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Weserbergland: Motorradparadies mit mehr als 1000 Kurven

Wer mit dem Motorrad durch das Weserbergland fährt, versteht schnell, warum die Region zu den beliebtesten Bikerzielen in Deutschland zählt. Enge Landstraßen, bewaldete Hügel und historische Orte machen die Gegend zwischen Hameln, Bad Pyrmont und Holzminden zu einem echten Kurvenparadies.

Die 1000-Kurven-Tour: Eine Legende auf zwei Rädern

Der Name ist Programm. Die sogenannte 1000-Kurven-Tour durch das Weserbergland verspricht genau das, was Motorradfahrer suchen: kurvenreiche Strecken, kaum Geraden, viel Natur. Wer die Tour abfährt und mitzählt, stellt schnell fest: Es sind sogar noch mehr Kurven.

Die Geschichte der Tour reicht bis ins Jahr 2009 zurück. Am 11. Juli 2009 fand die erste Ausgabe der Weserberglandtour statt. Startpunkt war Vlotho. Von dort führte die Route über enge, kurvenreiche Sträßchen zunächst zur Burg Sternberg. Weiter ging es nach Bad Pyrmont. Das Motto damals: 1000 Kurven durchs Weserbergland.

Seitdem hat die Tour nichts von ihrer Anziehungskraft verloren. Gruppen von Bikern aus dem ganzen Bundesgebiet machen sich jedes Jahr auf den Weg ins Weserbergland. Auch auf Videoplattformen dokumentieren Motorradfahrer ihre Erlebnisse. Fahrten durch die Region werden dort tausendfach aufgerufen.

Routen für jeden Geschmack

Klassische Strecken durch Hügel und Täler

Das Weserbergland bietet nicht nur eine einzige Route. Je nach Kombination der Strecken entstehen unterschiedliche Touren mit jeweils eigenem Charakter. Solling, Rühler Schweiz und die Täler rund um die Weser liefern dabei die schönsten Abschnitte.

Der Solling ist besonders beliebt. Das Hochplateau mit seinen Waldwegen lockt Biker in die Kreise Holzminden und Northeim. Von dort lassen sich auch Abstecher in den Harz kombinieren. Das Landhotel Am Rothenberg im Solling hat sich auf Motorradtouristen spezialisiert und bietet entsprechende Übernachtungsmöglichkeiten.

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Weserbergland und Ederbergland als Gesamtpaket

Viele Biker kombinieren das Weserbergland mit dem angrenzenden Ederbergland. Beide Regionen gelten als besonders kurvenreich. Zusammen ergeben sie eines der dichtesten Kurvennetze in Norddeutschland. Der Weserbergland Tourismus e.V. bewirbt die Region gezielt als Motorradrevier.

Die Strecken sind gut ausgebaut, aber selten überfüllt. Gerade an Wochentagen können Biker die Landstraßen zwischen Hameln, Bodenwerder und Holzminden nahezu alleine genießen.

Historische Orte als Zwischenziele

Das Weserbergland bietet mehr als Kurven. Entlang der Routen liegen zahlreiche historische Orte und Sehenswürdigkeiten. Bad Pyrmont mit seinem Kurpark, Hameln mit der Altstadt und der Rattenfänger-Sage oder Bodenwerder als Geburtsort des Baron Münchhausen: Die Region hat kulturell einiges zu bieten.

Burgen und Schlösser ergänzen das Bild. Burg Sternberg im Lippischen war bereits 2009 ein Etappenziel der ersten Weserberglandtour. Solche Ziele machen eine Pause auf langen Touren lohnend.

Saison und Planung

Die Motorradsaison im Weserbergland beginnt üblicherweise im Frühjahr. Bereits im April sind die ersten Biker unterwegs. Der erste Ride der Saison führt viele erfahrene Fahrer ins Weserbergland, weil die Strecken auch bei wechselhaftem Wetter gut zu fahren sind.

Wer die 1000-Kurven-Tour plant, sollte ausreichend Zeit einplanen. Je nach Tempo und Pausen dauert eine vollständige Runde mehrere Stunden. Navigationsdaten und fertige Routen sind über verschiedene Plattformen abrufbar.

Fazit: Eine Region, die Biker immer wieder anzieht

Das Weserbergland ist kein Geheimtipp mehr, hat seinen Reiz aber nicht verloren. Die Kombination aus kurvenreichen Landstraßen, Natur und historischen Orten macht die Region zu einem der attraktivsten Motorradgebiete in Norddeutschland. Die 1000-Kurven-Tour steht dabei sinnbildlich für das, was das Weserbergland ausmacht: eine Landschaft, die zum Fahren einlädt.

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