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Straßenblockaden und brennende Container

Querdenkerszene stößt auf starken Widerstand der Gegendemonstranten in Göttingen

Sonntag 14. Januar 2024 - Göttingen (wbn). Straßenblockaden und Auseinandersetzungen mit der Polizei sowie brennende Müllcontainer – die Demonstration von sogenannten Querdenkern unter dem Motto „Versammlungsfreiheit statt Extremismus“ begleitet von zehn angemeldeten Gegenkundgebungen hat gestern starke Polizeikräfte in Göttingen gebunden.

Es wurden mehrere Personen wegen tätlicher Angriffe auf die Einsatzkräfte festgenommen. Etwa 450 Teilnehmer der Querdenkerszene standen 2.500 Gegendemonstranten in der Universitätsstadt Göttingen gegenüber.

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Die vorsätzlich gelegten Brände erforderten den Einsatz der Feuerwehren.
Nachfolgend der Polizeibericht: „Bei einer Demonstration unter dem Motto "Versammlungsfreiheit statt Extremismus" mit insgesamt zehn angezeigten Gegenkundgebungen in Göttingen zu Straßenblockaden und kleineren Auseinandersetzungen mit der Polizei gekommen. Gegendemonstrierende zogen an mehreren Stellen der Aufzugsroute Müllcontainer auf die Straße und setzten sie in Brand. Die Göttinger Berufsfeuerwehr musste ausrücken und die Feuer ablöschen. Zur Höhe der verursachten Sachschäden liegen noch keine Informationen vor. Die Polizei nahm mehrere Personen u. a. wegen tätlichen Angriffs auf Einsatzkräfte vorläufig fest.

An der "Versammlungsfreiheit statt Extremismus" - Kundgebung vor dem Neuen Rathaus mit anschließendem Aufzug beteiligten sich nach Schätzung der Polizei etwa 450 Personen. Dem gegenüber nahmen an den Gegenkundgebungen und Demonstrationen in etwa 2.500 Menschen teil.

Die Aufzugstrecke der von mehreren Gruppierungen als "Querdenker" - Versammlung eingestuften Demonstration war im Laufe des Tages immer wieder blockiert worden. Einsatzkräfte mussten zum Teil unmittelbaren Zwang in Form von Wegschieben sowie ganz vereinzelt Pfefferspray und Schlagstöcke einsetzen.

Ein ursprünglich noch für 19.00 Uhr geplanter Autokorso wurde von der Anzeigenden am frühen Abend abgesagt.

Eine Gesamtbilanz des Einsatzes lag am Samstagabend noch nicht vor.

Die Auswertung der Geschehnisse des Tages und die Zusammenführung aller Daten dauert an. Es wird voraussichtlich am Montag (15.01.24) nachberichtet.“

 

 

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