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„Phosphor for future!“ von Westfalen Weser Energie

Klimaschutz durch Kreislaufwirtschaft - Ein Projektangebot für die Schulen im Weserbergland

Dienstag 9. Juli 2019 - Hameln / Paderborn (wbn). Der Energiedienstleister Westfalen Weser Energie stößt im neuen Schuljahr 2019/20 ein Projekt ‚Klimaschutz durch Kreislaufwirtschaft‘ in Zusammenarbeit mit der Deutschen Umwelt-Aktion e.V. an.

Jeweils ein kompletter Jahrgang (5.-9.) einer weiterführenden Schule im Netzgebiet in den Kreisen Hameln-Pyrmont, Herford, Holzminden, Höxter, Lippe, Minden, Paderborn und Schaumburg-Lippe kann dazu angemeldet werden. Die Unterrichtseinheit findet in der jeweiligen Schule statt und dauert 90 Minuten je Klasse.

 

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Die Diskussion zur Nachhaltigkeit ist heute allgegenwärtig. Wiederverwertung von Rohstoffen ist ein Gebot der Stunde. Dabei leistet die Kreislaufwirtschaft (Abfall- und Recyclingbranche) bereits wichtige Beiträge. So wurde das Recycling gesteigert, wodurch auch Emissionen eingespart wurden.

Da Rohstoffe endlich sind und nur begrenzt vorkommen, trägt die Versorgung der Wirtschaft mit Sekundärrohstoffen zu Klimaschutz und Ressourceneffizienz bei. Denn durch das Recycling aus Abfällen werden Stoffe länger im Wirtschaftskreislauf gehalten, was erheblich zu einem effizienteren Einsatz von Ressourcen beiträgt.

Ein gutes Beispiel für Kreislaufwirtschaft sind auch Klärschlämme. Sie enthalten wertvolle Stoffe wie beispielsweise den endlichen Nährstoff Phosphor. Mit ihrer Klärschlamminitiative „Phosphor for future!“will Westfalen Weser Energie bereits ab 2022 einen Beitrag leisten: Phosphorrecycling für die Region, kostenneutral und nachhaltig.

Würden alle Klärschlämme in Deutschland wiederverwertet, müsste 60 Prozent weniger Phosphor importiert werden.

Auch Restabfälle können in Müllverbrennungsanlagen oder Ersatzbrennstoff-Kraftwerken energetisch verwertet werden, was fossile Energieträger einspart. Der wichtigste Punkt ist allerdings die Abfallvermeidung, weil sie in hohem Maße Ressourcen- und Energieeinsatz vermeidet.

Schülerinnen und Schüler für wichtiges Thema sensibilisieren

Westfalen Weser Energie initiiert das Projekt, damit Schülerinnen und Schüler Gründe für die Schonung von Rohstoffen kennen lernen und zudem den Zusammenhang zwischen Abfallvermeidung und Einsparung von Ressourcen, erkennen. Natürlich sollten sie auch das eigene Konsumverhalten reflektieren.

„Mit diesem Kooperationsprojekt möchten wir die junge Generation für das wichtige Thema Ressourcen-Schonung durch Wertstoffrückgewinnung sensibilisieren“, erläutert Dr. Stephan Nahrath, Geschäftsführer Westfalen Weser Energie, die Motivation der Unternehmensgruppe.

„Wir engagieren uns als Infrastrukturdienstleister auch selbst in diesem Zusammenhang, indem wir den Städten und Gemeinden im Raum Westfalen/Weser ein Lösungskonzept für die Klärschlammproblematik anbieten. Zu diesem Ansatz gehört auch das Phosphorrecycling.“

Und so wird's gemacht!

Falls eine Schule sich jetzt schon vormerken oder anmelden möchte, kann sie Kontakt mit der Schul- und Jugendkommunikation von Westfalen Weser Energie aufnehmen ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) aufnehmen. Nach den Sommerferien werden alle Schulen direkt angeschrieben und können sich dann anmelden.

Westfalen Weser Energie-Gruppe

Seit Juli 2013 hat die Region mit der Westfalen Weser Energie GmbH & Co. KG einen rein kommunalen Energiedienstleister. 54 Kreise und Kommunen sind an dem Unternehmen beteiligt. 24 weitere Kommunen sind Konzessionsgeber des regionalen Dienstleisters. Das operative Geschäft liegt in den beiden Tochterunternehmen, der Westfalen Weser Netz GmbH und der Energieservice Westfalen Weser GmbH. Bestehende und zukünftige Beteiligungen sowie Dienstleistungen sind in der Westfalen Weser Beteiligungen GmbH gebündelt.

Transparenz-Hinweis der Redaktion: Dieser Text basiert auf einer Mitteilung von Westfalen Weser Energie

 

 

 



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