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Missglücktes Geocaching bringt 28-Jährigen in diese verzweifelte Lage

Großer Rettungseinsatz: Eine Stunde lang kopfüber unter der Weserbrücke

Samstag 21. Oktober 2023 - Beverungen (wbn). Die Welt stand kopf. Großer Rettungseinsatz an der Weserbrücke im Weserbergland bei Beverungen.

Es ging um ein außergewöhnlich verstecktes „Geocache“ – in diesem Fall in der Brückenkonstruktion, das ein riskantes Klettermanöver unterhalb der Weserbrücke erforderte.

Ein 28-Jähriger hatte sich bei dieser Art geologischer „Schnitzeljagd“ nach versteckten Gegenständen mithilfe eines GPS-Gerätes in eine hilflose Lage gebracht, mit einer Seilschlinge am Bein. Die Polizei: „Bei dieser riskanten Aktion rutschte er ab, blieb aber mit einem Bein in der Schlinge seiner Strickleiter hängen. Kopfüber hing er dann mehrere Meter über dem Boden und konnte sich aus dieser hilflosen Lage nicht mehr selbst befreien.“

(Zum Bild: Großer Rettungseinsatz. Unterhalb dieser Brücke spielte sich das Drama ab. Fotos: Polizei)

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Ein Begleiter des 28-Jährigen hatte dann die Polizei alarmiert. Eine Stunde lang hing das „Geocaching“-Opfer mit dem Kopf n ach unten unter der Weserbrücke! Nachfolgend der Polizeibericht: „Auf der Suche nach einem besonders außergewöhnlichen "Geocache" ist ein 28-Jähriger unterhalb der Weserbrücke zwischen Beverungen-Herstelle und Würgassen abgerutscht. Eine Art Seilschlinge am Bein verhinderte seinen Absturz, jedoch musste ihn die Feuerwehr in einer aufwändigen Rettungsaktion aus seiner hilflosen Lage befreien.

Der Notruf ging am Freitag, 20. Oktober, gegen 14 Uhr bei der Leitstelle der Feuerwehr ein. Der 28-Jährige war von der Uferseite Beverungen-Herstelle unter die Brückenkonstruktion geklettert. Dabei setzte er sich mit Hilfe einer kleinen mitgebrachten Strickleiter über Absperrgitter und Stacheldraht hinweg, um über einen schmalen Trittpfad unterhalb der Brücke an einen dort versteckten "Geocache" zu gelangen.

Bei dieser riskanten Aktion rutschte er ab, blieb aber mit einem Bein in der Schlinge seiner Strickleiter hängen. Kopfüber hing er dann mehrere Meter über dem Boden und konnte sich aus dieser hilflosen Lage nicht mehr selbst befreien.

Ein Begleiter verständigte den Notruf, woraufhin die örtliche Feuerwehr mit mehreren Einsatzfahrzeugen anrückte. Die über der Brücke verlaufende L763 wurde vorsorglich für den Verkehr gesperrt. Mit Hilfe von Steckleitern schafften es die Rettungskräfte, zu dem 28-Jährigen vorzudringen und ihn schließlich mit einer Trage in Sicherheit zu bringen.

Der 28-Jährige, der rund eine Stunde kopfüber in dieser Lage ausharren musste, hatte sich dabei verschiedene Verletzungen zugezogen und wurde vorsorglich mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Lebensgefahr besteht nach Einschätzung des Notarztes nicht.“

 

 

 

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