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Der Gastkommentar

Der 1. September ist Antikriegstag!

Von Jutta Krellmann

Am morgigen Montag jährt sich der Beginn des Zweiten Weltkrieges zum 75. Mal. Seit Ende der Fünfziger Jahre gedenken die Menschen auf Initiative der Gewerkschaften den Opfern von Krieg und Terror weltweit und rufen unter dem Motto „Nie wieder Krieg“ zu einem friedlichen und solidarischen Miteinander auf.

Ein alter Hut? Mitnichten, denn der Ruf nach Frieden in der Welt ist dieser Tage aktueller und wichtiger denn je! Gerade in der letzten Zeit scheint die Welt aus den Fugen geraten zu sein. In viel zu vielen Teilen der Welt herrschen kriegerische Auseinandersetzungen, wie beispielsweise im Irak, in Syrien, in der Ukraine und in Israel. Das viele Leid, das die Menschen dort erleiden, stimmt mich traurig, die aktuelle politische Debatte hingegen, in der allzu schnell Waffengewalt als Mittel zur Lösung der Konflikte angepriesen wird, macht mich wütend.

Zur Autorin des Gastkommentars: Jutta Krellmann ist die heimische Bundestagsabgeordnete der Partei Die Linke. Sie kommt aus der Gewerkschaftsbewegung. Wichtiger Hinweis der Redaktion: Die Meinungsbeiträge unserer Gastkommentatoren geben nicht unbedingt die Auffassung der Redaktion wieder. Wir wollen unseren Lesern aber eine möglichst große Meinungsvielfalt zu den Themen der Zeit bieten.

Fortsetzung von Seite 1

Die Geschichte hat uns gelehrt, dass der Einsatz von Waffen und Gewalt selten dazu beiträgt, Konflikte wirklich dauerhaft zu lösen. Diese einfache Tatsache hat auch 15 Jahre nach der historische Wende der deutschen Außenpolitik während des Kosovokrieges nichts an ihrer Wahrheit verloren.

Ob im Kosovo, Afghanistan oder dem Sudan: die aktive deutsche Beteiligung an Kriegseinsätzen hat die Welt nicht nachhaltig verbessert – im Gegenteil. Wo Krieg herrscht, ist das Ergebnis für die Bevölkerung immer das Gleiche: Zerstörung, Hunger, Armut und Tod.

Wenn wir das nicht wollen, dann müssen wir uns gemeinsam für den Frieden aussprechen – und auch dafür hierzulande streiten. Denn die Werkzeuge des Krieges kommen oftmals auch aus unserem Land – deutsche Waffen werden in alle Welt exportiert und richten unfassbaren Schaden an.

Deshalb ist die aktuelle Debatte um Waffenlieferungen in den Irak wichtig – sie gibt uns die Möglichkeit, klarzumachen: Waffenexporte aus Deutschland? Ohne mich, ohne uns als Partei  Die Linke und hoffentlich auch die Bürgerinnen und Bürger! Um diese Position deutlich zu machen, werde ich am 1. September mein Bundestagmandat wahrnehmen und mich in der Sondersitzung des Parlaments gegen diese Pläne der Bundesregierung stark machen. Aber auch alle anderen können etwas tun! In den kommenden Tagen finden sicherlich in vielen Städten und Gemeinden Veranstaltungen, Kundgebungen und Demonstrationen anlässlich des Antikriegstages statt. Ich rufe alle dazu auf, sich daran zu beteiligen und damit ein Zeichen für den Frieden und gegen den Krieg zu setzen, was dieser Tage doch so wichtig ist.

 

 

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