr erreichbar. Frauen können jederzeit aufgenommen werden, auch nachts und an Wochenenden.
Wer Zuflucht sucht, findet dort mehr als nur ein Bett. Das Angebot umfasst gesicherte Unterkunft, psychosoziale Beratung und pädagogische Kinderbetreuung. Die Mitarbeiterinnen beraten in familienrechtlichen und sozialrechtlichen Fragen. Auch bei gesundheitlichen Problemen, körperlich wie psychisch, erhalten die Frauen Unterstützung.
Kinder als besondere Zielgruppe
Viele Frauen kommen nicht allein. Sie bringen ihre Kinder mit. Auch für diese Kinder ist das Frauenhaus ein Schutzraum. Häusliche Gewalt betrifft die gesamte Familie. Kinder, die Gewalt miterleben, tragen oft schwere psychische Belastungen.
Der SkF Warburg reagiert darauf mit gezielter Betreuung. Pädagogisch ausgebildete Fachkräfte arbeiten mit den Kindern. Ziel ist es, Stabilität zu schaffen und neue Routinen zu ermöglichen.
Finanzierung bleibt schwieriges Thema
Die Finanzierung von Frauenhäusern ist bundesweit ein Problem. In vielen Kommunen wird der Aufenthalt über Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch abgerechnet, über Paragraphen aus dem SGB II und dem SGB XII. Diese Finanzierungsform hat Lücken. Bestimmte Gruppen von Frauen erhalten dadurch keinen oder nur eingeschränkten Zugang.
Das neue Gewalthilfegesetz soll das ändern. Fachverbände warnen jedoch vor Problemen bei der Umsetzung. Frauenhauskoordinierungsstellen berichten von Unsicherheiten bei der Finanzplanung.
Wie Unterstützung möglich ist
Der SkF Warburg ist auf Unterstützung angewiesen. Sach- und Geldspenden helfen, den Betrieb zu sichern. Auch ehrenamtliches Engagement ist willkommen. Wer helfen möchte, kann sich direkt an den SkF Warburg wenden.
Für Frauen, die selbst Hilfe brauchen, gibt es bundesweit die kostenlose Rufnummer des Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“. Sie ist rund um die Uhr erreichbar, anonym und mehrsprachig.
Schutzraum im ländlichen Raum
Das Frauenhaus in Warburg schließt eine Lücke im Kreis Höxter. Für Frauen in Not gibt es im Kreisgebiet keine Alternative. Der SkF Warburg leistet diese Arbeit seit drei Jahrzehnten und ist auf dauerhaft gesicherte Finanzierung angewiesen, um weiter arbeiten zu können.


