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Bad Pyrmont würdigt vier bekannte Persönlichkeiten im Stadtarchiv

Im Stadtarchiv Bad Pyrmont hängen seit kurzem vier Portraits an der Wand. Sie zeigen Menschen, die in der Kurstadt zur Schule gingen und später Karriere machten: als Musikerin, als Journalist, als Schauspieler und in der Wissenschaft. Das Archiv in der Rathausstrasse 7 hat ihnen einen eigenen Raum gewidmet.

Vier Portraits, vier Lebensläufe

Die bekannteste unter den Geehrten dürfte Annette Humpe sein. Sie wurde am 28. Oktober 1950 in Hagen geboren und wuchs in Bad Pyrmont auf. Mit ihrer Band Ideal war sie in den frühen 1980er Jahren ein prägender Teil der Neuen Deutschen Welle. Später arbeitete Humpe als Musikproduzentin und ist bis heute in der deutschen Popmusik aktiv.

Neben Humpe ist Vassili Golod vertreten. Der Journalist wurde in Charkiw in der Ukraine geboren, als Sohn einer russischen Mutter und eines ukrainischen Vaters. Er wuchs in Bad Pyrmont auf. Seit 2022 berichtet Golod als ARD-Korrespondent aus der Ukraine. Seit 2023 leitet er das ARD-Studio in Kyjiw. Die ARD hat ihn bereits als künftigen Leiter und Moderator des Politmagazins Monitor benannt. Den Wechsel plant er für das Frühjahr 2027.

Schauspieler und Wissenschaft ebenfalls vertreten

Auch Jörg Schade gehört zur Galerie. Der Theatermacher, Schauspieler und Regisseur hat die Schauspielkunst seit seiner Schulzeit nicht losgelassen. Er ist Bad Pyrmont in seiner künstlerischen Arbeit eng verbunden geblieben.

Der vierte Platz in der Galerie ist laut Stadtarchiv einer Persönlichkeit aus dem Bereich der Wissenschaft gewidmet. Details dazu hat die Stadt bislang nicht vollständig veröffentlicht.

Stadtarchiv als Ort des lokalen Gedächtnisses

Das Stadtarchiv in der Rathausstrasse 7 sammelt die Geschichte Bad Pyrmonts. Mit der neuen Galerie will die Stadt zeigen, welche Menschen hier aufgewachsen sind und später überregionale Bekanntheit erlangten. Die Portraits und Biografien sollen Besucher des Archivs auf diese Persönlichkeiten aufmerksam machen.

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Bad Pyrmont ist eine Kurstadt im Landkreis Hameln-Pyrmont mit rund 18.000 Einwohnern, vor allem für ihre Heilquellen bekannt. Die neue Galerie rückt nun stärker in den Vordergrund, dass die Stadt auch Geburtsort bekannter Persönlichkeiten aus Kultur, Journalismus und Wissenschaft ist.

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