Jagdhornbläserfreunde Solling-Vogler: Grünkohlwanderung als neue Tradition

Was verbindet Wanderlust, jagdliche Klänge und ein herzhaftes Grünkohlgericht? Eine einzigartige Veranstaltung im Weserbergland zeigt dir, wie lebendig Brauchtum heute sein kann.
Am 21. Februar 2026 startete die Bläsergruppe zu ihrer zweiten Tour dieser Art. Die Route führte vom Schützenhaus in Stadtoldendorf bis zum „Kammerkrug“ in Lenne.
Die Premiere im Jahr 2025 war ein voller Erfolg. Deshalb soll dieses Event nun fester Bestandteil im Jahreskalender werden. Die Idee verbindet regionale Wanderkultur mit jagdlichem Musizieren.
Nach nur zwei Durchführungen zieht die Aktivität schon viele Menschen an. Du erlebst hier Natur, Musik und Gemeinschaft. Dazu kommt die regionale Küche als kulinarischer Höhepunkt.
Dieser Bericht gibt dir alle Details. Du lernst den Streckenverlauf und die musikalischen Darbietungen kennen. Auch die Menschen hinter dieser Idee werden vorgestellt.
Das Wichtigste in Kürze
- Eine Bläsergruppe hat eine innovative Veranstaltungsform geschaffen.
- Sie kombiniert Wandern im Solling-Vogler mit traditionellem Jagdhornblasen.
- Die zweite Auflage fand erfolgreich am 21. Februar 2026 statt.
- Natur, Musik und gemeinsames Essen bilden ein harmonisches Gesamterlebnis.
- Das Event entwickelt sich nach großem Zuspruch zu einem regelmäßigen Termin.
- Es ist ein lebendiges Beispiel für modern interpretiertes Brauchtum.
Einleitung: Der Beginn einer neuen Tradition
Wie aus einem gelungenen Experiment ein fester Termin wurde, erfährst du hier. Die Idee entstand spontan und traf sofort auf Begeisterung.
Nun ist sie ein fester Bestandteil im Kalender der Bläsergruppe. Du siehst, wie aus einem einfachen Gedanken eine beliebte Aktivität wachsen kann.
Hintergrund und Ursprung der Grünkohlwanderung
Der Grundstein für diese neue Veranstaltung wurde bei einer Weihnachtsfeier gelegt. Die Jagdhornbläserfreunde trafen sich im „Landgasthaus Zum Rosengarten“ in Golmbach.
Im Rückblick auf das ereignisreiche Jahr 2025 fiel die Entscheidung. Die erfolgreiche Premiere der Wanderung sollte wiederholt werden.
Die Mischung aus winterlicher Bewegung, deftiger Regionalküche und jagdlichen Klängen erwies sich als perfekt. Sie schafft ein einzigartiges Gemeinschaftserlebnis.
Erste Eindrücke von vergangenen Events
Die erste Auflage im vergangenen Jahr war ein voller Erfolg. Die positive Resonanz von Teilnehmern und Organisatoren war überwältigend.
Für die Bläsergruppe war sie ein Highlight unter rund zehn anderen Auftritten in jenem Jahr. Das Feedback der Gäste wurde genau aufgenommen.
So konnten für die zweite Auflage gezielte Verbesserungen geplant werden. Dieser Prozess zeigt, wie lebendig und entwicklungsfähig solche Veranstaltungen sind.
Du erkennst, warum sich dieses Format von anderen Terminen unterscheidet. Der gesellige Charakter und die Verbindung verschiedener Elemente machen den Reiz aus.
Grünkohlwanderung im Mittelpunkt der Berichterstattung
Der detaillierte Wegverlauf zeigt dir, wie die Organisatoren Natur und Kultur miteinander verbinden. Diese Tour war mehr als nur ein Spaziergang.
Streckenverlauf und markante Stationen
Die Gruppe startete am Schützenhaus in Stadtoldendorf. Das Ziel war der gemütliche „Kammerkrug“ in Lenne.
Die gewählte Route führte durch eine landschaftlich reizvolle Gegend. Sie spiegelt die enge Verbindung dieser Region zur Jägerschaft wider.
Du erkennst die sorgfältige Planung. Jeder Abschnitt sollte Bewegung und ein kulturelles Erlebnis bieten.
Erlebnisreiche Pausen und Zwischenstopps
Ein zentraler Haltepunkt war das Waldpädagogikzentrum Weserbergland – 25 Eichen. Dieser Ort steht symbolisch für Jagd, Natur und Bildung.
Hier und an anderen Punkten gab es musikalische Pausen. Die Klänge der Jagdhörner füllten die winterliche Luft.
Es erklangen Stücke wie der Jägermarsch Nr. 3 und „Zum Essen“. Diese Darbietungen in der Natur waren besonders eindrucksvoll.
Der Endpunkt am „Kammerkrug“ bot dann den perfekten gemütlichen Ausklang. So rundete sich das Erlebnis harmonisch ab.
Jagdhornbläserfreunde Solling-Vogler: Grünkohlwanderung als neue Tradition
Hinter dieser innovativen Veranstaltung steht eine engagierte Gemeinschaft, die jagdliches Brauchtum lebendig hält. Unter der Leitung von Axel Brakmann pflegen die Bläserfreunde intensive Zusammenarbeit mit anderen Gruppen.
Ihr Programm geht weit über reine Konzerte hinaus. Du erlebst hier, wie musikalische Fähigkeiten in gesellige Rahmen eingebettet werden. Diese kreative Herangehensweise schafft einzigartige Erlebnisse.
Die traditionelle Begrüßung der Teilnehmer mit Jagdhornklängen unterstreicht den offiziellen Charakter. Sie spricht sowohl Mitglieder der Jägerschaft als auch Gäste an. So wächst die regionale Sichtbarkeit.
Die Kombination aus Bewegung, Musik und regionaler Küche bietet ein ganzheitliches Erlebnis. Die Inhalte der Wanderung sind sorgfältig auf diese Mischung abgestimmt. Dadurch entsteht ein Termin, der Menschen verbindet.
Musikalischer Genuss und beeindruckende Klänge
Die Luft erfüllte sich mit den klaren Tönen der Jagdhörner, die den winterlichen Wald durchdrangen. Diese Klänge waren mehr als nur Hintergrundmusik. Sie formten das Herzstück des gesamten Erlebnisses.
Du konntest die Instrumente während der gesamten Route hören. Die Bläser begleiteten die Gruppe akustisch durch die Landschaft. Dies schuf eine einzigartige Verbindung zwischen Bewegung und Kultur.
Einsatz der Jagdhörner bei der Wanderung
Das Jagdhornblasen fand nicht nur an festen Haltepunkten statt. Die Musiker setzten ihre Instrumente auch während des Gehens ein. So entstand ein lebendiger Klangteppich für alle Teilnehmer.
Diese Praxis zeigt die Verbundenheit der Jägerschaft mit der Natur. Die Klänge gehören traditionell in den Wald. Hier fanden sie ihren perfekten natürlichen Rahmen.
Besondere musikalische Darbietungen
Die Bläsergruppe wählte ihre Stücke mit Bedacht aus. Jede Komposition hatte eine bestimmte Funktion im Ablauf. Du erlebtest ein durchdachtes Programm.
Die Gruppe konnte auf viel Bühnenerfahrung zurückgreifen. Im Jahr 2025 absolvierte sie etwa zehn Auftritte. Dazu gehörten die Musikwochen Weserbergland und eine Hubertus-Reitjagd.
Folgende Signale und Märsche prägten die Atmosphäre:
- Jägermarsch Nr. 3: Dieses klassische Stück motivierte die Wanderer an strategischen Punkten. Es gehört zum festen Repertoire der Jägerschaft.
- Das Signal „Begrüßung“: Es erklang zum Start und setzte einen festlichen Akzent. So stimmte es die Teilnehmer auf das kommende Erlebnis ein.
- „Zum Essen“: Dieses originelle Signal kündigte traditionell das Ende der Jagd an. Hier leitete es perfekt das herzhafte Buffet ein.
Die musikalische Gestaltung unterschied diese Wanderung deutlich von anderen. Sie demonstrierte das Können der Bläser und die Vielfalt der jagdlichen Musik. Für die Jägerschaft ist dies ein wichtiger Teil ihrer Identität.
Kulinarische Höhepunkte und genussvolle Momente
Der kulinarische Teil bildete den perfekten Abschluss der winterlichen Tour. Nach der Bewegung in der frischen Luft freutest du dich auf eine herzhafte Stärkung.
Zwei lokale Gastronomie-Familien sorgten für das leibliche Wohl. Ihre Beiträge machten den Tag zu einem runden Erlebnis.
Grünkohlbuffet im Detail
Die Familie Eikenberg vom „Landgasthaus zum Rosengarten“ lieferte ein umfangreiches Buffet. Im Mittelpunkt stand der klassische Grünkohl.
Dieses norddeutsche Wintergericht passte ideal zum Februartag. Es wärmte von innen und sorgte für Sättigung.
Typische Beilagen wie Kartoffeln und Mettwurst ergänzten das Angebot. So konnte sich jeder nach der Anstrengung stärken.
Unterstützende Familien und Bewirtungskonzepte
Die Bewirtung durch die Familie Helmker im „Kammerkrug“ rundete alles ab. Hier fand der gesellige Ausklang statt.
Bei Getränken und weiteren Speisen ließ du den Tag gemütlich ausklingen. Diese herzliche Atmosphäre förderte Gespräche.
Die Zusammenarbeit mit lokalen Betrieben ist für die Jägerschaft sehr wichtig. Beide Familien zeigten großes Engagement.
| Gastronomie | Beitrag | Besonderheit |
|---|---|---|
| Familie Eikenberg (Landgasthaus zum Rosengarten) |
Grünkohlbuffet | Regionale Zutaten, traditionelles Rezept |
| Familie Helmker (Kammerkrug Lenne) |
Bewirtung & Getränke | Gemütliche Abschlussatmosphäre |
| Für die Teilnehmer | Stärkung nach der Wanderung | Kombination aus Bewegung und Genuss |
Pflege von Brauchtum und langjähriger Tradition
Im März standen nicht nur musikalische Darbietungen, sondern auch feierliche Ehrungen im Mittelpunkt. Sie zeigen dir, wie die Jägerschaft kontinuierliches Engagement würdigt.
Auszeichnungen und Ehrungen im Überblick
Ein besonderer Höhepunkt war die Verleihung der bronzenen Ehrennadel der Landesjägerschaft Niedersachsen. Sie ging an vier Gründungsmitglieder für fünf Jahre Jagdhornblasen.
Falco Heimann, Axel Brakmann, Alina Witte und Thomas Hartmann erhielten diese Anerkennung. Die Verleihung führten Dr. Harri Knoll, Dominic Schünemann und Harald Meyer durch.
Dies geschah im „Landgasthaus zum Rosengarten“ in Golmbach. Der Ort ist auch regelmäßiger Treffpunkt für die Übungsabende.
Erfahrungen aus jahrelanger Zusammenarbeit
Die bronzene Ehrennadel ehrt Zuverlässigkeit und musikalischen Einsatz über Jahre. Sie ist ein sichtbares Zeichen für gelebte Tradition.
Ein beeindruckendes Beispiel für Beständigkeit ist Heinrich Jacob. Ihm wurde die goldene Ehrennadel für 40 Jahre Jagdhornblasen verliehen.
Solche Ehrungen der Landesjägerschaft Niedersachsen motivieren die gesamte Gruppe. Du siehst, wie wichtig der Jägerschaft die Pflege ihres Brauchtums ist.
Rückblick auf vergangene Veranstaltungen
Von persönlichen Überraschungen bis zu großen Kulturfestivals reichte das Programm. Bei der Weihnachtsfeier im Übungslokal „Landgasthaus Zum Rosengarten“ blickte die Gruppe auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurück. Das Treffen begann gemütlich um 18 Uhr.
Erinnerungen an Weihnachtsfeiern und Bläserauftritte
Du erhältst einen Überblick über die vielfältigen Auftritte. Insgesamt prägten rund zehn Veranstaltungen die vergangenen zwölf Monate.
Ein besonderer Moment war der Überraschungsauftritt im Februar. Pünktlich um 16 Uhr erfreute er die Chorleiterin Renate Müller zu ihrem runden Geburtstag.
Ein weiteres spontanes Ständchen folgte im März für einen Bläserfreund. Solche Aktionen unterstreichen die enge Gemeinschaft.
Die Teilnahme an den Musikwochen Weserbergland in Westerbrak zeigte die kulturelle Reichweite. Die Events starteten dort um 11 Uhr.
Beim Seniorenfest in Stadtoldendorf erreichten die Klänge ein älteres Publikum. Die traditionellen Signale wurden sehr geschätzt.
Feste Termine waren die Hubertus-Reitjagd in Neuhaus und eine Jagd im Schloss Corvey. Letzterer Auftritt war ein besonderes Highlight.
Regionale Zusammenarbeiten und gemeinsame Auftritte
Gemeinsame Projekte mit befreundeten Ensembles bereichern das Jahresprogramm. Du siehst, wie der Austausch mit anderen Musikern das Repertoire erweitert.
Kooperationen mit benachbarten Gruppen
Eine besonders enge Zusammenarbeit pflegen die Musiker mit der Bläsergruppe Hilsmulde. Gemeinsam gestalteten sie einen festlichen Umzug in Grünenplan.
Außerdem begleiteten beide Gruppen die Hubertusmesse in Delligsen musikalisch. Dies unterstreicht die Verbindung von kirchlichem und jagdlichem Brauchtum.
Die Bläser waren auch Gäste bei einem großen Treffen der Jägerschaft Alfeld. Dort knüpften sie weitere Kontakte zu Gleichgesinnten.
Deutlich wird die überregionale Aktivität. Ein Kreisbläsertreffen im Kreis Höxter und ein Auftritt auf dem Weihnachtsmarkt in Höxter gehören dazu.
| Veranstaltung | Beteiligte Gruppen | Besonderheit |
|---|---|---|
| Festumzug Grünenplan | Bläsergruppe Hilsmulde | Gemeinsame musikalische Gestaltung |
| Hubertusmesse Delligsen | Bläsergruppe Hilsmulde | Pflege kirchlich-jagdlicher Tradition |
| Bläsertreffen Alfeld | Jägerschaft Alfeld | Netzwerken und Erfahrungsaustausch |
| Auftritte in Höxter | Kreisbläser, Weihnachtsmarkt | Überregionale Sichtbarkeit |
Solche Kooperationen stärken die musikalischen Fähigkeiten. Sie festigen den sozialen Zusammenhalt zwischen den verschiedenen Gruppen der Jägerschaft. Die Sichtbarkeit für die gesamte Region wächst.
Förderung jagdlicher Bildung und Nachwuchsförderung
Um Interessierten den Weg zum Jagdschein zu ebnen, bietet die Jägerschaft regelmäßig Informationsabende an. Diese Bildung sichert die Zukunft der Jagd und ihrer Tradition.
Jungjägerkurse und praxisnahe Schulungen
Der Info-Abend zum nächsten Kurs der Jägerschaft Holzminden ist am 22. August 2025. Er beginnt um 18 Uhr im Gasthaus zur Hünenburg in Golmbach.
Dort erhältst du alle wichtigen Informationen. Der Lehrgang startet am 9. September um 18 Uhr im Internat Solling in Holzminden.
Er bietet eine umfassende Ausbildung für den Jagdschein. Theorie und Praxis werden hier verbunden.
Aktivitäten der Rollenden Waldschule
Die Rollende Waldschule ist ein mobiles Bildungsangebot. Sie vermittelt bei öffentlichen Festen Wissen über heimische Wildtiere.
Ihre Teilnahme am Kirschblütenfest in Golmbach war ein Erfolg. Auch beim Reitturnier in Bevern und am Tag des offenen Hofes war sie zu Gast.
Kinder und Erwachsene lernen so die Natur kennen. Dies fördert das Verständnis für Naturschutz.
| Maßnahme | Zielgruppe | Termin & Ort | Hauptziel |
|---|---|---|---|
| Jungjägerkurs | Erwachsene, Jagdscheinanwärter | Start 9.9., 18 Uhr, Internat Solling | Erlangung des staatlichen Jagdscheins |
| Rollende Waldschule | Öffentlichkeit, Familien, Kinder | Bei Festen (z.B. Kirschblütenfest) | Öffentlichkeitsarbeit & Naturbildung |
| Informationsabend | Interessierte | 22.8., 18 Uhr, Gasthaus Hünenburg | Vorabinformationen zum Kurs |
Diese duale Strategie aus Ausbildung und Dialog ist zentral. Sie sichert kompetenten Nachwuchs und Akzeptanz.
Gesellschaftliches Zusammenkommen und Netzwerkpflege
Neben den offiziellen Terminen prägen gesellige Aktivitäten das Jahr der Bläser. Du siehst hier, wie wichtig der soziale Rahmen für die Gruppe ist. Diese Treffen stärken den Zusammenhalt weit über die Musik hinaus.
Die gemeinsamen Übungsabende im Sommer finden oft an Jagdhütten statt. In diesem lockeren Rahmen verbinden die Mitglieder Training mit Beisammensein in der Natur. Auch Polterabende werden von der gesamten Gemeinschaft unterstützt.
Ein Höhepunkt ist die traditionelle Bläserjagd. Sie verbindet jagdliches Brauchtum mit musikalischer Begleitung. Beim urigen Kartoffelbraten lassen die Mitglieder dann den Sommer ausklingen.
Ein Besuch im Schießkino bot Spaß und Training. Solche Veranstaltungen schaffen ein starkes Netzwerk. Freundschaften in der Jägerschaft tragen die Gruppe langfristig.
Historische Einblicke in jagdliche Bräuche
Die Verbindung von Jagd und Kultur lässt sich bis ins Mittelalter zurückverfolgen, wie eine besondere Exkursion zeigte. Der Hegering Stadtoldendorf besuchte das ehemalige Haus des Meinbrecht in Meinbrexen.
Dort erkundeten die Teilnehmer den Freimaurerpark der Familie von Mansberg. Du siehst hier, wie tief jagdliche Traditionen verwurzelt sind.
Mittelalterliche Einflüsse und Freimaurertraditionen
Die Freimaurerei entstand aus dem Bauhüttenwesen des Mittelalters. Sie pflegt Rituale und Symbolik, ähnlich wie die Jägerschaft.
Auch die Jagdhörner haben ihren Ursprung in dieser Zeit. Im Mittelalter dienten sie zur Kommunikation bei der Jagd.
Solche Exkursionen erweitern den Horizont. Sie fördern das Verständnis für kulturelle Zusammenhänge.
| Tradition / Symbol | Historischer Ursprung | Bezug zur heutigen Jägerschaft |
|---|---|---|
| Freimaurerei | Mittelalterliches Bauhüttenwesen | Pflege von Ritualen und Werten wie Brüderlichkeit |
| Jagdhorn | Mittelalter, Jagdkommunikation | Wichtiges Signalinstrument, lebendiges Brauchtum |
| Symbolik (Winkelmaß, etc.) | Alte Handwerkstraditionen | Vermittlung von Werten wie Gerechtigkeit und Gleichheit |
Kulturelle Symbole und ihre Bedeutungen
Symbole wie Winkelmaß, Wasserwaage und Senkblei stehen für Werte. Gerechtigkeit, Gleichheit und Brüderlichkeit werden auch in der Jägergemeinschaft hochgehalten.
Du erkennst, wie eng philosophische und jagdliche Traditionen verwoben sind. Die Jägerschaft Holzminden zeigt, dass Jagd mehr ist als Sport.
Sie ist Teil eines umfassenden kulturellen Erbes. Diese historischen Einblicke bereichern das moderne Verständnis.
Besondere Veranstaltungen und Ehrungen im Jahr
Im Laufe des Jahres stehen nicht nur Proben und Auftritte, sondern auch festliche Ehrungen auf dem Programm. Sie zeigen dir, wie die Gemeinschaft kontinuierliches Engagement würdigt.
Jubelfeiern und bronzene Ehrennadeln
Für fünf Jahre stetigen Einsatz erhielten vier Mitglieder die bronzene Ehrennadel der Landesjägerschaft Niedersachsen. Falco Heimann, Axel Brakmann, Alina Witte und Thomas Hartmann wurden so ausgezeichnet.
Diese Verleihung ehrt Zuverlässigkeit und musikalisches Können über einen längeren Zeitraum. Sie fand im „Landgasthaus zum Rosengarten“ in Golmbach statt.
Dieser Ort ist das regelmäßige Übungslokal und gesellschaftlicher Mittelpunkt. Nach der offiziellen Ehrung sorgte eine Bewirtung für einen gemütlichen Ausklang.
Die Jägerschaft Holzminden und die Landesjägerschaft Niedersachsen setzen damit ein Zeichen der Wertschätzung.
Markante Termine und Jubiläumsaktionen
Bei der Weihnachtsfeier gab es weitere Anerkennungen. Mehrere Mitglieder erhielten Präsente für gute Teilnahme an Übungsabenden und besondere Verdienste.
Du siehst, wie wichtig der Gruppe die Motivation jedes Einzelnen ist. Solche Ehrungen stärken den Zusammenhalt spürbar.
Jeder Beitrag zum Erfolg wird auf diese Weise gewürdigt. Das schafft eine Kultur der gegenseitigen Anerkennung.
Jagdhornklänge und sportliche Herausforderungen
Sportliche Wettkämpfe gehören ebenso zum Jahresprogramm der Jägerschaft wie musikalische Darbietungen.
Wanderpokalschießen und Schießwettbewerbe
Ein fester Termin ist das Kreisjägermeister Wanderpokalschießen. Es ist eine junge, aber bereits gut etablierte Tradition.
Insgesamt 32 Jägerinnen und Jäger traten in neun Dreier-Teams an. Die jagdliche Disziplin war Rehbock stehend angestrichen auf 100 Meter.
Jeder Schütze musste fünf Schuss auf die Bockscheibe anbringen. Präzision und Ruhe waren dabei entscheidend.
| Kategorie | Wert | Erläuterung |
|---|---|---|
| Teilnehmer | 32 | Jägerinnen und Jäger der Jägerschaft |
| Teams | 9 | Dreier-Gruppen |
| Disziplin | Rehbock stehend angestrichen | 100 Meter Entfernung |
| Schüsse pro Schütze | 5 | Auf Bockscheibe |
| Zeitplan | ab 10 Uhr | Start des Wettkampfs |
Die Ergebnisse lagen eng beieinander. Das zeigt das hohe Niveau aller Teilnehmer.
Die Siegerehrung erfolgte um 15 Uhr. Danach wurde gemeinsam gegrillt.
Das Essen begann um 12 Uhr. Die Veranstaltung klang am Jägerheim Tannengrund gesellig aus.
Du erkennst, solche Wettbewerbe wecken sportlichen Ehrgeiz. Sie stärken auch die Gemeinschaft in der Jägerschaft.
Die Teilnahme an diesen Events gehört für viele zum festen Programm. Sie fördert den freundschaftlichen Austausch und jagdliches Geschick.
Digitale Präsenz und moderne Öffentlichkeitsarbeit
Moderne Öffentlichkeitsarbeit erreicht Menschen dort, wo sie sich täglich aufhalten: im Internet. Die Jagdhornbläserfreunde nutzen diese Wege geschickt. So machen sie ihre Aktivitäten einer breiten Öffentlichkeit zugänglich.
Aktive Social-Media-Kanäle
Die Gruppe ist auf zwei großen Plattformen präsent. Auf Facebook findest du die offizielle Seite der Jagdhornbläserfreunde Solling-Vogler.
Hier werden regelmäßig Berichte und Fotos geteilt. Auch auf Instagram ist die Gemeinschaft aktiv. Unter dem Profilnamen jbf_sollingvogler erreicht sie ein jüngeres Publikum.
Online-Community und Eventankündigungen
Diese digitalen Kanäle sind zentral für die Kommunikation. Du erhältst dort aktuelle Informationen zu kommenden Veranstaltungen.
Interessierte sehen Fotos von Auftritten und geselligen Treffen. So kannst du die Atmosphäre der Gruppe gut kennenlernen.
Die Plattformen dienen auch der Mitgliederwerbung. Wer Fragen zu einer aktiven oder passiven Mitgliedschaft hat, kann direkt Kontakt aufnehmen.
| Plattform | Zielgruppe | Hauptinhalt |
|---|---|---|
| Breites Publikum, alle Altersgruppen | Ausführliche Berichte, Fotoalben, Eventankündigungen | |
| Jüngeres, visuell orientiertes Publikum | Aktuelle Fotos, Stories, kurze Clips von Auftritten | |
| Allgemeiner Nutzen | Interessierte & potenzielle Mitglieder | Schnelle Informationen, Einblicke ins Vereinsleben, Kontaktmöglichkeit |
Gemeinsame Erlebnisse und geselliges Miteinander
Die starke Verbundenheit der Mitglieder zeigt sich besonders bei den vielen gemeinsamen Erlebnissen im Jahresverlauf. Diese Aktivitäten schaffen ein Gefühl der Zugehörigkeit, das weit über die Musik hinausreicht.
Polterabende und Übungsrunden
Die Übungsabende finden im Sommer oft an Jagdhütten statt. Dort verbindet sich das Training mit einem naturnahen Erlebnis am Abend. Die Atmosphäre ist locker und fördert den Austausch.
Polterabende von Mitgliedern werden von der gesamten Gruppe besucht. Die Musiker begleiten diese Feste mit ihren Jagdhörnern. Das unterstreicht die enge Verbundenheit.
Ein besonderer Höhepunkt ist die traditionelle Bläserjagd. Hier treffen musikalische Leidenschaft und jagdliches Brauchtum zusammen. Alle sind mit Begeisterung dabei.
Beim geselligen Kartoffelbraten treffen sich die Mitglieder in lockerer Runde. Man genießt gemeinsam zubereitete Speisen gegen Abend. Der Fokus liegt auf dem Miteinander.
Ein Besuch im Schießkino bot Abwechslung. Dort konnten jagdliche Fähigkeiten spielerisch trainiert werden. Solche Aktionen stärken den Teamgeist.
Gruppenleiter Axel Brakmann dankte bei der Weihnachtsfeier allen aktiven Bläserinnen und Bläsern. Ihre engagierte Mitarbeit und der starke Zusammenhalt sind die Basis. Das Fest klang gemütlich am Abend aus.
Du siehst, diese Erlebnisse formen eine echte Gemeinschaft. Die Tradition des Zusammenhalts wird hier lebendig gepflegt.
Dein Blick in die Zukunft
Die Pläne der engagierten Bläsergruppe für das kommende Jahr sind vielversprechend und zeigen ihre Dynamik.
Für 2026 sind bereits besondere Auftritte und Events geplant. Diese setzen das vielfältige Programm fort.
Die beliebte Grünkohlwanderung wird definitiv wiederholt. Sie kann sich zu einer festen Tradition entwickeln.
Du darfst dich auf weitere musikalische Darbietungen in der Region freuen. Die Sichtbarkeit der Gruppe wächst.
Die Zusammenarbeit mit anderen Bläsergruppen wird intensiviert. Neue Mitglieder sind stets willkommen.
Interessierte können aktive oder passive Mitgliedschaft wählen. Bei Fragen erhältst du Infos über Social Media oder direkt beim Leiter.
Die Jägerschaft bietet weiterhin Jungjägerkurse an. Die Rollende Waldschule vermittelt Wissen.
Die Gemeinschaft blickt optimistisch nach vorn. Sie entwickelt ihre Bräuche weiter und geht neue Wege.


