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Jugendhandwerksmedaille 2013 der Sparkasse Weserbergland
Drei Preisträger, aus gutem Holz geschnitzt

Hameln (wbn). Sie sind „aus gutem Holz geschnitzt“, die diesjährigen Preisträger der Jugendhandwerks-medaille der Sparkasse Weserbergland, sagte Initiator und Ideengeber Friedrich-Wilhelm Kaup, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Weserbergland.


Allen voran der Zimmerergeselle Vladimiras Volkanskis aus dem Ausbildungsbetrieb Wolter Holzbau GmbH. Folglich besucht der 1. Preisträger jetzt die Meisterschule. Auch Branco Tammen kann sich sehen lassen. Der Tischler (Ausbildungsbetrieb Uwe Schrake) kann den 2. Preis entgegennehmen. Schließlich gehört auch eine junge Frau zu den Besten. Sandra Kleinknecht ist Metallbauerin (Metallbau Pennartz) und strebt ebenfalls die Meisterschule an.

(Zum Bild: Haben bei Wolter Holzbau in Hemeringen die Jugendhandwerksmedaille 2013 entgegengenommen [v. l. n. r.]: Sandra Kleinknecht, Branco Tammen und Vladimiras Volkanskis. Foto: Weber)


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Alle drei sind die Bestätigung dafür, dass die Handwerksbetriebe im Weserbergland auf hohem Niveau arbeiten und mit ihrer rührigen Kreishandwerkerschaft mit Kreishandwerksmeister Karl-Wilhelm Steinmann an der Spitze die ganze Region zu einer begehrten „Lehrwerkstatt“ geformt haben, die ein Beispiel für die Zukunftsfähigkeit traditioneller Handwerkszweige ist. Denn hier im Weserbergland hat der handwerkliche Erfolg Tradition.

Was zeichnet die drei Preisträger der Jugendhandwerksmedaille aus?

Gold
(Preisgeld 750,-- Euro): Der gebürtige Litauer Vladimiras Volkanskis hat im Sommer seine Ausbildung zum Zimmerergesellen erfolgreich abgeschlossen und beeindruckt in der praktischen Prüfung mit der Gesamtnote „sehr gut“. Auch in der schulischen Beurteilung hat er sich als Klassenbester hervorgetan. Aus solchen Könnern sind Meister geschnitzt – deshalb besucht der 23-jährige Litauer die Meisterschule. Fleißig, hilfsbereit, höflich – das sind die Attribute, die ihm seine Ausbilder verliehen haben.

Silber (Preisgeld 500,-- Euro): Der Werkstoff Holz hat auch die besten beruflichen Fähigkeiten von Branco Tammen zutage gefördert. Der junge Abiturient schloss mit sehr guten Leistungen in Theorie und einem überzeugenden „Gut“ in der Praxis ab, was auch den Ausbilder Uwe Schrake aus Bad Münder mit Stolz erfüllen kann.  Dabei sind die besonderen sozialen Fähigkeiten nicht zu kurz gekommen. Branco Tammen hat im Urlaub mitgeholfen Hilfsgüter in die Ukraine zu transportieren. Und der ehemalige Zivildienstleistende besucht noch immer die Altenheimbewohner, die er einst als „Zivi“ betreut hatte. Dass er gerne dazu auch Kanu fährt, weist ihn als Kind der Weser aus.

Bronze (Preisgeld 250 Euro): Sandra Kleinknecht behauptet sich als Frau in der Metallbranche. Die Metallbauerin verrät damit die gute Schule von Obermeister Bodo Pennartz, der frühzeitig erkannte, dass er mit ihr ein „besonderes Eisen“ im Feuer hat. Bei einem Betriebspraktikum hatte die junge Dame Feuer gefangen in diesem für Frauen untypischen Beruf. Und mit glühendem Eifer besucht sie bereits die Meisterschule. Wann wird sie ihren Meisterbrief in Händen halten? Zielstrebig und zuverlässig sei sie, freundlich und leistungsstark.

Deshalb ist es auch diesmal wieder Ehrensache für den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Weserbergland, Sparkassendirektor Friedrich-Wilhelm Kaup, die Jugendhandwerksmedaillen persönlich zu überreichen. „Ich bin jedes Jahr aufs Neue beeindruckt von dem menschlichen Potential, das die Handwerksausbildung im Weserbergland sichtbar macht und fördert“, sagt Kaup mit Blick auf die diesjährige Leistungsbilanz der ausbildenden Betriebe. Der Mittelstand habe an der Weser seine natürliche Wurzel und bleibe in der Region fest verankert.
 

 



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