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Jugendlicher ist bereits durch "Roheitsdelikte" polizeibekannt

 

Nach den Steinewürfen gegen jüdische Tanzgruppe: Polizei ermittelt zwei Täter aus dem arabischen Umfeld

 

Hannover (wbn). Die bösartigen Steinwürfe aus einer Gruppe von Jugendlichen mit Migrationshintergrund heraus – vornehmlich Araber, Palästinenser und Libanesen – haben jetzt Konsequenzen. Die Störer hatten bei einer Veranstaltung jüdische Tänzer in der Öffentlichkeit attackiert, was von Vertretern der Stadt sofort scharf verurteilt wurde. Der beschämende Zwischenfall in der niedersächsischen Landeshauptstadt sorgte bundesweit für Aufsehen.

 

Niedersachsens türkischstämmige Integrationsministerin Aygül Özkan (CDU) teilte „Welt online“ über ihren Sprecher mit, sie sei „tief bestürzt“ über den Vorfall. Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, betonte gegenüber “Welt online“, der Zwischenfall belege „eine neue gesellschaftliche Herausforderung, die bereits in den vergangenen Wochen deutlich wie nie zutage getreten ist“.  Die Polizei konnte nunmehr nach Informationen der Weserbergland-Nachrichten.de  zwei Tatverdächtige ermitteln. Einer davon ist der Polizei bereits durch „Roheitsdelikte“ bekannt. Hier der Polizeibericht aus Hannover: Letzten Samstag, gegen 18:45 Uhr, haben Kinder und Jugendliche an der Straße Sahlkampmarkt (Sahlkamp) eine bei der Veranstaltung "Internationaler Tag im Sahlkamp 2010" auftretende jüdische Tanzgruppe mit Steinen beworfen und mit antisemitischen Parolen beschimpft. Eine Tänzerin hat leichte Verletzungen erlitten.

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Die Polizei hat nun zwei Tatverdächtige ermittelt. Am 19. Juni 2010 hatte die Veranstaltung "Internationaler Tag im Sahlkamp 2010" mit Künstlern zahlreicher Kulturgruppen stattgefunden. Nach bisherigen Erkenntnissen riefen bei dem Auftritt einer achtköpfigen, jüdischen Tanzgruppe mehrere Kinder und junge Männer antisemitische Parolen - dabei kam auch ein Megafon zum Einsatz - und warfen mit Steinen in Richtung der Bühne. Eine Tänzerin wurde am Bein getroffen und erlitt leichte Verletzungen. Gestern erstattete der Veranstalter Strafanzeige bei der Polizei.

Nun haben die Beamten zwei Tatverdächtige ermittelt. Es handelt sich um einen 19 Jahre alten Mann und einen 14-Jährigen. Beide haben bislang keine Angaben zum Tatvorwurf gemacht. Der Jugendliche ist bereits mehrfach im Zusammenhang mit Eigentums- und Rohheitsdelikten polizeilich in Erscheinung getreten. Die Ermittlungen hinsichtlich der weiteren Täter dauern an. Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen Volksverhetzung, gefährlicher Körperverletzung und versuchter gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

 

 

 



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