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SPD-Kreistagsfraktion zeigt sich fassungslos nach Putins Ukraine-Überfall

Landkreis Hameln-Pyrmont bereitet sich auf Flüchtlinge aus der Ukraine vor

Freitag 25. Februar 2022 - Hameln / Kiew (wbn). Constantin Grosch als Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion hat die Invasion von Putins Truppen in die Ukraine „aufs schärfste“ verurteilt.

Zugleich teilt er mit, dass die Kreisverwaltung in Hameln-Pyrmont Vorbereitungen zur Versorgung und Aufnahme von Flüchtenden trifft. Dazu hatte er heute Morgen Gespräche mit dem Hamelner Landrat Dirk Adomat geführt.

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Nachfolgend eine entsprechende Erklärung, die Constantin Grosch heute den „Weserbergland-Nachrichten.de zugesandt hat: „Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, einen demokratischen Staat in Europa, macht uns als SPD-Kreistagsfraktion fassungslos. In unseren Gedanken sind wir bei den Menschen unseres EU-Nachbarn. Die Erkenntnis darüber, dass Diplomatie und auch wirtschaftliche Sanktionen offensichtlich einen ausgewachsenen Krieg mitten in Europa nicht verhindern konnten und die militärische Verteidigung dramatische und weltumspannende Folgen haben würden, lässt uns verzweifelt zurück.

Auch wenn wir vor Ort als Kommunalpolitik wenig für die Ukraine tun können, so ist es unsere Pflicht und tiefes Bedürfnis, den Menschen in und aus der Ukraine zu helfen. Vielen Organisationen und Einzelpersonen im Landkreis Hameln-Pyrmont ergeht es in diesem Gefühl ähnlich. Einige Aktionen und Hilfsversuche werden vorbereitet oder haben bereits begonnen. Dafür möchte ich mich im Namen der SPD-Kreistagsfraktion bedanken!

Bereits heute Vormittag habe ich Gespräche mit unserem Landrat Dirk Adomat geführt. Auch die Kreisverwaltung beobachtet die Situation mit großer Besorgnis und unternimmt Vorbereitungen zur zu erwartenden Versorgung und Aufnahme von Flüchtenden. Politisch werden wir sämtliche Maßnahmen, die eine sichere und adäquate Unterbringung der ukrainischen Zivilbevölkerung ermöglichen, unterstützen. Mit dem Vorsitzenden des Migrationsrates, Ahmet Özcan, stehen wir im Austausch, um die Expertise, gerade mit Blick auf die Bereitstellung von Informationen, bestmöglich zu nutzen.

Wir verurteilen das Vorgehen Putins aufs Schärfste und zeigen uns solidarisch mit der Ukraine.“

 

 

 

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