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Der Bundestagsabgeordnete Johannes Schraps und Bürgermeister Tarik Oenelcin sind beeindruckt

Die vom Bund geförderten Sanierungsarbeiten im Stift Fischbeck lassen erfreuliche Fortschritte erkennen

Freitag 2. Dezember 2022 - Fischbeck (wbn). Der Bundeshaushalt berücksichtigt die Förderung zweier Sanierungsvorhaben im Stift Fischbeck mit bis zu 105.659 Euro.

Mit den bewilligten Mitteln beteiligt sich der Bund an der Sanierung der Apsis und des "Von der Kuhla-Hauses". Die gesamten Baukosten belaufen sich auf 442.405 Euro, die von mehreren Geldgebern getragen werden. Der heimische Bundestagabgeordnete Johannes Schraps (SPD) hat sich gemeinsam mit dem Bürgermeister von Hessisch Oldendorf Tarik Oenelcin bei einem Besuch im Stift Fischbeck vom Fortschritt der Sanierungsarbeiten überzeugen können.

(Zum Bild: Die Stiftskirche hat ihren Ursprung im frühen 12. Jahrhundert. Foto: Fischbeck)

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Oenelcin: "Ich freue mich sehr, dass es unserem Abgeordneten im vergangenen Jahr gelungen ist für dieses außerordentliche Kulturdenkmal eine Bundesförderung in Höhe von 105.659 Euro im Bundeshaushalt zu platzieren. Bereits im Jahr 2019 hatte sich der Bundestagsabgeordnete gemeinsam mit Hameln-Pyrmonts Landrat Dirk Adomat und dem Landtagsabgeordneten Ulrich Watermann mit Äbtissin Katrin Woitack und Wilhelm Kuhlmann, dem Vorsitzenden des Fördervereins Stift Fischbeck e.V., vor Ort über die Wichtigkeit des Sanierungsvorhaben informiert und dann gut vorbereitet die Förderung im Haushalt verankern können. Bei ihrem gemeinsamen Besuch wurden nun Bürgermeister Oenelcin und der Bundestagsabgeordnete Schraps von Äbtissin Katrin Woitack über den Fortschritt der Sanierungsarbeiten informiert. Insbesondere bei der Sanierung der Apsis sind die Arbeiten beinahe abgeschlossen.

Das Stift Fischbeck ist das einzige Kloster der 15 bestehenden evangelischen Frauenklöster in Niedersachsen, das seit der Gründungszeit ununterbrochen von Frauen bewohnt wird, die ihre Aufgabe darin sehen, in geistlicher Gemeinschaft Zeugnis des christlichen Glaubens zu sein und das großartige nationale Denkmal zu erhalten und zu beleben. Ursprünglich als Kanonissenstift als Ort für adlige Töchter gegründet, deren Hauptaufgabe im Stundengebet und caritativen Aufgaben bestand, sind es heute alleinstehende beruflich qualifizierte evangelische Frauen, die geistliche Angebote für Pilger und Gäste präsentieren, in Führungen Geschichte und Tradition des Stiftes vermitteln und kulturelle Veranstaltungen durchführen.

Schraps: "Das Weserbergland ist eine beliebte Tourismusregion und das Stift Fischbeck ist ein ausgesprochen wichtiger Multiplikator und Anziehungspunkt für Touristen. Damit trägt das Vorhaben dazu bei, die Rolle der Region als Tourismus- und Kulturort sowie als Entwicklungsmotor in der ländlichen Region zu stärken. Zugleich ist das Stift nämlich auch außerschulischer Lernort für Kinder und Jugendliche. Und auch im kulturellen Bereich setzt das Stift immer wieder Maßstäbe. Davon konnte ich mich bei Besuchen der Fischbecker Orgelkonzerte mehrfach auch persönlich überzeugen. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass dieses einmalige Umfeld im Stift Fischbeck weiter erhalten bleibt".

Eine Säule der Denkmalförderung ist das Denkmalpflegeprogramm "National wertvolle Kulturdenkmäler". Es wurde ins Leben gerufen, um die Erhaltung von Baudenkmälern, Bodendenkmälern sowie historischen Parks und Gärten zu unterstützen, denen insbesondere aufgrund architektonischer, historischer oder wissenschaftlicher Leistungen eine herausragende Bedeutung zukommt. Von 1950 bis 2020 konnten mit Mitteln aus diesem Programm mehr als 700 Kulturdenkmale mit rund 387 Millionen Euro erhalten und restauriert werden.

 

 

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