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23. Felgenfest: 46.000 Teilnehmer auf 50 km autofreier Strecke

46.000 Menschen haben am Sonntag, dem 7. Juni 2026, das 23. Felgenfest im Weserbergland gefeiert. Die rund 50 Kilometer lange Strecke zwischen Bodenwerder und Rinteln war den gesamten Tag für den Autoverkehr gesperrt. Radfahrer, Inline-Skater und Fußgänger übernahmen die Straße.

50 Kilometer gehörten den Menschen

Von 11 bis 18 Uhr stand die Strecke entlang der Weser ausschließlich nicht motorisierten Teilnehmern zur Verfügung. Wer wollte, konnte die gesamte Route von Bodenwerder bis Rinteln zurücklegen. Andere nutzten einzelne Abschnitte für einen Familienausflug. Das Angebot richtete sich ausdrücklich an alle Altersgruppen.

Trotz wechselhaften Wetters mit Wolken und vereinzelten Regenschauern blieb die Resonanz hoch. 46.000 Teilnehmer zeigen: Das Felgenfest hat sich als feste Größe im Veranstaltungskalender der Region etabliert.

Bundeswehr errichtete Brücke in Großenwieden

An der Fährstelle in Großenwieden sorgte die Bundeswehr für eine besondere Lösung. Die Soldaten errichteten dort eine Schwimmschnellbrücke. So konnten die Teilnehmer auch an dieser Stelle die Weser problemlos überqueren.

Die DLRG Bezirk Weserbergland sicherte die Veranstaltung wasserseitig ab. Die Einsatzkräfte übernahmen die Überwachung des Gewässers entlang der Strecke. Der Einsatz verlief nach Angaben der DLRG planmäßig.

Jahrzehntelange Tradition im Weserbergland

Das Felgenfest findet seit mehr als zwei Jahrzehnten statt. Die 23. Auflage der Veranstaltung bestätigt die anhaltende Beliebtheit des autofreien Tages in der Region. Jahr für Jahr zieht das Event Tausende Besucher aus dem Weserbergland und darüber hinaus an.

Die Strecke zwischen Bodenwerder und Rinteln verbindet mehrere Landkreise. Sie führt durch die Landkreise Hameln-Pyrmont und Schaumburg. Die Route folgt dabei weitgehend dem Verlauf der Weser und bietet Blicke auf die typische Landschaft des Weserberglandes.

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Autofreier Tag als Signal

Das Felgenfest versteht sich als Veranstaltung, die Straßen vorübergehend neu verteilt. Für einen Tag gehören die Fahrbahnen nicht dem Kraftfahrzeugverkehr. Familien mit Kindern, ältere Menschen und sportlich Aktive nutzen diese Möglichkeit gemeinsam.

Politische Vertreter aus der Region nahmen ebenfalls teil. Sie fuhren gemeinsam mit Parteikollegen Abschnitte der Strecke ab. Das Felgenfest dient dabei auch als Treffpunkt für Menschen aus verschiedenen Teilen des Weserberglandes.

Fazit: Bewährtes Format mit stabiler Nachfrage

Das 23. Felgenfest hat gezeigt, dass das Konzept des autofreien Sonntags entlang der Weser funktioniert. 46.000 Teilnehmer auf 50 Kilometern Strecke sprechen für sich. Die Kombination aus Sport, Natur und Gemeinschaft zieht die Menschen verlässlich an. Der nächste autofreie Sonntag im Weserbergland dürfte bereits jetzt auf dem Wunschzettel vieler Familien stehen.

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