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Eine ermutigende Zwischenbilanz nach einem halben Jahr

Auch in Hessisch Oldendorf ist der Rufbus gut in Fahrt gekommen

Mittwoch 7. Oktober 2020 - Hessisch Oldendorf / Hameln (wbn). Der sogenannte „Rufbus“ in Hessisch Oldendorf hat sich bewährt. Das ergibt die Halbjahresbilanz der Hamelner Öffis.

Er ist am 5. Februar dieses Jahres in Betrieb genommen worden. Die vier Rufbus-Linien ergänzen das bekannte Angebot der Linien 23, 24, 27 und 28.

 

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Seit dem 5. Februar werden dadurch mehr Fahrten, eine engere Taktung und verbesserte Verbindungen an Samstagen und in den Ferien angeboten. Zwei Rufbuslinien verkehren auf der Südweser-Seite und verbinden die einzelnen Ortschaften mit Hessisch Oldendorf, wo ein Anschluss an die Linie 20 und somit nach Hameln besteht. Die anderen beiden auf der Nordweser-Seite bieten die Möglichkeit über die Weser nach Hessisch Oldendorf zu fahren oder aber über einen Anschluss in Haverbeck an die Linie 4 nach Hameln zu gelangen.

Die anfänglich minimalen Startschwierigkeiten konnten schnell überwunden bzw. nachgesteuert werden. Durchschnittlich rund 880 Fahrgäste pro Monat wählten für ihre Strecke den Rufbus. Diese erfreulich hohe Nutzerzahl auch vor dem Hintergrund der coronabedingten Einschränkungen ab Mitte März spricht für sich. .„Das neue ÖPNV-Angebot mit der verbesserten Erschließung des ländlichen Raumes entspricht offenbar dem Mobilitätsbedürfnis der Bevölkerung. Speziell wenn wir die Nutzerzahlen weiter analysieren, wird ersichtlich, dass die Nachfrage zwischen Schul- und Ferientagen fast ausgeglichen ist. Täglich fahren durchschnittlich 40 Personen mit dem Rufbus“, berichtet Arne Behrens, Geschäftsführer der Öffis.

Das Charakteristische an dem Prinzip Rufbus ist, dass er an wichtigen Anschlusshaltestellen immer verkehrt, während ein Zustieg an anderen Haltestellen nur durch vorherige Anmeldung erfolgen kann. Der Anteil der Voranmeldungen ist im Vergleich zu den an festen Haltestellen zugestiegenen Fahrgästen ausgewogen. Dies zeugt von einer großen Akzeptanz des Systems Bedarfsverkehr.

„Wir sind glücklich, mit diesem besonderen Mobilitätsangebot des Rufbusses Hessisch Oldendorf, die Daseinsvorsorge verbessern und somit die Attraktivität des Standortes Hessisch Oldendorf steigern zu können“, sagt Bürgermeister Harald Krüger. Und auch Landrat Dirk Adomat zeigt sich von der Entwicklung des ersten halben Jahres Rufbus begeistert „Mit dieser bedarfsorientierten Variante des öffentlichen Personennahverkehres ist es uns möglich, gleich drei Bereiche positiv zu gestalten: 1. den Mobilitätsbedarf der Bevölkerung, 2. die Umweltbilanz und 3. die finanzielle Belastung des Kreishaushaltes.“ Und er führt weiter aus: „Die bisherige Nachfrage ist erfrischend, aber Luft nach oben haben wir alle mal. Wichtig sei eine durchgehende gute bis sehr gute Nutzung des Angebotes, damit es auf Dauer vorgehalten werden kann.“

 

Das Prinzip Rufbus:

Der R23 bietet samstags in der Zeit von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr alle zwei Stunden eine Verbindung zwischen den Sünteldörfern und Hessisch Oldendorf.

Mit dem R24 von der einen Weserseite auf die andere gelangen. Alle zwei Stunden verkehrt der Rufbus montags bis freitags zwischen 7.00 Uhr bis 19.00 Uhr. Zudem ist er auch samstags und an Ferientagen im 2-Stunden-Takt für Sie unterwegs.

Der R27 verstärkt unter der Woche die Fahrten der Linie 27 nach Langenfeld. Dank des Rufbusses besteht nun auch samstags und in den Ferien eine Verbindung nach Langenfeld. Von 7.30 Uhr bis 18.30 Uhr verkehrt der R27 alle zwei Stunden, wenn gewünscht.

Die bereits sehr gute Achse zwischen Hameln und Rumbeck durch die Linien 4 und 28 auf der linken Weserseite bleibt nahezu unverän­dert bestehen. Mit dem Rufbus R 28 werden die Abfahrtsmöglich­keiten in Friedrichsburg und Wahrendahl ausgeweitet.

Feste Abfahrten gibt es an den Anschluss-Haltestellen der Linien 20 und 4 in Fischbeck, Hessisch Oldendorf und Haverbeck.

Abfahrten in den Ortsteilen erfolgen nur nach Voranmeldung (spätes­tens 30 Minuten vor Abfahrt entweder telefonisch unter 05151 788988 oder online unter www.rufbus.oeffis.de)

Nennen Sie bei Buchung Ihren Namen, Ihre Abfahrtshaltestelle, Ihr Fahrtziel, die Abfahrtszeit laut Fahrplan und die Anzahl der zu befördernden Personen.

Ihre Buchung wird auf alle Fälle bestätigt!

Es gilt der reguläre Tarif der Öffis: Der Rufbus kann ohne Aufpreis genutzt werden! Dies gilt auch für Schüler: Die Sammel-Schüler­zeitkarte (SSZK) gilt uneingeschränkt auch im Rufbus.

Die Rufbusfahrten werden mit einem Minibus angeboten, der Platz für bis zu 24 Personen bietet. Fahrgäste genießen den gleichen Komfort wie in größeren Linienbussen: Großer Mehrzweckbereich, barrierefrei erreichbar dank ausklappbarer Rampe, Fahrgastinformationen per Monitor und Durchsagen sowie Videoüberwachung.

Transparenzhinweis der Redaktion: Der Beitrag basiert auf einer Information der Hamelner Öffis.

 

 

 

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