Staatsschutz ermittelt nach Sabotage an S-Bahn-Zug in Hameln
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Ein S-Bahn-Zug in Hameln ist Ziel eines mutmaßlichen Sabotageakts geworden. Unbekannte haben sich zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen an dem abgestellten Fahrzeug zu schaffen gemacht. Der Staatsschutz ermittelt.
Staatsschutz übernimmt den Fall
Der Vorfall betrifft einen abgestellten Zug der S-Bahn Hannover in Hameln. Die genaue Art der Manipulationen ist bislang nicht öffentlich bekannt. Dass der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen hat, deutet auf einen möglichen politischen Hintergrund hin.
Wer hinter der Tat steckt und welches Motiv vorliegt, ist unklar. Die Behörden sicherten Spuren am Tatort. Weitere Angaben machte die Polizei bislang nicht.
Sabotage an Bahnen: Kein Einzelfall
Angriffe auf Bahnfahrzeuge und Infrastruktur beschäftigen Sicherheitsbehörden in ganz Europa. In den Niederlanden legten Unbekannte Rohre auf Gleise und lähmten so den Zugverkehr. Täter und Motiv blieben auch dort ungeklärt.
Manipulationen an Zügen können den Betrieb stören und die Sicherheit von Fahrgästen und Personal gefährden.
Region Weserbergland im Blick der Ermittler
Die S-Bahn verbindet Hameln mit Hannover und weiteren Orten im Weserbergland. Ausfälle treffen täglich viele Pendler.
Die Sicherheitsbehörden prüfen, ob der Fall mit anderen Vorfällen in Verbindung steht. Der Staatsschutz ist zuständig, wenn Anzeichen auf politisch motivierte Straftaten hinweisen. Ob das hier zutrifft, ist Gegenstand der laufenden Untersuchung.
Die Weserbergland-Nachrichten berichten weiter, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.



