Symrise aus Holzminden steigert Umsatz auf 2,5 Milliarden Euro

Der Holzmindener Konzern Symrise hat seinen schwachen Jahresstart hinter sich gelassen. Im zweiten Quartal 2026 wuchs das Unternehmen aus eigener Kraft deutlich stärker als zu Jahresbeginn. Das zeigen die Halbjahreszahlen, die Symrise am 30. Juli 2026 vorgelegt hat.
2,5 Milliarden Euro Umsatz im ersten Halbjahr
Symrise erzielte im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatz von 2,539 Milliarden Euro. Das entspricht einem organischen Wachstum von 2,0 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das erste Quartal verlief dabei noch verhalten. Im zweiten Quartal zog das organische Wachstum auf 4,5 Prozent an.
Symrise ist einer der weltweit führenden Anbieter von Duft- und Geschmackstoffen sowie kosmetischen und funktionalen Inhaltsstoffen. Der Konzern hat seinen Hauptsitz in Holzminden im Landkreis Holzminden und zählt zu den größten Arbeitgebern der Region.
Profitabilität und Cashflow auf hohem Niveau
Symrise verbesserte im Berichtszeitraum auch die Ertragskraft. Das EBITDA legte zu, ebenso der sogenannte Business Free Cashflow. Die Profitabilität hielt das Unternehmen auf hohem Niveau.
Das makroökonomische Umfeld bleibt angespannt. Symrise selbst spricht von einem herausfordernden Marktumfeld. Dennoch gelang es dem Konzern, die Dynamik im zweiten Quartal zu steigern.
Jahresziele für 2026 bestätigt
Trotz des schwierigen Umfelds hält Symrise an seinen Zielen für das Gesamtjahr 2026 fest. Der Konzern bekräftigte den Ausblick nach Vorlage der Halbjahreszahlen ausdrücklich. Konkrete Jahreszielwerte nannte Symrise im Rahmen der Halbjahrsmeldung.
An der Börse reagierten Anleger positiv auf die Zahlen. Die Symrise-Aktie erreichte nach Bekanntgabe der Quartalszahlen ein neues Jahreshoch.
Bedeutung für den Standort Holzminden
Symrise ist für die Stadt Holzminden und den gleichnamigen Landkreis wirtschaftlich bedeutsam. Das Unternehmen beschäftigt am Standort mehrere tausend Mitarbeiter. Die Halbjahreszahlen zeigen, dass der Konzern trotz globaler Unsicherheiten auf Kurs bleibt.
Die Aromenbranche steht weltweit unter Druck. Rohstoffkosten, Wechselkursschwankungen und eine gedämpfte Nachfrage in einzelnen Märkten belasten viele Unternehmen der Branche. Mit den Quartalszahlen zeigt Symrise, dass das Geschäftsmodell diese Belastungen abfedern kann.
Solide Basis für das zweite Halbjahr
Mit dem beschleunigten Wachstum im zweiten Quartal und einem stabilen Cashflow geht Symrise mit einer soliden Ausgangsposition in die zweite Jahreshälfte. Die bestätigten Jahresziele geben dem Unternehmen Planungssicherheit. Für den Standort Holzminden sind das gute Nachrichten.



