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Die Tiere sind in den Flammen umgekommen

Rauch auf der Treppe und zwei schreiende Katzen: Frau rettet sich in letzter Minute aus dem brennenden Wohnhaus

Nienburg (wbn). War es der Wäschetrockner? Wieder ein Wohnungsbrand. Eine 30-jährige Frau wurde durch Brandgeruch aufmerksdam, ging ins Treppenhaus. Dort schlugen ihr bereits Rauchwolken entgegen. Die Frau hört zwei Katzen schreien, kann ihnen aber nicht helfen und stürzt, nachdem sie über Notruf die Feuerwehr alarmiert hat ins Freie.

95.000 Euro Sachschaden, die beiden Katzen sind im Feuer umgekommen. Hier der Polizeibericht von heute:  In den gestrigen Abendstunden kommt es im Obergeschoss einer Doppelhaushälfte in der Henriettenstraße in Nienburg zu einem Brandausbruch. Die allein anwesende Tochter des Hauses kann sich unverletzt ins Freie retten. Das Feuer vernichtet die Wohnung im oberen Stockwerk und macht das gesamte Haus unbewohnbar. Der Schaden beläuft sich auf 95.000 Euro. Die 30-Jährige Tochter bewohnt mit ihren Eltern das Erdgeschoss der Doppelhaushälfte. Die Wohnung im Obergeschoss steht derzeit leer.

(Zum Bild: Löschangriff über die Drehleiter. Foto: Feuerwehr/Koschmieder)

Fortsetzung von Seite 1

Kurz vor 20.00 Uhr nimmt sie Brandgeruch wahr und hört das Schreien der Katzen. Im Treppenhausflur schlagen der Brandentdeckerin dicke Rauchschwaden aus dem Obergeschoss entgegen. Die 30-Jährige betätigt sofort den Notruf und verlässt das Haus. Unter der Leitung von Harald Ellermann rücken rund 60 Kräfte der Feuerwehren Nienburg, Erichshagen und Langendamm aus. Da die Löschschläuche über die Große Drakenburger Straße verlegt werden müssen, erfolgt eine Vollsperrung des Straßenabschnitts. Nach den ersten polizeilichen Feststellungen ist der Brand im Badezimmer des Obergeschosses ausgebrochen.

"Ursächlich könnte der dortige Wäschetrockner sein, der noch einen Tag zuvor von den Bewohnern benutzt wurde", erklärt Polizeipressesprecherin Gabriela Mielke. Zur genauen Brandursachenermittlung hat das Fachkommissariat 1 der Nienburger Polizei die Arbeit aufgenommen. Durch das Feuer wird das gesamte Obergeschoss samt Dachstuhl zerstört. Die Rauchgasentwicklung und das Löschwasser machen auch die Wohnung im Erdgeschoss unbewohnbar. Die im oberen Geschoss befindlichen Katzen können sich nicht mehr vor den Flammen retten. Die Familie kommt bei Angehörigen unter. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf 95.000 Euro. "Inwiefern die angrenzende rechte, derzeit unbewohnte Haushälfte in Mitleidenschaft gezogen ist, werden die andauernden Ermittlungen ergeben müssen", so die Polizeisprecherin abschließend.

 

 



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