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Forstministerin Barbara Otte-Kinast: Dürre, Borkenkäfer und jetzt wieder Stürme

Erhebliche Sturmschäden in den niedersächsischen Wäldern

Montag 21. Februar 2022 - Hannover (wbn). Die Orkanböen der vergangenen Tage haben zum Teil erhebliche Schäden in den niedersächsischen Wäldern angerichtet.

Dies ist heute vom Niedersächsischen Ministerium für Landwirtschaft und Forsten mitgeteilt worden. Besonders betroffen seien in Niedersachsen das Tiefland sowie „exponierte Mittelgebirgslagen im Solling, Harz und Weser-Leinebergland sowie das Osnabrücker Hügelland“. Und die Serie der Sturmereignisse ist noch nicht zuende.

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Neben „Einzel- und Nesterwürfen“ - hier sind vereinzelt oder in Gruppen Bäume umgestürzt - sind besonders im Tiefland auch flächige Blößen entstanden, die in den nächsten Jahren wieder aufzuforsten sind.

Niedersachsens Forstministerin Barbara Otte-Kinast: „Dürre, Borkenkäfer und jetzt wieder Stürme - Niedersachsens Wälder kommen einfach nicht zur Ruhe. Mein Dank gilt sowohl der Landwirtschaftskammer mit ihren Bezirksförsterinnen und -förstern als auch dem Personal der Landesforsten sowie den zahlreichen Privatwaldbesitzenden, die nun die Schäden begutachten, die Wälder wieder sicher machen und anschließend mit der Wiederaufforstung beginnen."  Derzeit kann – so die Auskunft der Ministeriums-Pressestelle - die betroffene Waldfläche und die Schadholzmenge noch nicht näher beziffert werden.

Mit Prognosen rechnet das niedersächsische Forstministerium (ML) gegen Ende dieser Woche, nach dem sich die Förster ein erstes Bild machen konnten. In diesem Zusammenhang rät das Ministerium auch in den nächsten Tagen zur Vorsicht und warnt davor, die Wälder zu betreten. Denn: „Auch wenn der Sturm inzwischen abgeklungen ist, besteht weiterhin die Gefahr durch herabfallende Äste und umstürzende Bäume“.

 

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