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Die neuen Zahlen aus Wiesbaden und eine exklusive Stellungnahme aus dem Sana-Klinikum in Hameln

Diese Statistik geht zu Herzen: Knapp 42 Prozent aller Todesfälle gehen auf das Konto von Herz-/Kreislauferkrankungen

Wiesbaden/Hameln (wbn). Gesundheit ist vor allem "Herzenssache"! Nach wie vor rangiert die Erkrankung des Herz-/Kreislaufsystems auf Platz eins unter den Todesursachen in Deutschland. Dies hat heute das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitgeteilt, das die nun vorliegende  Auswertung des Jahres 2009 der Presse vorgestellt hat. 

Dr. Hubert Topp, Chefarzt der Klinik für Kardiologie im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont, hat sich auf Anfrage der Weserbergland-Nachrichten.de heute Nachmittag zu den überregionalen Zahlen geäußert und darauf hingewiesen, dass  prinzipiell für die Region Weserbergland noch keine vergleichbaren Zahlen vorlägen. Demnächst sei aber „ein Bericht nach Bruckenberger zur Mortalität des akuten Herzinfarktes“ zu erwarten, der auf die einzelnen Regionen in Deutschland eingehen werde. Der angesehene Sana-Chefarzt betont jedoch: „Hier in der Region bestehen sehr gute Rahmenbedingungen für die Behandlung des akuten Herzinfarktes“.  Und er hat generell eine gute Botschaft:  „Insgesamt gesehen, hat die Mortalität am akuten Herzinfarkt seit 2000 um 15 % abgenommen.“

(Zum Bild: Dr. Hubert Topp, Chefarzt der Klinik für Kardiologie im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont, nahm auf Anfrage zu den neuen Zahlen aus Wiesbaden Stellung. Der Chefarzt behandelt mehr als 5.000 kardiologische Patienten stationär, hat sich auch überregional einen guten Ruf erworben. Foto: sana)

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Krebs ist die zweithäufigste Todesursache in Deutschland

Doch zurück zu den offiziellen  Zahlen aus Wiesbaden von heute: Im Jahr 2009 verstarben in Deutschland insgesamt 854 544 Menschen, davon 404 969 Männer und 449 575 Frauen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, stieg die Zahl der Todesfälle gegenüber 2008 um 1,2 %. Die häufigste Todesursache war, wie in den Vorjahren, eben jene Erkrankung des Herz-/Kreislaufsystems.

Knapp 42% aller Todesfälle wurden im Jahr 2009 durch Herz-/Kreislauferkrankungen verursacht. Diese Krankheiten führten vor allem bei älteren Menschen zum Tod: die meisten der daran Verstorbenen (91%) waren 65 Jahre und älter. Insgesamt starben 150 334 Männer und 206 128 Frauen an den Folgen von Herz-/Kreislauferkrankungen. An einem Herzinfarkt, der zu dieser Krankheitsgruppe gehört, verstarben im Jahr 2009 60 153 Menschen. Davon waren rund 56%Männer und etwa 44% Frauen.

Über ein Viertel aller Verstorbenen (116 711 Männer und 99 417 Frauen) erlag im Jahr 2009 einem Krebsleiden, der zweithäufigsten Todesursache. Bei den Männern dominierten bösartige Neubildungen der Verdauungsorgane und der Atmungsorgane. Bei den Frauen waren es ebenfalls bösartige Neubildungen der Verdauungsorgane sowie bösartige Neubildungen der Brustdrüse.

3,7% aller Todesfälle waren auf eine nichtnatürliche Todesursache wie zum Beispiel auf Verletzungen und Vergiftungen zurückzuführen (31 832 Sterbefälle). 9 571 Personen schieden im Jahr 2009 freiwillig aus dem Leben. Der Anteil der Männer war dabei mit 75% dreimal so hoch wie der der Frauen. Das durchschnittliche Sterbealter betrug hier 55 Jahre bei Männern und 58 Jahre bei Frauen.

Chefarzt Dr. Topp: Herzkatheter-Untersuchung  7 Tage, 24 h in der Woche

Und das meint Dr. Hubert Topp, Chefarzt der Klinik für Kardiologie im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont, in einem kurzen Kommentar für die Weserbergland-Nachrichten.de:

"Prinzipiell gibt es derzeit keine aktuell gesicherten Daten hier aus unserer Region. Diese werden aber in einem demnächst veröffentlichten Bericht nach Bruckenberger für 2009  für die einzelnen Regionen in Deutschland  im Hinblick auf die Mortalität des akuten Herzinfarktes nachzulesen  sein. Es gibt große regionale Unterschiede in Deutschland, die möglicherweise mit der schnellen akuten Katheterintervention  und dem lokalen Aufklärungsgrad der Bevölkerung etwas zu tun haben.

Insgesamt gesehen, hat die Mortalität am akuten Herzinfarkt seit 2000 um 15 % abgenommen. Gründe sind frühere Behandlungen, bessere Notfallversorgung (NAW), frühe Herzkatheteruntersuchungen, und zuletzt konsequente medikamentöse Therapie. Hier in der Region bestehen sehr gute Rahmenbedingungen für die Behandlung des akuten Herzinfarktes mit einer schnellen, innerhalb einer Stunde durchzuführenden Herzkatheteruntersuchung  7 Tage, 24 h in der Woche. Einher geht dieses allerdings mit einer Zunahme der Kosten für Behandlung des Herz-Kreislaufsystemes um 16,2 %. Die Ausstattung der Region - so unter anderem auch im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont - spielt sicher auch für eine bessere Prognose bei dieser Erkrankung eine Rolle."




 

 



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