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Vor allem Islamisten

Sicherheitsbehörden haben in Nordrhein-Westfalen mehr als 200 Gefährder im Blick

Samstag 30. Juli 2022 – Bielefeld / Düsseldorf (wbn). Die Sicherheitsbehörden in Nordrhein-Westfalen haben aktuell mehr als 200 Personen als sogenannte Gefährder erfasst.

Ihnen werden schwere Straftaten zugetraut. Darüber berichtet die in Bielefeld erscheinende "Neue Westfälische".

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Vor allem Islamisten befinden sich im Augenmerk der Behörden.

Zum Stand 1. Juli erfassten die Sicherheitsbehörden im Bundesland insgesamt 213 Gefährder, wie eine Sprecherin des NRW-Innenministeriums berichtet.

Als Gefährder werden Personen kategorisiert, denen aufgrund vorliegender Hinweise zugetraut wird, dass sie politisch motivierte Straftaten "von erheblicher Bedeutung" begehen - bis hin zu Anschlägen. Neben den Gefährdern erfassen die Sicherheitsbehörden zudem sogenannte "Relevante Personen". In NRW liegt die Gesamtzahl der erfassten Personen bei 234.

Die meisten Gefährder oder Relevante Personen werden in der Kategorie "religiöse Ideologie" erfasst – in diesem Fall also Islamisten. Hier werden 189 Gefährder sowie 173 Relevante Personen geführt, berichtet die Sprecherin weiter. Im Phänomenbereich Rechtsextremismus wird jeweils eine niedrige zweistellige Zahl als Gefährder und Relevante Personen erfasst. Zudem wird eine niedrige zweistellige Zahl an linksextremen Relevanten Personen registriert - allerdings keine Gefährder.

Im Phänomenbereich "Ausländische Ideologie" - zum Beispiel türkische Links- und Rechtsextremisten - ist eine einstellige Anzahl als Gefährder und eine niedrige zweistellige Anzahl als Relevante Person eingestuft worden.

 

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