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Er wollte vor den eintreffenden Polizisten flüchten:

Auto rutscht ins Wartehäuschen – Fahrer ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss unterwegs

Mittwoch, 8. März 2017 – Detmold (wbn). Dieser Autofahrer parkt sein Auto unfreiwillig in einem Buswartehäuschen. Nachdem der 19-Jährige die Kontrolle über den Volvo verloren hatte, prallte er mit dem Auto gegen einen Bordstein, wodurch sich der Wagen auf die Seite legte und rutschte über die Gegenfahrbahn in ein Bushaltestellenhäuschen. Wie sich später herausstellte, hatte der 19-Jährige gar keinen Führerschein und stand zusätzlich noch unter der Einwirkung von Drogen.

Der junge Erwachsene war in der Nacht gegen 4 Uhr auf der Bielefelder Straße unterwegs und verunfallte dort in Höhe der Felix-Fechenbach-Straße. Verkehrsteilnehmer stießen auf den im Wartehäuschen liegenden Volvo und alarmierten die Polizei. Der Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt und versuchte beim Eintreffen der Beamten sogar zu flüchten. Grund hierfür war nach der Festnahme und einer Überprüfung klar: Kein Führerschein und Drogenkonsum.

(Zum Bild: Der Volvo des 19-Jährigen rutschte bei dem Unfall in ein Buswartehäuschen. Foto: Polizei)

Fortsetzung von Seite 1

 

Nachfolgend der Polizeibericht aus Detmold:

„Ein recht spektakulärer Verkehrsunfall ereignete sich in der Nacht zu Mittwoch auf der Bielefelder Straße in Höhe der Einmündung Felix-Fechenbach-Straße. Gegen 04.00 Uhr stießen Verkehrsteilnehmer auf einen verunfallten Volvo, der in einem demolierten Buswartehäuschen auf der Seite lag. Als sie nachschauten, ob sich noch jemand im Fahrzeug befindet, kletterte eine Person augenscheinlich unverletzt aus dem Auto. Gemeinsam wartete man auf die Polizei, die wenige Augenblicke später auch eintraf. Während des Gesprächs mit dem offensichtlichen Fahrer des Volvo, gab dieser Fersengeld und schlug sich in die angrenzenden Büsche. Die sofort reagierenden Polizeibeamtinnen und -beamten hatten ihn nach kurzer Verfolgung wieder dingfest gemacht. Da der Unbekannte sich zu seinen Personalien ausschwieg, wurde er vorläufig festgenommen. Es stellte sich später heraus, dass es sich um einen 19-jährigen Detmolder handelt, der nicht im Besitz eines Führerscheins ist. Außerdem stand er zur Vorfallszeit unter Drogen- und Alkoholeinfluss. Eine Blutprobe war demnach die logische Konsequenz. In seiner Jackentasche fanden die Beamten ein zusammengefaltetes Nummernschild des verunfallten Volvos, das der mutmaßliche Fahrer kurz vor Eintreffen der Polizei abgeschraubt haben muss, vermutlich um seine Identität zu verbergen. Nach Lage der Unfallspuren war der 19-Jährige um kurz vor 04.00 Uhr auf der Felix-Fechenbach-Straße unterwegs und wollte nach rechts in die Bielefelder Straße einbiegen. Dabei verlor er die Kontrolle über den Volvo, der über die Gegenfahrbahn der Bielefelder Straße hinaus schoss, gegen den Bordstein prallte und sich dadurch auf die Seite "legte". Das Fahrzeug riss danach ein Haltestellenschild um und rutschte in Seitenlage in das Bushaltestellenhäuschen, das dadurch völlig zerstört wurde. Der Gesamtschaden liegt bei mindestens 10.000 Euro. Der Volvo gehört nicht dem 19-Jährigen, sondern einem Familienangehörigen. Den Wagen stellte die Polizei sicher. Wem das Auto bzw. dessen Fahrer bereits vor dem Unfall aufgefallen sind, der wird gebeten sich unter 05231 / 6090 beim Verkehrskommissariat Detmold zu melden.“

 

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