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Heute zweiter Vatertag unter Pandemie-Bedingungen

Innenminister Pistorius: Lockerungen nicht am Bollerwagen verstolpern

Donnerstag 13. Mai 2021 - Hannover / Hameln (wbn). Auch in diesem Jahr steht Himmelfahrt im Zeichen der Corona-Pandemie. Heute wird die Polizei Niedersachsen verstärkt unterwegs sein, um die Einhaltung der Corona-Maßnahmen am "Vatertag" zu kontrollieren. Im Augenmerk seien vor allem beliebte Ausflugsziele, heißt es in einer Mitteilung des Innenministeriums.

Wo sonst traditionell Männergruppen mit Holzwägelchen und zumeist reichlich Alkohol unterwegs waren, gelten in diesem Jahr verschärfte Vorsichtsmaßnahmen. Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) ruft zur Disziplin auf und mahnt, mögliche Lockerungen jetzt nicht durch ausgelassene Bollerwagen-Touren zu verspielen.


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Pistorius: "Die Perspektive für Lockerungen steht! Viele Kommunen konnten die bestehenden Regelungen auf Grund sinkender Inzidenzzahlen bereits entschärfen oder stehen kurz davor". Davon könne Jede und Jeder profitieren, so der Innenminister. Und weiter: "Himmelfahrt fällt jetzt genau in diese Zeit, wo es auf uns alle noch einmal ankommt. Auch wenn die traditionellen Vatertags-Touren für viele dazugehören: Mit dieser Perspektive wäre es grob fährlässig, quasi am Bollerwagen die in Aussicht stehenden Lockerungen zu verstolpern, weil die bestehenden Regelungen missachtet werden und die Inzidenzzahlen in spätestens zwei Wochen wieder steigen."

Auch im Weserbergland mehr Polizisten unterwegs

Die erhöhte Polizeipräsenz gilt für ganz Niedersachsen und damit auch fürs Weserbergland. Eingebunden sind sämtliche Polizeidirektionen. Das Innenministerium weist darauf hin, dass auch heute "die gesetzlichen Vorschriften, insbesondere auch hinsichtlich der Abstands-/Kontaktregularien, Hygieneregelungen und Maskenpflicht, weiterhin uneingeschränkt Gültigkeit" haben. Und: "Je nach Einstufung des jeweiligen Landkreises oder der kreisfreien Stadt als Hochinzidenzkommune, sind unterschiedliche Regelungen einschlägig."

Wo nötig, werde die Polizei bei Verstößen tätig werden, heißt es. Gleichwohl wünscht sich Pistorius, dass es dazu nicht kommen muss: "Ich - und da spreche ich sicher auch für die Polizistinnen und Polizisten - wäre jedoch froh, wenn es ein möglichst ruhiger Feiertag wird. Gleichzeitig danke ich besonders den Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten sowie den Ordnungskräften, die an Himmelfahrt im Einsatz sind."

 

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