Landtagsstammtisch: „Keine Zukunft ohne Handwerk“ im Weserbergland
Stell dir vor, dein Heizung fällt aus, das Dach leckt oder das Auto springt nicht an. Wer hilft dann, wenn niemand mehr das nötige Know-how hat?
Genau dieser essenziellen Frage widmete sich eine besondere Veranstaltung. Der CDU-Politiker Uwe Schünemann lud kürzlich zum Austausch ein.
Der Treffpunkt war der Landkreis Holzminden. Hier kamen spannende Persönlichkeiten aus verschiedenen Bereichen zusammen.
Dr. Hildegard Sander von den Handwerkskammern brachte ihre Sicht ein. Auch Vertreter aus Bildung und Politik waren vor Ort.
Sie alle diskutierten eine zentrale These. Nur mit starken handwerklichen Betrieben ist die Region zukunftsfähig.
Die Gespräche zeigten konkrete Wege auf. Dieser Artikel gibt dir einen Überblick über die wichtigsten Ergebnisse.
Das Wichtigste in Kürze
- Ein besonderer Stammtisch im Landkreis Holzminden rückte das Handwerk in den Mittelpunkt.
- Der Abgeordnete Uwe Schünemann organisierte den Austausch mit hochkarätigen Gästen.
- Expertin Dr. Hildegard Sander betonte die systemrelevante Rolle handwerklicher Berufe.
- Vertreter aus Bildung, Handwerk und Politik tauschten sich über Herausforderungen aus.
- Das Motto der Veranstaltung unterstreicht die immense Bedeutung des Sektors.
- Es wurden konkrete Impulse für die Stärkung des Handwerks in der Region gesetzt.
- Die Diskussionen zeigten Lösungsansätze für die Zukunftsfähigkeit auf.
Veranstaltungsüberblick und zentrale Botschaften
Was genau wurde bei diesem besonderen Treffen besprochen? Hier bekommst du die Kernpunkte des Dialogs zusammengefasst.
Das zentrale Thema war unmissverständlich. Der Tenor des gesamten Abends lautete: Ohne das Handwerk gibt es keine funktionierende Gesellschaft.
Die Diskussion machte klar, dass handwerkliche Betriebe nicht nur wirtschaftlich unverzichtbar sind. Sie bilden auch eine tragende Säule für unser gemeinsames Leben.
In seinem Schlusswort forderte Uwe Schünemann konkrete Taten. Politische Erkenntnisse müssen endlich in Maßnahmen umgesetzt werden.
Folgende Botschaften prägten den Landtagsstammtisch besonders:
- Ein Imagewechsel ist dringend nötig. Handwerkliche Berufe müssen als gleichwertige Alternative zu akademischen Wegen wahrgenommen werden.
- Es ist höchste Zeit für gemeinsames Handeln. Nur Politik, Bildung und Wirtschaft zusammen können das Gewerbe stärken.
- Wertschätzung ist der Schlüssel. Gezielte Förderung und gesellschaftliche Anerkennung sind essenziell.
Das Treffen setzte ein starkes Signal für diese Region. Es zeigte, wie wichtig die gezielte Stärkung der Betriebe ist.
Hintergrund der Handwerksinitiative in der Region
Im Landkreis Holzminden findest du eine besondere Verbindung zwischen Tradition und modernem Handwerk. Diese Initiative baut auf einem starken Fundament auf.
Die Wurzeln reichen viele Generationen zurück. Das prägt die gesamte Region bis heute.
Historische Entwicklung und lokale Besonderheiten
Das Weserbergland ist seit jeher eine Handwerkerregion. Im Landkreis Holzminden siehst du das besonders deutlich.
Vom Tischler über den Metallbauer bis zum Elektriker ist alles vertreten. Die Bandbreite der Betriebe ist groß.
Ein besonderes Merkmal ist der enge Austausch. Die Stadt Holzminden und der ländliche Raum sind stark verzahnt.
| Aspekt | Traditionelle Prägung | Moderne Entwicklung |
|---|---|---|
| Betriebsstruktur | Kleine Familienbetriebe | Zunehmend spezialisierte Unternehmen |
| Ausbildung | Meister-Lehrling-Verhältnis | Enge Kooperation mit Berufsschulen |
| Technologie | Handwerkliche Grundtechniken | Digitale Werkzeuge & Planung |
| Vernetzung | Lokale Märkte | Regionale Projekte & Innovation |
Einfluss auf handwerkliche Betriebe
Diese historisch gewachsenen Strukturen wirken sich direkt aus. Sie formen die Betriebe im Landkreises Holzminden.
Viele sind wichtige Arbeitgeber. Sie sichern Jobs und prägen das wirtschaftliche Gesicht.
Trotz Herausforderungen bleibt das Handwerk hier anpassungsfähig. Die lokalen Besonderheiten bieten auch Chancen für die Zukunft.
Teilnehmende und ihre individuellen Beiträge
Zwei sehr unterschiedliche Stimmen prägten die Diskussion besonders. Ihre Geschichten und Analysen gaben dem Abend eine einzigartige Tiefe.
Du bekommst hier einen Einblick in die prägendsten Beiträge.
Erfahrungen von Lena Hoppe
Lena Hoppe ist Tischlergesellin. Nach zwei Studiensemestern in Nürnberg zog sie bewusst ins Weserbergland.
Bei der Tischlerei Niemeyer absolvierte sie ihre Ausbildung. „Ich wollte lieber etwas Handfestes machen, gestalterisch tätig sein“, sagte sie.
Diesen Entschluss habe sie nicht bereut. Ihre zentrale Frage lautete: „Warum soll ich mit 23 Jahren im Handwerk bleiben?“
Sie sucht klare Perspektiven für die kommenden Jahre. Ihr Beitrag steht für viele junge Menschen.
Impulsgebende Worte von Dr. Hildegard Sander
Dr. Hildegard Sander betonte die systemrelevante Rolle des Handwerks. „Das Handwerk hält das Land am Laufen“, so ihr prägnantes Statement.
Ohne handwerkliche Leistungen seien Bereiche wie Wasser, Energie und Gesundheit nicht denkbar. Selbst die Energiewende könne ohne diese Berufe nicht gelingen.
Ihre Worte unterstreichen die fundamentale Bedeutung. Sie zeigt die andere Seite der Medaille.
Die folgende Tabelle fasst die kontrastierenden Perspektiven der beiden Hauptrednerinnen zusammen:
| Perspektive | Hintergrund | Kernaussage | Fokus |
|---|---|---|---|
| Lena Hoppe | Junge Tischlergesellin, Quereinsteigerin | Sucht konkrete berufliche Perspektiven und Anerkennung | Individuelle Motivation & Karriereweg |
| Dr. Hildegard Sander | Erfahrene Verbandsfunktionärin | Unterstreicht die gesamtgesellschaftliche Systemrelevanz | Übergeordnete Wirtschafts- & Versorgungsstruktur |
| Gemeinsamer Nenner | Praktische & analytische Sicht | Handwerk ist unverzichtbar für die Gesellschaft | Stärkung und Wertschätzung des Sektors |
Zusammen zeigen ihre Beiträge ein umfassendes Bild. Die Debatte gewinnt durch solche unterschiedlichen Menschen an Lebendigkeit.
Diskussion um Nachwuchsförderung und berufliche Perspektiven
Die Sicherung des Nachwuchses stand im Mittelpunkt einer lebhaften Debatte. Wie gelingt es, Jugendliche für eine Lehre zu gewinnen?
Kooperation zwischen Schulen und Betrieben
Andreas Hölzchen, Leiter der BBS Holzminden, schilderte die bestehenden Strukturen. Im Landkreis Holzminden arbeiten Oberschulen, Berufsberatung und Betriebe eng zusammen.
Schulberufslotsen und Kammern unterstützen diesen Prozess. Trotz dieses guten Netzwerks bereitet ein Trend große Sorge.
Die Zahl der Auszubildenden geht deutlich zurück. Besonders im Bau- und Nahrungsmittelhandwerk fehlt es an Interessenten für das kommende Jahr.
| Stärken des Netzwerks | Aktuelle Herausforderungen |
|---|---|
| Enge Kooperation von Schulen, BBS und Betrieben | Deutlicher Rückgang der Ausbildungszahlen |
| Aktive Berufsberatung und Schulberufslotsen | Besonders betroffen: Bau- und Nahrungsmittelhandwerk |
| Unterstützung durch Handwerkskammern | Wettbewerb mit akademischen Bildungswegen |
| Frühe Praxiseinblicke für Schüler | Image des Sektors muss attraktiver werden |
Chancen für junge Handwerker
Welche Perspektiven bieten sich dir im Handwerk? Die Diskussion zeigte viele Vorteile auf.
Du findest dort sichere Arbeitsplätze und persönliche Erfüllung. Moderne Technik und Digitalisierung machen die Arbeit spannend.
Aufstiegsmöglichkeiten bis zum Meister oder zur Selbstständigkeit sind klar. Für junge Frauen und Männer im Landkreis ist das eine echte Alternative.
Heute zur Mittagsuhr entscheiden sich viele für ein Studium. Eine fundierte Ausbildung kann aber der klügere Weg sein.
Kooperation von Handwerk und Bildungseinrichtungen
Die BBS Holzminden setzt seit Jahren auf enge Verzahnung von Theorie und Praxis. Als zentrale Bildungseinrichtung im Landkreis Holzminden gestaltet sie die Verbindung zum Handwerk aktiv.
Du siehst hier, wie Schule und Betriebe zusammenwirken. Das Ziel ist eine Ausbildung, die auf die Anforderungen der Zeit reagiert.
Initiativen der BBS Holzminden
Ein besonderes Projekt startete 2016. Gemeinsam mit dem Zukunftszentrum Höxter/Holzminden entwickelt die BBS digitale Lernszenarien.
Diese länderübergreifende Zusammenarbeit ist notwendig. Sie verbindet Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.
Andreas Hölzchen betonte, dass solche Kooperationen stetig gepflegt werden müssen. Nur so bleiben sie lebendig und wirksam.
| Bereich | Konkretes Projekt / Technologie | Vorteil für Auszubildende |
|---|---|---|
| Lernumgebung | Entwicklung digitaler Lernszenarien | Flexibles, anschauliches Lernen unabhängig vom Ort |
| Technologie | Einsatz von Augmented-Reality-Brillen | Virtuelles Üben komplexer handwerklicher Prozesse |
| Kooperation | Partnerschaft mit Zukunftszentrum Höxter/Holzminden | Zugang zu länderübergreifender Expertise und Ressourcen |
Digitale Lernkonzepte und Augmented Reality
Besonders bemerkenswert ist der Einsatz von Augmented-Reality-Brillen. Sie ermöglichen dir, Arbeitsabläufe virtuell zu trainieren.
Du kannst Maschinen oder Installationen gefahrlos kennenlernen. Dieses Projekt macht die Ausbildung attraktiv für eine digitale Generation.
So führt digitales Lernen das traditionelle Handwerk in die Zukunft. Es eröffnet jungen Menschen in der Stadt Holzminden und Umgebung völlig neue Zugänge.
Herausforderungen durch bürokratische Hürden
Detlef Struck, stellvertretender Kreishandwerksmeister, brachte ein drängendes Thema auf den Tisch: überbordende Bürokratie.
Er forderte, dass Kooperationen nicht durch solche Hürden behindert werden dürfen. Dies betrifft viele Betriebe im Landkreis.
Hohe Dokumentationspflichten und komplexe Vorgaben kosten wertvolle Zeit. Sie belasten die Betriebe erheblich.
Praktische Beispiele und Lösungsansätze
Besonders Ausschreibungen der öffentlichen Hand stellen eine große Hürde dar. Die Anforderungen sind oft sehr kompliziert.
Uwe Schünemann verwies auf einen konkreten CDU-Antrag. Er will die Bindung an das Tariftreue- und Vergaberecht aufheben.
Wichtig ist: Es geht nicht um niedrigere Löhne. Das Ziel ist der Abbau unnötiger bürokratischer Hürden.
Die folgende Übersicht zeigt konkrete Probleme und diskutierte Wege zur Entlastung:
| Bürokratische Hürde | Auswirkung auf Betriebe | Diskutierter Lösungsansatz |
|---|---|---|
| Hohe Dokumentationspflichten | Bindet Personalressourcen, verringert Zeit für Kernarbeit | Vereinfachung und Digitalisierung von Prozessen |
| Komplexe öffentliche Ausschreibungen | Erschwert Teilnahme für kleinere Betriebe im Landkreis | CDU-Antrag zur Aufhebung der Tariftreue-Bindung |
| Kooperationshemmnisse | Behindert gemeinsame Projekte zwischen Handwerk und Partnern | Politische Initiative für mehr Freiraum und weniger Vorschriften |
Die Diskussionsteilnehmer waren sich einig. Bürokratieabbau braucht dringend politische Lösungen.
Die Uhr tickt für praktische Maßnahmen. Sie sollen Betrieben mehr Raum für ihre eigentliche Arbeit geben.
Anreize im Bereich Praktika und Ausbildungsförderung
Wie lassen sich junge Menschen konkret dazu motivieren, erste Schritte in einem handwerklichen Beruf zu wagen? Neben einer guten Ausbildung spielen auch finanzielle Anreize eine wichtige Rolle.
Christian Frölich, handwerkspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, setzte sich hier für eine klare Maßnahme ein.
Praktikumsprämie als Motivationsschub
Sein Vorschlag: eine Praktikumsprämie für Ferienpraktika im Handwerk. Diese finanzielle Anerkennung könnte Schülerinnen und Schüler direkt ansprechen.
Sie würde praktische Hürden abbauen und die Wertschätzung für handwerkliche Arbeit unterstreichen. Der richtige Zeitpunkt für solche Ideen ist jetzt.
Die Ablehnung eines entsprechenden CDU-Antrags im Landtag stieß auf Unverständnis. Für die Diskussionsteilnehmer war diese Entscheidung der rot-grünen Landesregierung nicht nachvollziehbar.
Ein weiteres wichtiges Förderangebot ist das Aufstiegs-BAföG, früher Meister-BAföG. Es unterstützt dich finanziell bei deiner Weiterbildung.
Solche Bausteine sind entscheidend, um berufliche Aufstiege im Landkreis Holzminden attraktiv zu machen. Finanzielle Anreize müssen gezielt ausgebaut werden, um dem Nachwuchsmangel zu begegnen.
Regionale Kooperationen und länderübergreifende Projekte
Andreas Hölzchen machte deutlich: Kooperationen über Landkreisgrenzen hinweg müssen stets neu belebt werden. Für eine starke Region sind solche Partnerschaften unverzichtbar.
Du siehst das besonders gut am Beispiel des Landkreises Holzminden. Er arbeitet eng mit dem benachbarten Kreis Höxter in Nordrhein-Westfalen zusammen.
Zusammenarbeit mit Partnern aus benachbarten Landkreisen
Diese länderübergreifende Verbindung ist notwendig, aber sie braucht ständige Pflege. Sonst verliert sie ihre Dynamik und Wirkung.
Durch das Bündeln von Ressourcen und Kompetenzen entstehen bessere Angebote. Bildungswege und Unterstützung für Betriebe werden so optimiert.
Für dich als Auszubildenden oder Betrieb im ländlichen Raum eröffnen sich neue Chancen. Geografische Grenzen sind dann kein Hindernis mehr.
Der politische Wille und institutionelle Hilfe sind der Schlüssel. Nur so werden diese Projekte nachhaltig und erfolgreich.
Integration durch technische Workshops
Sechs ukrainische Teilnehmer*innen erlebten im Januar 2026, wie handwerkliches Tun Sprachbarrieren überwindet. Ihr Technik-Workshop fand im create:hub Holzminden statt.
Dieses besondere Projekt war Teil der Initiative „#HolzMINT.net – MINTmachen in der Region“. Drei Wochen lang wurde hier praktisch gearbeitet.
Erlebnisse der ukrainischen Teilnehmer*innen
Die jungen Menschen löten, bohrten und schraubten. Sie verleimten, montierten und veredelten Oberflächen.
Schnell zeigte sich: Gemeinsames Arbeiten verbindet. Selbst wenn die Worte fehlten, verstand man sich über die praktische Aufgabe.
Der create:hub Holzminden bot den perfekten Raum dafür. Hier gab es modernes Werkzeug und eine inspirierende Atmosphäre.
| Tätigkeit | Erlernte Fähigkeit | Integrativer Effekt |
|---|---|---|
| Löten & Messen | Präzision und Elektrotechnik-Grundlagen | Fördert konzentriertes Teamwork |
| Bohren & Schrauben | Umgang mit Maschinen und Werkzeugen | Schafft gemeinsame Erfolgserlebnisse |
| Verleimen & Montieren | Planung und handwerkliche Feinmotorik | Stärkt das Vertrauen in die eigenen Hände |
| Oberflächen veredeln | Geduld und ästhetisches Gespür | Führt zu sichtbarem, stolzem Ergebnis |
Bildungsmanager Rainer Koß plante das Projekt mit Ralf Teiwes. Ihr Ziel war es, neue Lernzugänge zu schaffen.
Die Erfahrungen im Januar 2026 zeigten klar: Handwerk ist ein starkes Integrationsinstrument. Es vermittelt nicht nur Fähigkeiten, sondern auch Selbstvertrauen und Hoffnung.
Betriebsperspektiven: Moderne Technik trifft Tradition
Für Betriebe im Landkreis Holzminden ist die Verbindung von Alt und Neu entscheidend. Du siehst hier, wie sich die Arbeit wandelt.
Die Tischlerei Niemeyer ist ein gutes Beispiel. Hier absolvierte Lena Hoppe ihre Ausbildung. Traditionelles Können trifft auf zeitgemäße Arbeitsmethoden.
Handwerk bleibt körperlich anspruchsvoll. Moderne Hilfsmittel können Belastungen aber reduzieren. Die Uhr der Digitalisierung schlägt auch für kleinere Betriebe.
Digitalisierung ist eine große Chance. Sie hilft, effizienter zu arbeiten und wettbewerbsfähig zu bleiben. Auf der betrieb seite braucht es dafür oft Unterstützung.
Die folgende Tabelle zeigt, wie sich traditionelle und moderne Elemente ergänzen:
| Element | Traditionelle Ausprägung | Moderne Entwicklung |
|---|---|---|
| Werkzeuge & Methoden | Handgeführte Werkzeuge, manuelle Fertigung | CNC-Maschinen, digitale Steuerung |
| Planung & Kommunikation | Handskizzen, persönliche Absprache | 3D-Planungssoftware, digitale Angebote |
| Herzstück der Arbeit | Handwerkliches Können und Erfahrung | Kreative Gestaltung mit technischer Präzision |
Das handwerkliche Können bleibt das Fundament. Neue Verfahren eröffnen aber spannende Möglichkeiten. Die Balance ist der Schlüssel für eine gute Zukunft.
Gründerförderung und Unterstützung kleiner Betriebe
Wer im Handwerk seinen eigenen Betrieb gründen möchte, steht vor vielen Fragen. Wo bekommst du Hilfe? Welche Unterstützung gibt es konkret in deinem Landkreis?
Christian Frölich verwies auf die Gründerförderung des Landes Niedersachsen. Sie bietet finanzielle und beratende Hilfe.
Dr. Hildegard Sander warb für das Beratungsangebot der Handwerkskammern. Sie übernehmen eine Lotsenfunktion beim Schritt in die Selbstständigkeit.
Diese Begleitung umfasst rechtliche und betriebswirtschaftliche Fragen. Auch organisatorische Hürden werden gemeinsam gemeistert.
Gerade kleine Betriebe sind auf solche Strukturen angewiesen. Sie brauchen ein starkes Netzwerk, um erfolgreich zu sein.
| Unterstützungsform | Anbieter / Quelle | Konkreter Nutzen für dich |
|---|---|---|
| Finanzielle Förderung | Land Niedersachsen | Startkapital und Zuschüsse für deine Gründung |
| Umfassende Beratung | Handwerkskammern | Lotsenfunktion von der Idee bis zur Betriebseröffnung |
| Praktische Vernetzung | Netzwerk im Landkreis | Kontakte zu Bildung, Politik und anderen Betrieben |
| Wissen & Qualifikation | Meister-BAföG / Aufstiegs-BAföG | Finanzielle Unterstützung für deine Weiterbildung |
Das ziel dieser Maßnahmen ist klar. Die Gründungsquote soll erhöht und bestehende Betriebe gestärkt werden.
Jetzt ist die uhr für gezielte Hilfe. Bürokratische Hürden müssen abgebaut werden.
Die Diskussion bei diesem Landtagsstammtisch zeigte es. Ein starkes Netzwerk ist die Basis für erfolgreiche Gründungen.
Strategien für den Abbau bürokratischer Hürden
Die Uhr tickt für Maßnahmen, die den Betrieben im Alltag wirklich helfen. Dieses Thema zog sich wie ein roter Faden durch den gesamten Austausch.
Politische Entscheidungsträger kündigten konkrete Initiativen an. Du erfährst hier, was geplant ist.
Initiativen zur Vereinfachung von Betriebsübergaben
Christian Frölich kündigte eine Landtagsinitiative der CDU an. Ihr spezielles Ziel ist der Abbau bürokratischer Hemmnisse bei Betriebsübergaben.
Oft sind komplexe Regelungen schuld daran. Traditionsreiche Betriebe im Landkreis müssen dann schließen.
Uwe Schünemann stellte einen weiteren CDU-Antrag in den Fokus. Es geht um die Aufhebung der Bindung kommunaler Ausschreibungen an das Tariftreue- und Vergaberecht.
Dieser Schritt soll kleinen und mittleren Betrieben den Zugang zu öffentlichen Aufträgen erleichtern. Die bürokratische Hürde soll gesenkt werden.
| Initiative | Politischer Treiber | Kernziel | Erwartete Wirkung |
|---|---|---|---|
| Vereinfachung von Betriebsübergaben | Christian Frölich (CDU-Landtagsfraktion) | Abbau komplexer Regelungen für die Nachfolge | Erhalt traditionsreicher Betriebe, Sicherung von Arbeitsplätzen |
| Erleichterter Zugang zu öffentlichen Aufträgen | Uwe Schünemann (CDU) | Aufhebung der Tariftreue-Bindung bei Ausschreibungen | Mehr Chancen für kleinere Betriebe, weniger Verwaltungsaufwand |
Uwe Lange, designierter CDU-Landratskandidat, bestätigte die Dringlichkeit. Bei seinen Besuchen vor Ort war Bürokratie das bestimmende Thema.
Du siehst, die Sorgen der Handwerker werden ernst genommen. Konkrete politische Maßnahmen sollen folgen.
Das übergeordnete Ziel ist klar. Es braucht mehr Freiraum für die eigentliche handwerkliche Arbeit.
Politische Impulse und gestalterischer Fortschritt
Politische Entscheidungsträger nutzten den Austausch, um konkrete Weichen für die Zukunft zu stellen. Du erfährst hier, welche Impulse gesetzt wurden und wie sie wirken sollen.
Diskussionsbeiträge politischer Entscheidungsträger
Der CDU-Landtagsabgeordnete Uwe Schünemann lud nicht nur zu diesem wichtigen Format ein. Er moderierte die Diskussion mit dem klaren Ziel, praxistaugliche Handlungsempfehlungen zu entwickeln.
Christian Frölich, handwerkspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, brachte fundierte Vorschläge zur Stärkung des Sektors ein. Seine Ideen zielten auf gezielte finanzielle und strukturelle Förderung ab.
Uwe Lange, der designierte CDU-Landratskandidat, verknüpfte die landespolitische Perspektive mit den konkreten Bedürfnissen vor Ort. Er betonte, den Bürgerinnen und Bürgern genau zuzuhören.
Die anstehende Kommunalwahl 2026 wirft bereits ihre Schatten voraus. Themen wie Handwerksförderung werden im Wahlkampf eine zentrale Rolle spielen.
Du siehst, dass Entscheidungsträger auf verschiedenen Ebenen zusammenarbeiten müssen. Nur so können echte und spürbare Veränderungen bewirkt werden.
Die Beiträge zeigten deutlich, dass es nicht bei Absichtserklärungen bleiben darf. Es geht um konkrete, umsetzbare Maßnahmen. Der Landtagsstammtisch bot die ideale Plattform, um politische Impulse direkt mit der Praxis abzugleichen.
Beratungsangebote und Service der Handwerkskammern
Wenn du im Landkreis Holzminden einen Betrieb führen oder gründen möchtest, bist du nicht allein. Die Handwerkskammern stehen dir als starke Partner zur Seite.
Dr. Hildegard Sander betonte ihre wichtige Lotsenfunktion. Sie begleiten Gründer und bestehende Betriebe durch alle Phasen.
Ihr Beratungsangebot ist breit aufgestellt. Es umfasst rechtliche und betriebswirtschaftliche Fragen.
Hilfe bei Betriebsübergaben und Existenzgründungen gehört ebenfalls dazu. Diese Unterstützung gibt es sowohl in der Stadt Holzminden als auch im gesamten Landkreis.
Für viele Betriebe sind diese Leistungen unverzichtbar. Sie helfen, sich im komplexen rechtlichen und wirtschaftlichen Umfeld zurechtzufinden.
Die Kammern bieten auch Weiterbildungen und Qualifizierungsmaßnahmen an. So machen sie das Handwerk zukunftsfähig.
Auf ihrer Seite stellen die Handwerkskammern umfangreiche Informationen bereit. Kontaktmöglichkeiten kannst du dort jederzeit abrufen.
Die enge Verzahnung zwischen Kammern, Betrieben und politischen Akteuren ist entscheidend. Sie stärkt das Handwerk nachhaltig, wie auch die Diskussion beim Landtagsstammtisch zeigte.
Landtagsstammtisch: „Keine Zukunft ohne Handwerk“ im Weserbergland
Parallel zur Veranstaltung laufen bereits weitere Projekte, die das politische und handwerkliche Engagement fördern. Uwe Schünemann bedankte sich bei den Podiumsteilnehmenden mit einem Präsent der Ölmühle Solling. Dieses regionale Unternehmen steht für Qualität und Tradition.
Die Frauen Union Holzminden startet ein Mentoringprogramm zur Kommunalwahl 2026. Es will mehr Frauen für politische Ämter gewinnen. Dieses Programm der Union Holzminden zeigt, wie politisches Engagement und die Stärkung des Gewerbes zusammenpassen.
Frauen spielen auch im Handwerk eine größere Rolle. Das Beispiel von Lena Hoppe beweist das eindrucksvoll. Die Stadt Holzminden setzt auf vielfältige Initiativen. Sie vernetzt Handwerk, Bildung und Politik miteinander.
Du findest auf verschiedenen Seiten weitere Informationen zu den Aktivitäten der Frauen Union Holzminden. Cookies und digitale Angebote helfen dir, auf dem Laufenden zu bleiben. So verfolgst du aktuelle Entwicklungen zur Kommunalwahl 2026 und zum Handwerk.
Die Veranstaltung machte klar: Dieser Sektor ist eine tragende Säule der Region. Er ist wirtschaftlich und gesellschaftlich unverzichtbar. Holzminden stärkt damit seine Zukunft.
Schlussgedanken und Ausblick auf eine zukunftsweisende Handwerkslandschaft
Du siehst also, die Diskussionen und Projekte bilden ein solides Fundament für die kommenden Jahre. Uwe Schünemann appellierte eindringlich, politische Erkenntnisse jetzt in Taten umzusetzen und das Image des Sektors zu verändern. Der Tenor des Abends war klar: Ohne diese Berufe gibt es keine funktionierende Gesellschaft.
Initiativen wie der create:hub Holzminden zeigen, dass die Region bereits auf einem guten Weg ist. In den nächsten Jahren kommt es darauf an, die beschlossenen Maßnahmen konsequent umzusetzen und neue Generationen zu begeistern.
Die anstehende Kommunalwahl bietet dir und anderen Bürgerinnen und Bürgern die Chance, politische Vertreter zu wählen, die das Handwerk aktiv unterstützen. Wenn Politik, Bildung, Betriebe und Menschen zusammenarbeiten, hat das Handwerk in der Stadt und im gesamten Landkreis eine starke Perspektive.
Moderne Räume und digitale Plattformen bieten die Infrastruktur für zukunftsweisende Projekte. Frauen und Männer jeden Alters finden hier Perspektiven, die weit über das nächste Jahr hinausreichen. Die Region Weserbergland und der Landkreis Holzminden haben alle Voraussetzungen, um als Vorbild für eine erfolgreiche Handwerkslandschaft zu dienen.


