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Holzmindener Polizei kam einer märchenhaften Leistung auf die Schliche

Das Roller-Phantom am Kloster Amelungsborn: Mit fast 100 knatterte ein Mofa-Zwerg durch das Weserbergland

Eschershausen/Holzminden (wbn). Das Roller-Phantom am Kloster Amelungsborn! Es ist mit zunächst unerklärlicher Geschwindigkeit an einem „Blitzer“ vorbeigegeistert und hat sich dabei jeglicher Identifizierung entzogen.

Es hat sich jedoch jetzt nicht als übersinnliche Erfahrung erwiesen, nein, es ist wie so viele unerklärlichen Dinge im Leben, zum Schluß auf eine sehr irdische Mogelei zurückzuführen und damit bei der Polizei besonders gut aufgehoben. Das Ding war ohne Ende frisiert und der „Friseur“ wird jetzt erstmal rasiert. Dazu der Bericht von den uniformierten Phantomjägern der Polizeidienststelle Holzminden: Ein 41-jähriger PKW-Fahrer aus Eschershausen war schon sehr verwundert, als er am vergangenen Montagabend auf seiner Fahrt auf der Bundesstraße 64 von Eschershausen in Richtung Holzminden ein Zweirad vor sich bemerkte, das eine Geschwindigkeit von annähernd 100 km/h erreichte.

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Immerhin war an dem Zweirad ein Versicherungskennzeichen angebracht. Prompt löste bei der gefahrenen Geschwindigkeit des Rollers in Höhe des Klosters Amelungsborn (70 km/h-Zone) auch die stationäre Geschwindigkeitsmessanlage aus. Da die Anlage aber lediglich Frontfotos der gemessenen Fahrzeugführer liefert und damit bei einem Zweirad kein Kennzeichen auf dem Bild ablesbar und durch das Tragen eines Helmes auch der Fahrer kaum zu identifizieren ist, war sich der Fahrer wohl relativ sicher, einem Bußgeld entgehen zu können. Doch der Fahrer des Zweirades hatte offensichtlich "die Rechnung ohne den Wirt", sprich in diesem Falle ohne die Polizei gemacht.

Zwar war es nach der Mitteilung des hinter dem Zweirad herfahrenden PKW-Fahrers im Rahmen der Fahndung für die Polizei nicht mehr möglich, den Fahrer und sein Fahrzeug am Montag zu ermitteln und zu überprüfen, doch bereits am vergangenen Donnerstag, 4.11.2010, fiel der Fahrer am Nachmittag zwischen Lüerdissen und Eschershausen einer Streifenwagenbesatzung erneut durch zu schnelles Fahren mit Geschwindigkeiten von 80 bis 90 km/h auf. Nachdem der Fahrer sich nunmehr mit seinem Fahrzeug einer intensiven Kontrolle unterziehen musste, stellten die kontrollierenden Beamten fest, dass es sich bei dem Roller der Marke Piaggio um ein Kleinkraftrad 45 km/h handelt, welches aber zu einem Mofa 25km/h gedrosselt wurde.

Nunmehr besteht allerdings der Verdacht, dass das Mofa nachträglich wieder "frisiert" wurde und durch diese Bauartveränderungen die völlig unzulässigen Geschwindigkeiten erreichen konnte und damit u.a. auch fahrerlaubnispflichtig wurde. Da der 50jährige Fahrer auch nicht im Besitz eines Führerscheines ist, wird nunmehr gegen ihn wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Erlöschen der Betriebserlaubnis ermittelt. Das Zweirad wurde sichergestellt.

 

 

 



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