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Vom Senat bezahlte Kinderschänder

Sexualverbrechen in staatlicher Verantwortung - wie Jugendämter in Berlin besonders schutzbedürftige Kinder in die Hände von Pädophilen abgegeben haben

Sonntag 12. Juli 2020 - Hannover / Berlin / Hildesheim (wbn). Von einem ungeheuerlichen Fall von Kindesmissbrauch in öffentlicher Verantwortung spricht der Kommentator in einem NDR-Film über den linken Sozialpädagogen Helmut Kentler.

Und er hat nicht übertrieben. Der homosexuelle Psychologe und Sexualpädagoge Kentler sorgte dafür, dass von Jugendämtern Kinder gezielt an „Pflegeväter“ vermittelt wurden, die als pädophil galten und ihr eindeutig strafbares Verhalten auch offenbar nicht einmal zu kaschieren versuchten. Unter den „Pflegevätern“ fanden sich Hausmeister mit Vorstrafen, die dafür mit staatlichen Geldern entlohnt wurden.

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Es gab sogar einen „Supervisor“ – der hieß Kentler und kam zweimal die Woche. Ein Supervisor, der den Missbrauch von Abhängigen beaufsichtigt und begutachtet!
In einem Gutachten für die damalige Berliner FDP-Jugendsenatorin Cornelia Schmalz-Jakobsen soll Kentler sogar eine Empfehlung für den Sex mit Schutzbefohlenen abgeliefert haben – so die alternative „taz“ vom 14. September 2013, verbunden mit der Frage: Löste das keinen Protest beim Auftraggeber aus?
Kentlers Kritiker wurden schnell in die konservative Ecke gestellt, galten als ewig Gestrige. In der links-liberalen Szene war Kentler ein Star. Er surfte auf dem Zeitgeist-Höhepunkt der "sexuellen Befreiungs"-Welle der 60er Jahre. Die "tabufreie" "Hair"-Hippie-Generation hatte auch ihre haarsträubenden Seiten.
Kentler selbst hat 13 bis 15 Jahre alte Jungen bei Männern untergebracht, von denen er wusste, dass sie pädophil sind. Dabei hat es sich bei den Opfern um geistig Behinderte gehandelt, die Kentler als „sekundärschwachsinnig“ einstufte.
Die also eines ganz besonderen Schutzes vor jedweden Missbrauch bedurft hätten. Und er hatte sogar ein Argument weshalb die Wahl gerade auf diese von ihm ausgesuchten perversen „Pflegevätern“ gefallen ist: „Diese Leute haben diese schwachsinnigen Jungen nur deswegen ausgehalten, weil sie eben in sie verliebt, verknallt und vernarrt waren.“ Wohlgemerkt Originalton Kentler. Drei davon waren polizeibekannte Hausmeister.
Kentler selbst hatte gleich drei Adoptivsöhne und einen Pflegesohn. Er trat sogar als Gerichtsgutachter und Experte für Kinder- und Jugendsexualität auf. Der in Hannover mit der Dissertation "Eltern lernen Sexualerziehung" promovierte Liebling der linksintellektuellen Szene war Hochschullehrer für die Ausbildung von Berufsschullehrern für Sonderpädagogik an der Universität Hannover und zwar bis 1996.
Kentler ist 2008 in Hannover gestorben.
Erst Mitte des vergangenen Monats ist von Wissenschaftlern der Uni Hildesheim ein Bericht "Helmut Kentlers Wirken in der Berliner Kinder- und Jugendhilfe" vorgelegt worden. Es dürfte auf dieser Basis auch um die Entschädigung der Opfer gehen.
Die zuständige Berliner Bildungssenatorin Sandra Scheeres spricht jetzt schonungslos von „Verbrechen in staatlicher Verantwortung“.

Hinweis der Redaktion: „Pädophile Pflegeväter: Netzwerk hinter Kentler“ lautet der bemerkenswerte Film, der bei „Hallo Niedersachsen“ abgerufen werden kann.

 

 

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