Bildung

HSW Hameln zeigt Grünen Wasserstoff aus Solarenergie

Hameln hat am 4. Juni 2026 Besuch aus Hannover bekommen. Die niedersächsische Ministerin für Europa und Regionale Landesentwicklung, Melanie Walter, machte im Rahmen ihrer landesweiten Sommerreise Station an der Hochschule Weserbergland. Auf dem Programm stand ein EU-gefördertes Forschungsprojekt zur direkten Erzeugung von grünem Wasserstoff aus Solarenergie.

Solarpanel erzeugt und speichert Wasserstoff vor Ort

Die Hochschule Weserbergland präsentierte der Ministerin ein sogenanntes PV-Wasserstoffpanel. Das System erzeugt grünen Wasserstoff direkt aus Solarenergie und speichert ihn lokal. Die Vorführung fand auf dem Parkplatz der Hochschule statt. Neben der Ministerin waren zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft vor Ort.

Das Projekt zielt darauf ab, Wasserstoff dezentral und ohne aufwendige Transportwege bereitzustellen. Die Kombination aus Photovoltaik und Elektrolyse in einem kompakten System ist der Kern der Entwicklung. Forscherinnen und Forscher der HSW arbeiten daran, diese Technologie praxistauglich zu machen.

Sommertour führt durch die Region Leine-Weser

Der Besuch in Hameln war eine von mehreren Stationen der Sommertour. Ministerin Walter startete ihre Tour durch den Amtsbezirk Leine-Weser am selben Tag. Zuvor hatte sie einen Termin in Hildesheim wahrgenommen. Am frühen Nachmittag traf sie dann an der Hochschule Weserbergland ein.

Ein weiterer Halt der Tour galt jungen Menschen in der Region. Dort sprach die Ministerin über Mitbestimmung, Demokratie und das Jugendparlament. Der Fokus der gesamten Reise lag auf EU-geförderten Projekten und Initiativen in Niedersachsen.

EU-Förderung als Grundlage für Hamelner Forschung

Das Wasserstoffprojekt der HSW wird mit Mitteln der Europäischen Union gefördert. Genau das macht es zu einem passenden Ziel für die Europaministerin. Solche Projekte sollen zeigen, wie EU-Gelder in der Region wirken. Die Hochschule Weserbergland ist dabei ein konkretes Beispiel aus dem Weserbergland.

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Die Ministerin zeigte sich von der technischen Umsetzung beeindruckt. Sie lobte das Potenzial der vorgestellten Technologie ausdrücklich. Details zu möglichen weiteren Förderzusagen wurden bei dem Besuch nicht bekannt.

Wasserstoff als Thema für die Region

Grüner Wasserstoff gilt als wichtiger Baustein der Energiewende. Bislang scheitert der breite Einsatz oft an hohen Produktionskosten und fehlender Infrastruktur. Dezentrale Systeme wie das der HSW könnten dieses Problem zumindest teilweise lösen. Kommunen und kleinere Betriebe könnten von solchen Anlagen profitieren.

Die Hochschule Weserbergland verfolgt mit dem Projekt einen anwendungsnahen Ansatz. Das Ziel ist nicht nur die Forschung im Labor. Das System soll direkt einsetzbar sein, etwa für lokale Stromversorgung oder Mobilität.

Fazit: Hameln rückt in den Fokus der Energieforschung

Der Ministerbesuch setzt ein deutliches Signal. Die Hochschule Weserbergland arbeitet an Technologien, die über die Region hinaus Bedeutung haben. Mit dem PV-Wasserstoffpanel hat die HSW ein Projekt entwickelt, das politische Aufmerksamkeit auf sich zieht. Ob daraus weitere Förderung oder Kooperationen folgen, bleibt offen. Der Besuch von Ministerin Walter hat Hameln als Standort für angewandte Energieforschung sichtbar gemacht.

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