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Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte auf dem Biohof Düna

Der Höhepunkt für das Harzer Höhenvieh: Der erste Weideaustrieb

Montag 24. April 2023 - Düna / Osterode am Harz (wbn). Die 350 Meter vom Stall zur Weide müssen die zehn Jungbullen noch im Anhänger verbringen.

Dann geht auf der Weide endlich die Klappe auf - und die Weidesaison für das Harzer Rote Höhenvieh geht damit los. Die Fleischrinder machen Bocksprünge und rennen gemeinsam den Hang hinunter. Für Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte war der Besuch auf dem Biohof Düna bei Osterode am Harz am heutigen Montag der erste Weideaustrieb, den sie begleiten durfte. Miriam Staudte: „Den Tieren ist die Freude darüber, draußen auf der Weide sein zu können, richtig anzumerken. Weidetierhaltung ist die artgerechteste Haltungsform für Rinder. Deshalb wollen wir die Weidehaltung ausbauen. Der Biohof Düna verknüpft in vorbildlicher Weise Landwirtschaft und Landschaftspflege."

(Zum Bild: Ministerin Miriam Staudte mit Daniel Wehmeyer im Biohof Düna. Auf Tuchfühlung zum Harzer Roten Höhenvieh. Foto: Christian Wyrwa / Landwirtschaftsministerium)

 

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Der Hof wird von Daniel und Johanna Wehmeyer (beide 41 Jahre) geführt. Sie halten die Rinderrasse Harzer Rotes Höhenvieh auf 320 Hektar Grünland und bestellen zudem 160 Hektar Ackerland. Das Biofutter für die rund 270 Tiere produzieren sie selbst. Die Bullen leben mindestens zwei Sommer auf der Weide. „Es gehen alle 14 Tage zwei Tiere in die Schlachtung, aber das ist ein Zyklus. Es kommen auch immer welche nach", sagt Vater Dieter Wehmeyer, der seinen Sohn auf dem Hof unterstützt.

Im vorderen Stallabteil, abgegrenzt von den übrigen Rindern, bringt eine Kuh während des Besuchs der Ministerin auf dem Hof gerade Zwillinge zur Welt. Das Harzer Rote Höhenvieh ist vom Aussterben bedroht und steht auf der Roten Liste der der gefährdeten Nutztierrassen in der Kategorie „Beobachtungspopulation". Das Land Niedersachsen fördert die Tiere solcher seltenen und gefährdeten einheimischen Nutztierrassen mit 200 Euro pro Großvieheinheit aus GAK-Mitteln (Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes"). Die Rassen müssen dabei einen kulturhistorischen Bezug zu Niedersachsen haben, mindestens fünf Jahre gehalten und aktiv züchterisch genutzt werden. Beim Harzer Roten Höhenvieh hat dies bereits Erfolge gezeigt. Seit Ende der 1990er Jahre hat sich ihr Bestand verfünffacht.

Daniel Wehmeyer: „Das Rote Höhenvieh ist die Heimatrasse des Harzes. In jedem Haushalt gab es ein bis drei Kühe, die die Familie ernährt haben, während die Bergmänner unter Tage Erze geschürft haben. Die Kuh der Bergmannsfrauen ist mir durch ihre Robustheit und Schönheit früh ans Herz gewachsen."

Auch die Weidenutzung in Hanglagen - hier darf nur minimal gedüngt werden und chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel dürfen generell nicht zum Einsatz kommen - unterstützt Niedersachsen im Rahmen der Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen (AUKM) genauso wie den Erhalt von artenreichem Dauergrünland.

Wie auf dem Hof von Familie Wehmeyer startet derzeit landauf, landab die Weidesaison für die Niedersächsischen Rinder. Besonderer Anreiz für Milchviehhalter und Halterinnen, ihre Tiere auf die Weide zu lassen, ist die neue Sommerweideprämie: Im Rahmen der neuen EU-Förderperiode gibt es in Niedersachsen seit diesem Jahr eine neue Sommerweideprämie für Milchkühe. Die Prämienhöhe beträgt 75 Euro je Milchkuh in der konventionellen Landwirtschaft sowie reduziert 51 Euro je Milchkuh in der ökologischen Landwirtschaft, da diese weitere Fördermöglichkeiten haben. Möglich ist eine Förderung für Betriebe, die ihre Tiere vom 16. Mai bis zum 15. September für mindestens sechs Stunden pro Tag auf der Weide halten.

 

 

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