Politik

Gemeinsamer Wirtschaftspark: CDU-Räte planen Albaxen-Stahle

Ratsmitglieder der CDU-Fraktionen aus Höxter und Holzminden haben sich zu einem gemeinsamen politischen Gespräch getroffen. Thema war die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts in der Region. Konkret ging es um die geplante Erweiterung des Wirtschaftsparks Albaxen-Stahle. Das Projekt soll junge Menschen in der Region halten und neue Arbeitsplätze schaffen.

Absichtserklärung als Grundlage

Den Ausgangspunkt für das Vorhaben legte eine gemeinsame Absichtserklärung, die beide Städte im Mai 2026 unterzeichneten. Darin bekräftigten Höxter und Holzminden ihren Willen, einen interkommunalen Gewerbestandort gemeinsam zu entwickeln. Der geplante Standort liegt zwischen den Höxteraner Ortschaften Albaxen und Stahle.

Hintergrund des Projekts ist ein konkretes Problem: In beiden Städten sind die verfügbaren Gewerbeflächen weitgehend ausgeschöpft. Neue Flächen für Unternehmen fehlen. Der Wirtschaftspark soll diese Lücke schließen. Die interkommunale Lösung gilt als Weg, Ressourcen und Planungsaufwand zu bündeln.

Politische Rückendeckung aus beiden Räten

Das Treffen der CDU-Fraktionen zeigt: Das Projekt hat politische Unterstützung auf beiden Seiten der Kreisgrenze. Ratsmitglieder aus Höxter und Holzminden berieten gemeinsam über den aktuellen Stand und diskutierten die nächsten Schritte für die Erweiterung des Wirtschaftsparks.

Die CDU gilt in beiden Räten als treibende Kraft hinter dem Vorhaben. Das Format des Treffens macht den politischen Willen deutlich. Beide Kommunen wollen das Projekt nicht allein auf dem Papier vorantreiben.

Ziel: Junge Menschen in der Region halten

Ein zentrales Argument für den neuen Wirtschaftspark ist die Demografie. Junge Menschen verlassen die Region, wenn es an Arbeitsplätzen und Perspektiven mangelt. Neue Gewerbeflächen sollen Unternehmen anlocken, Beschäftigung schaffen und die Region attraktiver machen.

Das Weserbergland steht seit Jahren vor diesem strukturellen Problem. Höxter und Holzminden liegen beide in ländlich geprägten Landkreisen. Gut erreichbare Gewerbegebiete mit moderner Infrastruktur sind ein wichtiger Faktor im Wettbewerb um Unternehmen und Fachkräfte.

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Interkommunale Zusammenarbeit als Modell

Das Projekt Albaxen-Stahle ist kein Einzelfall. Interkommunale Zusammenarbeit gewinnt in Niedersachsen an Bedeutung. Gemeinsam lassen sich Planungskosten teilen und Fördermittel besser beantragen. Für kleinere Kommunen ist dieser Weg oft der einzig gangbare.

Höxter und Holzminden liegen in verschiedenen Landkreisen. Höxter gehört zum gleichnamigen Kreis in Nordrhein-Westfalen, Holzminden zum niedersächsischen Landkreis Holzminden. Eine Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg ist damit formal anspruchsvoller. Dass beide Seiten dennoch an einem Tisch sitzen, ist keine Selbstverständlichkeit.

Nächste Schritte noch offen

Konkrete Beschlüsse fassten die Fraktionen bei ihrem Treffen offenbar nicht. Das Gespräch diente dem Austausch und der Abstimmung. Planungsrechtliche und formale Fragen sind bei einem länderübergreifenden Projekt komplex. Die nächsten Schritte liegen bei den zuständigen Verwaltungen und Räten beider Städte.

Fazit

Das Treffen der CDU-Fraktionen aus Höxter und Holzminden zeigt, dass beide Kommunen den Wirtschaftspark Albaxen-Stahle weiterverfolgen wollen. Politische Unterstützung über Kreis- und Ländergrenzen hinweg ist dabei keine Selbstverständlichkeit. Ob das Projekt die erhoffte wirtschaftliche Wirkung entfaltet, hängt von Planung, Förderung und Umsetzungsgeschwindigkeit ab.

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